Populäre Themen als Stimmungsmacher im Blog nutzen?

bloggen(1)(1)

Manche Medien nutzen durchaus mal populäre Themen zur Stimmungsmache, um die Zuschauer-, Besucher- und Leserzahlen nach oben zu treiben. Will ich beispielsweise meinen Blog als Stimmungsplattform anbieten, über brisante Themen schreiben, um eine lebhafte Streitdebatte zu provozieren?

Facebook und Co machen ja vor, wie „die Gesellschaft“ sich mal richtig Luft machen kann. Das könnte man auf seinem Blog doch auch? Hauptsache, die Klickzahlen und der Traffic stimmt? Ein bisschen Provokation belebt doch das Blog“Geschäft“?

Nun mit Provokation als Traffic-Schleuder kann ich nichts anfangen und ich wäre da auch sehr vorsichtig. Vielleicht erreicht man für kurze Zeit mal ein paar Besucher mehr, einen langfristigen Erfolg sollte man sich davon jedoch nicht erwarten. Schnell hat man auch mal einen „Ruf“ weg, den man nicht möchte. Menschen, die ständig provozieren, haben außerdem oft nichts gehaltvolles zu sagen und langweilen eher.

Dass ich bsp gegen Hass und Hetze in den sozialen Netzwerken und gegen diese Art des Dampfablassens bin, habe ich kürzlich erst versucht, deutlich zu machen.

Ist ein Blog ein Medium, in dem man Diskussionen und auch Streit ausleben kann?

Ich finde grundsätzlich schon, dass man im Blog natürlich Diskussionen führen- und auch schon mal streiten kann. Klar, welcher Blogger wünscht sich nicht viele, lebendige Kommentare. Auch hier darf und soll gerne kommentiert und diskutiert werden. Es darf auch gestritten werden, wenn sich das ergeben sollte. Das sollte dann aber auf einem vernünftigen Niveau ohne pauschale Vorurteile und ohne Verletzungen stattfinden. Debatten, die mit Respekt und gegenseitiger Achtung geführt werden, sind immer Willkommen. Genauso, wie Meinungen, die begründet sind. Gegen entgegengesetzte Diskussionen spricht meiner Meinung nach nichts, wenn die Regeln des guten Benehmens eingehalten werden. Begriffe wie Höflichkeit, Respekt und Toleranz sollten bekannt sein. Eine Diskussion lebt von unterschiedlichen Standpunkten. Meinungen lassen sich aber auch besonnen vervielfältigen, ohne, dass das in einer „virtuellen“ Schlägerei endet.

Kümmert ihr Euch in Eurem Blog auch um schwierige Themen?

Ich schreibe hier auch mal über sogenannte gesellschaftliche Themen und äußere meine persönliche Meinung, wenn es mir wichtig ist. Ich such mir auch kein Thema aus, weil ich denke, das wird die Kommentatoren hinter den Öfen hevor locken. Ich will nicht auf Teufel komm raus provozieren, aber ich will meine Meinung sagen, da wo ich Intoleranz, Vorurteile und Ungerechtigkeit… empfinde. Diese Ansicht muss nicht den Geschmack aller treffen, ich bemühe mich aber um eine besonnene Wortwahl.

So wie ich mir das Recht nehme, zu schreiben was ich möchte, so nehme ich mir auf der anderen Seite die Freiheit, mich nicht zu allen Themen zu äußern. Viel zu schnell kann man missverstanden werden. Ich verabscheue Unrecht und möchte es auch keinem anderen tun. Vielleicht bin ich auch schon mal „zu vorsichtig“. Nicht, weil ich Streit scheue. Richtig streiten ist durchaus wichtig. Es ist aber schon mal schwierig, virtuellen Streit in den richtigen Bahnen zu führen.

Über aktuelle, populäre Themen bloggen? Ja
Populistische „Stimmungsmache“ Nein.

Wie wir dazu stehen, möchte übrigens auch Martin vom WebmasterFriday wissen.

In Teilen der Medien, Presse, Facebook und Co wird leider mehr als genug „populistische Stimmungsmache“ betrieben und toleriert. Da sollten Blogger auf ihren Blogs meiner Meinung nach, mit mehr Niveau (brisante) Themen aufarbeiten.

Wie ist eure Ansicht?
Soll man ruhig auch über schwierige Themen bloggen, wenn der Blog thematisch geeignet ist?
Darf oder soll man auch provozieren?
Eignet sich ein Blog als Streit-Plattform?

über den Autor alle Beiträge ansehen

Hans

Ich bin 1961 geboren und ein großes Interesse gilt dem Bloggen, Foren und dem Internet mit vielen seiner vielfältigen Facetten. Über das Bloggen kann man unter anderem viele interessante und tolle Menschen kennen lernen.

30 KommentareIch freue mich über jeden Kommentar

  • Hallo Hans,
    schwierig zu sagen. Manchmal muss etwas raus und da ist der Blog auch ein gutes Ventil, wenn alles gesittet abläuft. Es gibt bei mir einige Themen die ich nie am Blog oder in sozialen Medien diskutiere, einfach da man, wie du schon schreibst, missverstanden wird oder abgestempelt als jemand, der man nicht ist.
    Liebe Grüße
    Tanja

    • Hallo Tanja,

      danke für deinen Kommentar. Die Gefahr, missverstanden zu werden besteht grundsätzlich. Alles verblogge ich auch nicht, aber manches muss auch einfach mal gesagt werden. ;-)

      Schönes Wochenende und einen lieben Gruß
      Hans

  • Es kommt wirklich auf die Ausrichtung des Blogs an. Ein Beauty-Blog würde vielleicht eher eine Diskussion über das neue Wimpernserum anstacheln, als um die Frage, ob und wie die EU ihre Außengrenzen schützen soll.
    Wenn man eine Meinung hat, darf man sie auch kundtun. Auch auf seinem Blog. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass auch der Ton die Musik macht.
    LG
    Sabienes

    • Hallo Sabienes,

      danke für deine Meinung. In dem Orchester mit den guten Tönen spiel ich mit und stimme überein, dass mit gutem Stil, auch manches gesagt werden darf/muss. Ich finde nämlich auch, eine Meinung zu haben ist besser, als keine zu haben.

      Lieben Gruß und komm gut ins Wochenende
      Hans

  • Hallo Hans,
    ich finde, man kann ruhig auch mal über schwierige Themen bloggen. Wenn man dazu wirklich etwas zu sagen hat, ist das ok. Natürlich sollte die Meinungsäußerung immer im Rahmen bleiben und nicht in Hetze ausarten. Ob man provozieren will, ist mehr eine Frage der Persönlichkeit als des Mediums.
    Viele Grüße
    Ann-Bettina

    • Hallo Ann-Bettina,

      danke für deinen Kommentar.
      Du hast völlig recht. Im face to face Gespräch nutze ich gerne auch mal ein bissel „Provokation“. Im Netz bin ich da sehr viel vorsichtiger und zurückhaltender.

      Auch dir ein gutes Hineinkommen ins Wochenende und einen lieben Gruß
      Hans

  • Lieber Hans,

    in meiner Anfangszeit bin ich durchaus auf Blogger gestoßen, denen ich eine solche Strategie (bewusst polarisierende Themen aufgreifen) unterstelle. Von solchen Blogs halte ich mich heute fern.

    Wenn einem ein Thema unter den Nägeln brennt oder man sich einfach mal Luft machen möchte, finde ich das absolut ok, ehrlich seine Meinung zu sagen, auch wenn andere (evtl viele andere) das anders sehen.

    Provozieren oder bewusst polarisierende Themen aufgreifen für Klicks finde ich nicht gut, es sei denn mein Blog ist ein Blog für kontroverse Themen.

    Der Grat zwischen ehrlicher Meinung und Provokation ist manchmal schmal.

    Liebe Grüße, Bee

    • Liebe Bee,

      danke für deine Meinung und schön, dass wir da soweit deckungsgleich sind. Man liest es schon mal in „Ratgebern?, wie man seinen Traffic oder Klickrate erhöht“. Wer da nur monetär denkt, wird da möglicherweise ein wenig Befriedigung finden. Ob die langfristig ist, wage ich mal zu bezweifeln.
      Ich kommentiere in der Regel auch nur selten auf populistischen Blogs, es sei denn, es regt mich so auf, dass es raus muss. So richtig gehaltvolle Diskussionen kommen oft nicht dabei rum.

      Lieben Gruß
      Hans

  • Lieber Hans,
    ich betreibe neben meinem Bücherblog auch einen weiteren Blog, den ich zusammen mit einem Co-Blogger mit Themen fülle, die uns interessieren. Jeder von uns beiden macht da sein eigenes Ding. In meinen Texten geht es immer um Dinge, die ich selbst erlebt oder um Themen, die ich recherchiert habe. Dünnflüssiges Gelaber sondere ich nicht ab. Das geht dort um den Umgang der Mitmenschen mit Behinderten (aus dem Sektor „selbst erlebt“) bis zur Sauerei, die die Abgase von Schiffen anrichten, was die Politik aber kaum zu interessieren scheint (aus dem Bereich „mich ärgert das“). Die Zahlen, die ich in meinem Artikeln anführe, stammen aus seriösen Quellen und sind nicht von mir per Flaschendrehen ermittelt worden. Die Themen haben fast alle zu Rückmeldungen geführt – nicht immer unmittelbar auf dem Blog, aber in den Kanälen, über die sie verbreitet wurden. Ich finde es also absolut in Ordnung, so etwas mithilfe eines Blogs in die Öffentlichkeit zu tragen, solange kritische Texte auf Fakten und nicht auf „ich kenne da einen, der einen kennt…“ beruhen. Halbwahrheiten oder das Verdrehen von Tatsachen lehne ich ab. Und Provokation, die auf Tatsachen beruht, ist ja für sich genommen nichts Negatives, sondern kann im besten Fall dazu führen, die eigenen Ansichten zu überprüfen.
    Liebe Grüße
    Ina

    • Liebe Ina,

      danke dir sehr herzlich für deinen Kommentar.

      Ich unterstütze es unbedingt, wenn man gesellschaftskritische Beiträge „am Puls der Zeit“ schreibt, die fundiert recherchiert und mit Fakten/Zahlen belegbar sind. Ich unterstütze, wenn jemand seine ehrliche Meinung äußert. Ich finde zur Demokratie gehören auch kritische Artikel und Kommentare. Die reine Stimmungsmache ist nicht mein Ding.

      Mir persönlich fehlt es möglicherweise virtuell an der „Gabe“, angemessen provozieren zu können, ohne Gefahr zu laufen, ein Fass zum überlaufen zu bringen. Ich will aber nicht pauschal ausschließen, dass es möglich ist und seine Ansicht immer mal wieder auf den Prüfstand zu stellen, kann so falsch nicht sein.

      Ich les mich auf eurem Blog sicher mal durch. Komm gut ins Wochenende.
      Lieben Gruß
      Hans

  • Hallo Hans,
    meiner Meinung nach ist doch ein eigener Blog dafür da, dass ich über, für mich interessante Themen berichten kann, bzw was mich beschäftigt, dazu gehören auch schwierige Themen. Es sollte einem nur bewusst sein und evtl. mit kritischen Äußerungen gerechnet werden.
    Provozieren würde ich allerdings wohl nicht
    Liebe Grüße
    Maxi

    • Servus Maxi,

      und danke für deine Meinung.
      Wenn man auf seinem eigenen Blog seine Meinung nicht sagen kann/will, wo dann? Bin da also voll bei dir.

      Schönes Wochenende schon mal
      LG Hans

  • Lieber Hans,

    das ist in der Tat ein schwieriges Thema.

    Blogger bzw. Blogs, die bewusst Provokationen streuen, um Traffic zu generieren, finde ich nicht sehr ansprechend, denn es stellt sich meistens heraus, dass sie außer Provokationen nichts zu bieten haben.

    Ich halte es auf der anderen Seite aber auch für wichtig, eine Diskussions- bzw. Streitkultur zu pflegen, wenn der Blog sich dazu eignet. Viele Menschen sind allerdings heute nicht mehr konfliktfähig, das heißt, es wird sehr schnell losgepöbelt, obwohl man sich über ein heikles Thema meines Erachtens auch sachlich mit entsprechenden Argumenten austauschen kann.

    Als Bücherbloggerin betrifft mich dieses Thema nicht so sehr. Wenn ich aber z.B. provokante und nicht fundierte Artikel wie z.B. jüngst in der ZEIT lese, dann schreibe ich auch auf meinem Blog einen entsprechend toughen Kommentar.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

    • Liebe Rosa,

      danke für deine Meinung.

      Das ist so ein Thema. Sich streiten zu können; konfliktfähig zu sein. Das ist ja im real life schon mal ein Drahtseilakt. Im Netz wird das noch schwieriger. Und manchen Menschen fehlt einfach auch das Interesse, und die Lust sich gepflegt zu streiten. Gott sei Dank gibt es aber noch Menschen, die das können und sich die Zeit nehmen dafür.

      Ich wünsche dir auch ein gutes Wochenende. Lieben Gruß Hans

  • Ich sehen das ähnlich wie Maxi. Kritische Themen sollte man auf seinem eigenen Blog schon angesprochen werden dürfen. Wobei es schon sachlich und nicht unbedingt emotional sein sollte. Was ich leider auch immer wieder in schlechte Blogs gelesen habe. Das finde ich dann nicht so toll.

    Aber am schlimmsten ist es momentan auf Facebook. Da habe ich momentan keine Lust mehr reinzuschauen, was da teilweise abgeht ist nicht mehr feierlich.
    Und sehr viel ist nur probaganda.

    Aber so wie hier im in deinem Blog ist das schon schön zu lesen.
    Viele Grüße, Tom

    • Hallo Tom,
      und danke für dein Feedback.
      Ein wenig emotional darf eine Debatte für mich ruhig sein, bzw. man darf ruhig erkennen, dass der Blogger in erster Linie ja auch Mensch ist, mit Gefühlen und Empfindungen. Inhalt und Aussage im Mittelpunkt.

      Schönen Restfreitag und ein gutes Wochenende
      HG Hans

  • Hallo Hans,
    gegen Diskutieren habe ich privat und als Blogger nichts, so lange es ein vernünftiges Miteinander gibt. Was die Medien da machen da mach ich als Blogger nicht mit. Über die aktuellen Stimmungsmacher unterhalte ich mich nur privat, im Blog möchte ich das nicht. Es ist meine private Meinung und die behalte ich auch gern privat.
    Bei manch einem Beitrag habe ich mir schon gedacht ob ich da nicht eine Welle lostrete, ist aber zum Glück ausgeblieben.

    MfG Michl

    • Hallo Michl,

      danke für deine Meinung.

      Gut so, dass die meisten Blogger dieser „Sensations“bloggerei nicht so viel abgewinnen können.

      Das ging mir übrigens auch schon mal so, dass ich überlegte, ob das nicht was auslöst, aber „seltsamerweise“ war bei den Themen die Resonanz – im Verhältnis zu anderen Artikeln – zurückhaltend. So richtig Ärger im Blog muss aber auch wirklich nicht sein.

      Schönes Wochenende und
      HG Hans

  • Hallo Hans ,
    ein provozierendes Thema im Blog für eine bessere Klickrate, ich glaube, das muss jeder selbst entscheiden. Ich sehe darin nur wenig Sinn. Provozierende Kommentare finde ich hingegen in Ordnung. Jedoch sollte man das verantwortungsbewusst tun. Wenn nur über schönes Wetter gesprochen wird, dann rede ich schon gern einmal von Blitz und Donner. Artet mein Kommentar dann zu einem Hurrikan aus, wird er nicht veröffentlicht. Das passiert öfter. In meinem Blog habe ich noch keine streitbaren Themen veröffentlicht. Obwohl für das Reisen viele Themen infrage kommen, wie: Flüchtlinge, Krieg, Umwelt oder Krieg in der Reisebranche. Ich selbst wüsste nicht ob ich bei diesen Themen die Kontrolle über die Diskussion behalten könnte. Also lasse ich lieber die Finger davon.
    Viele Grüße
    Peter

    • Hallo Peter,

      danke herzlich für deinen Kommentar.

      Solange man den Provokations-Bogen – wie du sagst – nicht überspannt, ist das ja noch in Ordnung.

      Super, dass du Beispiele genannt hast, die auf Reise-Blogs zum richtigen Streitthema werden könnten. Ich hätte eine Weile darüber nachgedacht, weil ich bisher „Themenblogs“ allgemein als weniger gefährdet ansehe.

      Ein schönes Wochenende
      HG Hans

  • Hallo Hans,

    von polarisierenden Themen, wo die Menschen sich nie einig sind, halte ich mich aus den bereits genannten Gründen fern. Die Gefahr ist zu groß, dass man missverstanden wird oder seinem Ruf schadet. Provokationen sind nicht mein Stil. Ironie und Sarkasmus kommen auch oft falsch rüber. Ich finde es bei Blogartikeln wichtig, dass es Basisinformationen gibt, die gut recherchiert sind, und dann die eigene Meinung dazu gesagt wird. Natürlich immer sachlich und wertschätzend.

    Viele Grüße
    Claudia

    • Hallo Claudia,

      und herzlichen Dank für deinen Kommentar.
      Du hast recht, dass auch Sarkasmus und Ironie sehr leicht missverstanden werden können. Wenn man sich dieses „Instrumentes“ bedienen möchte, sollte man sehr bedachtsam darauf spielen.

      Ein schönes Wochenende und einen lieben Gruß
      Hans

  • Hallo Hans
    Ich persönlich finde, dass man auf seinem eigenen Blog Themen ansprechen sollte, die einen gerade beschäftigen. Wie schon Tanja schrieb, manchmal braucht man einfach ein Ventil. Egal welchen Themen das jetzt sind, Aber wie gesagt: Der Ton macht die Musik. Sachlich an die Thematik rangehen.
    Schön finde ich, dass bei den Bloggern selten Kommentare aus „den Rudern laufen“. Was man von Facebook NICHT behaupten kann. Darum lese ich schon sehr selten auf Facebook.
    Liebe Grüße und ein wunderschönes Wochenende
    Nila

    • Hallo Nila,

      herzlichen Dank für deine Ansicht.
      Glücklicherweise haben viele Blogger guten Stil und Niveau genug, eine Debatte vernünftig zu führen. Facebook ist wirklich ein negatives Extrembeispiel.

      Dir und deinen Lieben auch ein schönes Wochenende.
      LG Hans

  • Hallo Hans,
    gerade darüber hatte ich in der vergangenen Woche einen regen Mailverkehr. Grundsätzlich sollten auch schwierige Themen in einem Blog einen Platz haben, sofern keine Stimmungsmache betrieben wird. Die eigene Meinung (gerne auch in provokativer Haltung) sollte zum Ausdruck gebracht werden, sofern man sich wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Wenn jedoch kritische und ernste Themen genutzt werden, nur um einen Klicksturm hervorzurufen, dann sollte man grundsätzlich die Finger davon lassen.

    Die persönliche Note des Bloggers darf nicht aus den Augen verloren werden.

    Viele Grüße
    Dirk

    • Hallo Dirk,

      und danke sehr herzlich für deine Meinung.
      Wir gehen da konform, dass die „Persönlichkeit“ klar ersichtlich sein sollte.

      Lieben Gruß
      Hans

  • Hallo Hans,

    wie es Tom schon gesagt hat, bin ich ebenfalls der Meinung, dass man nur Themen ansprechen sollte, die einen auch selbst bewegen, beziehungsweise jene Themen die auch inhaltlich zum Blog passen. Wenn man allerdings, z.B. die Flüchtlingssituation oder die Griechenland Euros des letzten Jahres hernimmt, um ein völlig anderes Thema zu pushen, dann ist das eher geschmacklos. Leider wird es aber oft praktiziert.
    Ist aber nur meine Meinung
    vg und danke für dein Bericht
    Stefan

  • Hallo,
    der Kommentar ist zwar schon etwas spät, aber ich würde gerne den Aspekt der Konkurrenz thematisieren. Denn je populärer ein Thema ist, desto schwieriger ist es, eine relevante Anlaufstelle zu sein. Denn zunächst muss natürlich die nötige Kompetenz unter Beweis gestellt werden, bevor man ein relevanter Meinungsmacher werden kann. Dennoch ist es sicher nicht verkehrt, von Zeit zu Zeit Stellung zu kontroversen Themen zu beziehen. Ich denke das dann eine objektive Beurteilung sehr wichtig ist und erst zum Schluss des Beitrags die persönliche Meinung genannt werden sollte.

    • Hallo Stefanie,
      danke herzlich für deinen Kommentar. Zu spät ist es dafür nie. ;-)
      Um relevante Anlaufstelle zu werden, braucht es in der Tat einiger fundierter „Beweise“.
      LG Hans

hinterlasse eine Antwort

Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert als *

https://www.tages-gedanken.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif 
https://www.tages-gedanken.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif 
https://www.tages-gedanken.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_negative.gif 
https://www.tages-gedanken.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_scratch.gif 
https://www.tages-gedanken.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wacko.gif 
https://www.tages-gedanken.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yahoo.gif 
https://www.tages-gedanken.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cool.gif 
mehr...