Blog bekannt machen – Wie geht das?

bloggen

Wer einen Blog führen möchte, der möchte vermutlich Leser haben. Wer den Blog mit Erfolg führen möchte, sollte wissen, dass dies ein stetiger Prozess ist. Man muss Interesse, Zeit und Durchhaltevermögen haben. Sowohl für regelmäßige Blogartikel, als auch für die Promotionarbeit.

  • Man muss sich regelmäßig um Inhalte kümmern, damit Leser auch etwas vorfinden, was sie interessiert.
  • Man muss sich auch um Bekanntmachungs-Maßnahmen und ums Networking kümmern.
  • Wer optisch beeindrucken möchte, muss sich um das Blog-Design kümmern.

Wer sich weder eine(n) Webdesigner(in), noch eine redaktionelle Betreuung, oder einen SEO leisten möchte/kann, muss hier Eigenarbeit leisten. Bis ein Blog richtig „sichtbar“ ist, bis er sich in das Gedächtnis der Leser brennt, braucht es eine ganze Weile.

  • Man braucht Durchhaltevermögen, damit das Blog nicht nach einiger Zeit in das eh schon volle Blog-Waisenhaus kommt.

In diesem Blogpost möchte ich einige Punkte benennen, wie man seinen Blog bekannt machen kann.

Mit diesem Blogartikel möchte ich auch (m)einen Beitrag leisten, zur
Blogparade: Das eigene Blog bekannt machen – wie geht das?
Ausrichter ist Raphael Bolius, seines Zeichen Webdesigner und Betreiber von:
Webdesignblog – ganz einfach Internet„.

Etwas eigene Bloggeschichte? Höhen und Tiefen

2009 habe ich die ersten ernster zu nehmenden Blog-Schritte gemacht. Damals noch mit einem Blog-Hoster (wordpress.com). Den Blog gibt es aber nicht mehr, weil ich „mein eigener Herr“ sein wollte. Richtig Tiefen habe ich nicht erlebt. Das promoten war zu der Zeit noch einfacher. Webkataloge, Social-Bookmarking-Dienste, (gepflegte) Linklisten, Toplisten. Durch die „Vielzahl“ von Möglichkeiten, an Backlinks zu kommen, ging das „etwas bekannter werden“ deutlich schneller. Da war noch die Devise im Umlauf: „Ein Link, ist ein Link, ist ein Link“. Die zuvor genannten Dienste gab es en masse. Sie wurden von vielen Webmastern „en masse“ genutzt. Ich würde das so nicht mehr empfehlen. Was einst mal funktionierte, könnte heute einer Seite schaden.

Wie ist das mit den „guten“ Inhalten

Für mich ist „guter Inhalt“:

  • Informationen. Oft lassen sich Themen nicht in wenigen Sätzen abhandeln, daher empfehlen sich auch detaillierte Infos.  So lange man noch echte Informationen hat, sollte man die auch schreiben. Schreibt, bis der Artikel für euch rund ist. Aber:
  • ewig lange Beiträge – ohne wirkliche Aussage – sind suboptimal und könnten den Leser langweilen.
  • Verständlichkeit – nicht zu viele, spezifische Fremdwörter. Wenn, dann bitte mit Erklärung.
  • Einzigartigkeit / Unique Content – bitte nur eigene Texte.
  • Rechtschreibung, Grammatik – Keiner ist perfekt. Es macht grundsätzlich aber einen besseren Eindruck.
  • Gliederung – ausgiebige Beiträge sollten gut gegliedert sein ,Zwischenüberschriften enthalten, Absätze haben, Einrückungen, hervorhebende Formatierungen oder Listen, Tabellen. Allerdings sollte man es auch nicht übertreiben.
  • Nutzen – Der Idealfall: Man kann dem Leser Hilfe oder eine Problemlösung geben. Nutzen ist für mich übrigens auch, dass sich ein Leser gut unterhalten fühlt.

Es gäbe noch manche Punkte, wie Glaubwürdigkeit, Authentizität und Sorgfalt.

  • Inhalt ist Text, Grafiken, Charts, Bilder, Videos.

Auf sinnvolle Beiträge sollte man selber schon bedacht sein, wenn man sich im Laufe der Zeit – so man denn am Blog-Ball bleibt – einen „guten“ Ruf aufbauen möchte. Google mag die „sogenannten ?guten?“ Beiträge. Es mag sie, weil man davon ausgeht, dass gute Inhalte eher „freiwillig“ verlinkt werden. Und das mögen wir doch alle. Wir mögen doch, wenn Blogger sich ermuntert fühlen, auf einen Beitrag Bezug zu nehmen und dann natürlich auf die Quelle zu verlinken. Oder mit seinen Worten und seinem Wissen Ergänzungen und eigene Sichtweisen zu schreiben. Links, die man setzt, sollen eine Empfehlung sein. Wenn man mit einem frischen Blog ins Netz geht, dürften empfehlende Links zwar schwerlich zu ergattern sein, aber da kommt die Geduld wieder ins Spiel.

  Wer einen tollen Blog erstellt, auf dem sich der Besucher gerne aufhält, wird vermutlich besser ranken und dadurch bekannter.

Kommentiert, so wird kommentiert

Wer gerne Kommentare haben möchte, der sollte auf anderen Blogs kommentieren, aber nicht, weil man den Link will, sondern weil man etwas dazu zu cloud-297333_640sagen hat. Daher ist es auch relativ unerheblich, ob die Links in den Kommentaren „nofollow“ sind oder ob sie verfolgt werden können (sie haben kein „nofollow“ Attribut) . In das Namensfeld gehört der Name und nicht etwa ein Key-Wort. Das gebietet im Übrigen schon der Anstand. Es muss nicht immer ein Roman sein, aber einige vernünftige Sätze dürfen schon sein. Kommentare per copy and paste zu schreiben, ist für mich ein nogo. Es spielt für mich auch keine Rolle, ob das als doppelter Inhalt gewertet wird, es ist ohne Niveau. Mit einem Kommentar hinterlässt man ja auch seine „Visitenkarte“. Vernünftige Kommentare bedingen, dass man den Beitrag gelesen hat. Das gibt möglicherweise Inspiration und/oder man fühlt sich unterhalten. (auch Unterhaltung mit gutem Content = Mehrwert)

Nicht linkgeizig sein und auf andere Blogs Links setzen

Während der Recherchen im WorldWideWeb findet man zu seinem geplanten Thema mit Sicherheit schon Artikel. Haben sie inspiriert, dann kann man da (auf den Beitrag) auch ruhig mal ein Danke und eine Empfehlung in Form eines Links aussprechen. Oft erhält man einen automatischen Link zurück (Stichwort: Ping). Je großzügiger man selber ist, desto größer werden die Chancen, auch mal erwähnt zu werden.

Sei „sozial“

Sehr viele werden bereits Accounts bei Facebook, Twitter, Google+ und Co. haben. Bei Facebook und Google+ gibt findet man einige Bloggergruppen in die man sich einbringen kann. Man kann mit anderen Bloggern ins Gespräch kommen und Tipps oder Erfahrungen austauschen.  Hier mal Beispiele: „Deutschsprachige Blogger – BlogBoard„, „Blogger Deutschland„, oder „Blogs„. Man kann auch seine Beiträge dort posten, um auf sie aufmerksam zu machen. Spam ist aber auch in den socials nicht gerne gesehen.

Foren

Foren können eine prima Plattform sein, um Tipps und Erfahrungen – auch zum Thema Bloggen – auszutauschen. Das können speziell Bloggerforen, oder andere passende Themenforen sein. Wenn man sich da einbringt, sich möglicherweise als „Experte“ empfiehlt, bekommt man auch Aufmerksamkeit. Es ergibt sich oft die Gelegenheit, auch Werbung für seinen Blog zu machen. Aber auch in Forenbeiträgen ist es nicht gerne gesehen, wenn man sie fürs Linkbuilding missbraucht. Daher bitte nicht direkt mit der Tür ins Haus fallen. Bloggerforen haben meist eine surf-107865_640Rubrik, wo man seine aktuellen Artikel verlinken kann. Als Beispiel seien die Foren:

benannt. Wenn ihr eines zu einem anderen Thema sucht, schaut doch mal in die www.foren-liste.de. Möglicherweise findet ihr dort etwas passendes.

Blogparaden

Blogparaden sind eine gemeinsame Aktion vieler Blogger. Die schreiben dann zu einem Thema, das der Initiator der Blog-Parade vorgibt. Die Teilnehmer setzen in ihrem Beitrag einen Link zum Ausgangsartikel und geben eine Info, dass sie teilgenommen haben.  Könnte ja mal sein, dass ein ping nicht ankommt, daher ist ein Kommentar nicht verkehrt. Meist wird nach Beendigung vom Veranstalter ein resümierender Artikel mit allen Links zu den Teilnehmern geschrieben. Wenn man schon eine Weile bloggt, kann man auch selber eine Parade ausrichten. Zusammenfassend kann man sagen, von der Aktion profitieren sowohl der Initiator, als auch die Teilnehmer und die Leser (Stichwort: Vernetzung).

Kontakte pflegen

A pros pos Vernetzung, a pros pos Foren, a pros pos sozial und a pros pos linkgroßzügig. Viele Blogger „ticken“ ein bissel anders. Natürlich im positiven Sinne. Die Freude am Schreiben eint. Es liegt doch nahe, sich auszutauschen, voneinander zu lernen, sich zu ergänzen und sich zu stärken.


Offline Werbung

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Eine weitere Möglichkeit Werbung in eigener Blog-Sache zu machen, ist Offline-Werbung. Warum nicht parallel einen Weg außerhalb des WWW und der sozialen Kanäle einschlagen. Diese Werbeform lässt sich durchaus auch mit schmalem Budget / Taschengeld verwirklichen. Das kann auch etwas für den leidenschaftlichen Hobby-Blogger sein. Zwei drei Möglichkeiten möchte ich hier mal benennen. Mit etwas Phantasie lassen sich vielleicht weitere Wege finden.  Einiges ist natürlich vom Thema des Blogs abhängig. Den Werbespot im Fernsehen lasse ich mal unberücksichtigt. ;-) Einfacher erscheint mir für „Offlinepromotion“ eine gut einprägsame Internetadresse, denn man muss sich ja – im Gegensatz zum Internet – die Url merken oder aufschreiben.

Flyer
  • Bei Flyern ist das Kennen seiner Zielgruppe vorteilhaft, weil man das Design und die Ansprache dahingehend wählen kann. Bei einer jungen Zielgruppe darf das Design sicher bunter und schriller ausfallen.
  • Flyer lassen sich auf dem eigenen Rechner erstellen. Je nach Menge wird man sie auch selber ausdrucken.

Nicht jeder Webmaster kann oder will da viel Geld in die Hand nehmen, um sie in Auftrag zu geben. Die Flyer bringt man am Besten da unter die Leute, wo die Zielgruppe ist. Sie in der Fußgängerzone zu verteilen, verursacht – vom Zeitaufwand mal abgesehen – wahrscheinlich nur volle Müllbehälter.

Möglich wäre:

  • Hat man ein Garten- oder Blumenblog, bietet es sich an in Gartencentern, Baumschulen oder im Blumenläden zu fragen, ob sie es erlauben, Flyer auszulegen.
  • Wer ein Weblog hat, dessen Thema Backrezepte sind, könnte seinen Bäcker oder Discounter fragen.
  • Hat man ein Auto- oder Motorradblog könnte man die Händler in der näheren Umgebung um Erlaubnis bitten.
  • Habt ihr ein Blog, dass sich mit Urlaub und Reisen befasst, könnte man Reisebüros fragen.
  • Foto-Blogs >> Fotogeschäfte
  • Ein Yogablog-Betreiber kann sich bei Volkshochschulen oder Yogaschulen….erkundigen.
  • …und und und……
Ich rate dazu, in jedem Falle vorher um Erlaubnis zu bitten. Fragen kostet ja nichts und erspart möglichen Ärger.
Aufkleber
  • Man könnte sich einen Domainaufkleber erstellen lassen, und ihn aufs eigene Auto kleben, und an Freunde und Bekannte verteilen. Das ist gar nicht so teuer wie man denkt.
  • Weiterhin könnte man den QR Code seiner Webseite als Aufkleber anfertigen lassen. Die sind schnell mal mit dem Smartphone eingescannt.Bitte aber nur da hin kleben, wo das auch erlaubt ist.
Werbeartikel
  • Kugelschreiber,
  • Mini-Taschenlampen,
  • Streichholzschachteln oder Feuerzeuge.

Die Möglichkeiten sind auch da groß, aber auch eine Frage des Budgets.

Noch ein Tipp zum Schluss. Vielleicht gibt es ortsansässige oder umliegende Unternehmen mit einer Webseite oder einem Blog, die bereit sind einen Link zu setzen und die örtliche „Verbundenheit“ zu zeigen.

fazitEinen Blog zu erstellen und ihn zu etablieren, geht nicht von jetzt auf gleich. Das braucht aktive Blogger und Energie. Das braucht Zeit. Das braucht Geduld. Wer in der ersten Zeit viel blogt, dann aber nur noch wenig bis nichts, der muss sich nicht wundern, wenn die Leser ausbleiben. Werbung für sein Blog zu machen, heißt mit langem Atem aktiv zu werden und etwas Phantasie zu haben und gute Ideen zu entwickeln. Von nichts kommt nichts. Wer Spaß am Blog hat, der scheut aber sicher auch keine „Mühen“, beziehungsweise betrachtet das nicht als Mühe. Wer Geld mit dem Blog verdienen will sowieso nicht.

Welche guten/schlechten Erfahrungen habt ihr?
Habt ihr schon mal offline etwas unternommen? oder
Konzentriert sich die gesamte Promotion aufs Netz?
Freue mich über Euer Feedback.

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Hans

Ich bin 1961 geboren und ein großes Interesse gilt dem Bloggen, Foren und dem Internet mit vielen seiner vielfältigen Facetten. Über das Bloggen kann man unter anderem viele interessante und tolle Menschen kennen lernen.

27 KommentareIch freue mich über jeden Kommentar

  • Hallo Hans,
    ich denke auch, dass man für die Promotion eines Blogs vor allem Zeit haben muss. Oder eben Leute engagieren, die dann Zeit investieren :-) Man liest zwar immer wieder in Beiträgen aus dem amerikanischen Raum, wie schnell der Betreiber Tausende von Lesern bekommen haben will. Aber man muss auch die Relation des möglichen Zielpublikums in Rechnung stellen. Ein englischsprachiger Blog hat einen wesentlich größeren „Markt“ als ein Blog auf Deutsch.
    Offline Promotion habe ich für meinen Blog noch nicht ausprobiert. Aber du hast da ein paar ganz gute Ideen :-)
    Viele Grüße
    Ann-Bettina

    • Hallo Ann-Bettina,

      danke herzlich für deinen Kommentar.
      Bei den Amis gibt es aber auch noch manchen mit „schwarzem Hut“.
      Grundsätzlich hast du aber Recht, dass der Markt da größer ist.

      Bei deinem Thema kämen mir spontan Büchereien und Bibliotheken in den Sinn. Fragen kost ja nichts. ;-)

      Eine gute nach-österliche Woche.

      Lieben Gruß
      Hans

  • Hallo Hans,

    da hast Du eine beachtliche Liste mit Tipps zusammengestellt. Das Teilen des Artikels auf verschiedenen Kanälen, das Kommentieren in anderen Blogs und sonstige Interaktionen in den sozialen Netzwerken sind besonders wichtig. Durch die Teilnahme an Blogparaden gewinnt man auch neue Leser. Aber die Offline-Werbung (Flyer, Aufkleber, Werbeartikel) hilft glaube ich nur, wenn man etwas wirklich Interessantes anbietet, was sich die Leute dann auch online anschauen möchten. Offline ist das wohl eher wie ein Gießkannenprinzip, online kann man besser seine Zielgruppe erreichen.

    Viele Grüße
    Claudia

    • Hallo Claudia,

      danke für deinen Kommentar und deine Sichtweise.

      Ich könnte mir schon vorstellen, dass man für einen Blog rund um Bücher und Rezensionen in Büchereien den einen oder anderen Besucher gewinnen kann. Und einige Menschen wird es möglicherweise freuen, wenn ein QR-Code da ist, den sie schnell einscannen können. Wunder darf man natürlich nicht erwarten. Das ist aber bei den Online-Maßnahmen nicht anders. Natürlich geht die Promotion online besser.

      Lieben Gruß
      Hans

  • Google mag die „sogenannten ?guten?“ Beiträge

    Akzeptiert aber auch jeden anderen Müll :-)

    Geld ausgeben werden wohl nur die Kommerzblogger. Das kann man wie Blogwalk ganz groß mit TV Werbung aufziehen aber auch die kleinen Kommerzblogger können Werbung z.B in Zeitungen schalten. (Erklärung Begriff Kommerzblogger: Blogger die Geld verdienen wollen)
    Einfach mal die URL als Kleinanzeige für 10 Euro schalten.

    Das habe ich übrigens auch früher schon öfter gemacht. Man will natürlich auch die Werbeausgaben wieder reinholen. Da muss man dann auch ein ordentliches Produkt haben das die Zielgruppe interessiert. Somit sind solche Aktionen eigentlich nichts für Hobbyblogger.

    Am besten macht man sein non Profit Blog doch wohl kostenlos bekannt über Facebook und co. im Freundes und Bekanntenkreis wenn man tolle Inhalte hat.

    Ich selber betreibe viele Blogs und da bleibt die Qualität auch schon mal auf der Strecke und daher konzentriere ich mich lieber auf meine Eingangs genannte Traffic quelle Google denn die akzeptieren auch jeden anderen Müll :-)

    Und so schließt sich der Kreis meines Kommentares :-)

    Grüße und Dir alles Gute Hans.
    Lothar

    • Hallo Lothar,

      danke für deinen Kommentar.

      Wer einen ganzen Batzen Profit-Blogs hat, der hat natürlich andere, härtere Bedingungen. Das heißt für mich übrigens nicht, dass die Texte generell weniger qualitativ sind.

      Es wird vermutlich wenig bis keine Hobbyblogger geben, die Geld für eine Annonce in der Zeitung ausgeben wollen oder können.

      HG Hans

  • Hallo Hans,

    wer seinen Blog bekannt machen möchte muss auf jeden Fall etwas dafür tun außer Posts zu editieren. Es gehört Networking dazu. Das kann über Facebook sein (nicht so sehr mein Ding, aber es funktioniert, wenn man sich den Gruppen anschließt). Und beim Kommentieren sehe ich es genau wie du, ehrlich sein, wenn man nichts zu sagen, dann auch nicht kommentieren. Dazu gehört in meinen Augen auch Kommentare auf dem eigenen Blog auch zu beantworten, das sehen nicht alle so.

    Und ich liebe Blogparaden, zum einen wg der Themen und wg der Möglichkeit so neue Blogger kennenzulernen.

    Meine Posts promote ich fast gar nicht mehr, ich kann das einfach nicht so gut, Werbung für mich betreiben. Ich erzähle auch kaum jemandem, den ich kenne, dass ich blogge.

    Und ja, Zeit braucht man und einen langen Atem.

    Liebe Grüße, Bee

    • Hallo Bee,

      danke für deine Meinung. Ich finds auch doof, wenn man „seine“ Kommentare unbeantwortet lässt. Ein Danke dürfte schon sein.

      Ich find auch, dass sich Initiatoren von bsp. Blogparaden bei den Teilnehmern melden sollten, um wenigstens für die Teilnahme zu danken.

      Gut Ding braucht eben Weile, auch beim Bloggen. Auch beim Promoten. ;-)

      Lieben Gruß
      Hans

  • Hallöchen lieber Hans

    Das schlechte Gewissen plagt mich wiederhttps://www.tages-gedanken.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cry.gif das ich wieder es nicht geschafft habe regelmäßig vorbei zu kommen. *schäm*
    Einen sehr schönen Artikel den du da geschrieben hast und den ich wirklich nur unterstützen kann. Ich gehe auch nur bei Blogs vorbei wo ich was schreiben/ sagen kann wenn mir ein Blog nicht gefällt dann muss ich kein Kommi da lassen.
    Ich promote meine Artikel in FB und in den einzeln Gruppen die ich angenommen habe aber muss zu geben mal mehr mal weniger ist interesse bei den Leuten da.
    Kommentare zu beantworten gehört zum bloggen dazu wie ein Kellner sein Trinkgeld erhält. Leider kommt es auch immer wieder vor das keine Kommentare beantwortet werden auf anderen Blogs wo ich schon kommentiert habe aber das lässt mich mittlerweile kalt die werde ich dann auch nicht mehr besuchen gehen. :-)

    Liebe Grüße Moni und vielen lieben DANK für deinen Besuchhttps://www.tages-gedanken.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_rose.gif

    • Hallöle Moni,

      danke für deinen – immer willkommenen – Besuch und Kommentar.
      Ich finde, dass es ein Akt der Höflichkeit ist, seine Kommentare zu beantworten. Keine gute „Werbung“, wenn man es nicht tut. Ich selber nutze ja hauptsächlich Google+ und Twitter.

      Lieben Gruß
      Hans

  • Hallo Hans,

    wieder mal ein sehr ausführlicher und toll geschriebener Beitrag. Den Inhalten kann ich wirklich zustimmen. Einen Punkt würde ich noch ergänzen: Nichts ist planbar! Artikel, wo man selber noch denkt , hmnja – könnte besser sein,mrennen plötzlich in der Statistik nach oben. Andere Artikel, die man selber fantastisch findet, dümpeln fast unbemekrt auf dem Blog rum. Das ist natürlich nicht immer so aber ab und zu passiert das mal. Irgendwie faszinierend.

    Die Offline Werbung kann auch was bringen, zumindest wenn man über seine Seite auch noch eine Dienstleistung anbietet. Das merken wir gerade, sehr erfreut, bei unserer zweiten Seite.

    LG Thomas

    • Hallo Thomas,

      danke sehr herzlich für deinen Kommentar,
      Deine Ergänzung kann ich bestätigen. Es gibt in der Tat Artikel, wo ich denke, die müssten durch die Decke gehen, aber die Resonanz ist „zurückhaltend“. Weiß der Deibel warum.

      Es freut mich, dass Eure Werbemaßnahmen greifen. https://www.tages-gedanken.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif
      LG Hans

  • Hallo Hans,
    toller Beitrag, den ich hier lesen durfte. Also ich mache ja meine Promotion für die Blogs immer wieder, wenn solche Kommentiertage wie heute wieder anstehen und so bin ich hier bei dir.

    Ich weiss aus Erfahrung, dass man verdammt viel Geduld mit dem eigenen Blog haben muss, damit eine Massnahme etwas bringt. Du hast Recht, man sollte auf anderen Blogs so oft wie nur geht als Kommentierer auftreten. So verirren sich auch andere Blogger bei sich im Blog.

    Auch ich mit meinen über 60 Projekten weiss auch, dass man nicht 1:1 die Qualität auf allen 30 Blogs wie auf Internetblogger.de bringen kann. Ich tue, was mir möglich ist. Bei mir ist ja bekannt, dass viele Projekte dauerhafte Testprojekte sind und auch dort versuche, ich qualitativ zu bloggen. An der Schreibe ändert es nichts, sei es mein Internetblogger.de oder ein neues Projekt. Nun ist es die Sache der Ausführlichkeit und wie man ein Thema auf einem neuen Projekt so behandelt.

    Offline-Werbung machte ich nie und das Bloggen ist nur für mich im Internet da. Offline mache ich absolut nichts. Ich denke, dass es so für mich in Ordnung ist.

    • Hallo Alex,

      danke für deinen Kommentar und den Besuch auf deiner Kommentier-Freitags-Runde.

      Geduld ist für einen neue(n) Blog(gerIn) eine der wesentlichsten Tugenden. Und vor dem Erfolg kommt erst mal der Schweiß.

      Testprojekt mal dahingestellt. Ich wüsste 6 Projekte nicht zu bewältigen, sprich mit Inhalt zu füllen. Dafür, dass du 60 „an der Backe hast“ fällt dir immer ganz schön viel ein.

      Bei der Offlinewerbung kommt es auch wirklich aufs Thema an. Hätte ich einen Foto-Blog, würde ich mal im Foto-Laden freundlich anfragen.

      In dem Sinne, schon mal ein schönes Wochenende und der Link ist gern geschehen. ;-)

  • Eine sehr umfassende Liste – Danke dafür. Aber: Aufkleber, Kugelschreiber, Feuerzeuge? Nee, das wäre mir für meinen Hobby-Blog eindeutig zu viel des guten ;-)

    Wenn sich alle Blogger den Punkt »Sei Sozial« hinter die Ohren schreiben würden, dann würde sich die Zahl der Leser im Handumdrehen vervielfachen. Davon bin ich fest überzeugt.

    Aber leider sind die meisten Blogger in dieser Hinsicht viel zu egoistisch: ich trag meinen Blog mal überall ein und dann kommen die Leser schon von alleine. Das ist immer noch eine Haltung, die viel zu häufig anzutreffen ist. Vielleicht ist egoistisch der falsche Begriff. Tausche ihn gern aus gegen faul, bequem, doof. Passt immer :-)

    • Hallo Eddy,

      danke herzlich für deinen Kommentar.

      Die Offline-Methoden sind sicher nichts für jeden (Hobby)blogger, aber je nach Thema des Blogs, würde ich den Aufwand für bsp. (selbstgemachte) Flyer nicht scheuen, zumal der sich ja auch in einem erträglichem Rahmen bewegen dürfte.

      Glücklicherweise gibt es schon noch eine Reihe Blogger, bei denen man das „Sei Sozial“ hinter den Ohren lesen kann. So ist jedenfalls mein Eindruck/Erfahrung in meinem „Radius“.

      Ein schönes Wochenende noch.
      HG Hans

  • Tolle Zusammenfassung.
    Ich bin erst sehr spät in das Bloggen eingestiegen, weiß also gar nicht wie wahrscheinlich einfach es vor 5 Jahren war.
    Heute muss ich sagen, ist es schwierig seinen Blog zu pushen. Ständig liest man was von Abmahnungen von Google.
    Ich probiere das ganze langsam und mit Geduld aufzuziehen.

    Eine gute Möglichkeit an Leser für den Blog und Traffic zu kommen:
    Facebook Gruppen – Es gibt einige Facebook Gruppen für Blogger und Leser.
    Das ist zwar kein Backlink für SEO, aber der eine oder andere neue Leser kann dort gefunden werden und man steigert etwas die Bekanntheit seines Blogs. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht.
    MfG. A.

    • Hallo Alex,

      danke für deinen Kommentar.

      Es war früher scheinbar einfacher, aber das heißt nicht, dass es besser war. Zumindest die „schiefen“ Serps aus Sicht derjenigen, die etwas suchten, waren es nicht immer.

      Ich denke auch, dass Gruppen aus Facebook, Google plus und Co schon für den einen oder anderen Besucher gut sind. Es ist halt etwas zeitlicher Aufwand, auch da aktiv zu sein, aber das sollte es einem schon wert sein, bei der Besucher-Gewinnung.

      Schönen Sonntag noch.
      HG Hans

  • Hallo Hans,

    vielen Dank für Deinen Artikel. Ich kämpfe auch noch damit, bekannter zu werden. Ich hatte bisher erst eine Blogparade. Die hat sehr zur Sichtbarkeit beigetragen, hat aber auch sehr viel Arbeit gemacht (durch das kommentieren im eigenen und im fremden Blog). Ich bin auch gegen den Lonkgeiz und betreibe meinen Blog ebenfalls mit doffollow, weil ich den Kommentatoren etwas zurückgeben möchte. Im Kampf gegen den aufkommenden Kommentarspam benutze ich ein WordPress-Plugin. Den Hinweis bzgl der Offlinewerbung nehme ich dankend auf – bin ich zugegebenermaßen nicht selbst drauf gekommen ;-) Warum nicht?

    Liebe Grüße aus Montabaur

    Frank

    • Hallo Frank,

      und danke herzlich für deinen Kommentar.

      Ja, etwas Arbeit können Blogparaden schon machen. Ich finde es aber unbedingt gut, wenn – wie du es praktiziert hast – der Ausrichter den Teilnehmern ein Feedback gibt. Leider wird das nicht immer beachtet und mancher beantwortet weder hüben noch drüben den Hinweis auf Teilnahme. Ich finde es nicht nur nicht schön, sondern ehrlich gesagt als unhöflich. Aber, was will man machen?

      HG Hans

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