Wie ehrlich soll man als Blogger sein?

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Die (hoffentlich) wenigsten Blogger lügen bewusst dreist ihre Leser an. Ist Ehrlichkeit und Emotion für Blogger wichtig? Wie ehrlich, offen und wie authentisch soll man sein? Wie richtig muss das Bild sein, dass wir im Blog von uns und von unserem Alltag zeigen?

In meinem privaten und persönlichen Blog schreibe ich natürlich aus meiner persönlichen Sicht. Da sind schon mal viele Emotionen drin. Es gibt Themen, die ich auch nicht im Blog schreiben würde, aber dass, was ich schreibe ist ehrlich. Als privater Blogger nehme ich Rücksicht auf andere Personen aus meinem Umfeld und lasse sie bis auf ganz wenige Ausnahmen raus. Ansonsten aber schreibe ich, was ich möchte, nehme Kontakt mit Menschen auf und sie dürfen erwarten, dass ich sie nicht anschwindele. Vielleicht erwarten einige Menschen auch Authentizität. Ich denke, das zu bieten. Ehrlichkeit zählt für mich zu den Kern-Eigenschaften und Tugenden. Genau, wie Verlässlichkeit, Pünktlichkeit und Vertrauen. Wenn ich einen öffentlichen Blog habe, dann dürfen die Leser erwarten, dass das, was sie lesen, auch stimmt.

…und zum zweiten

Als Blogger hat man in der Tat so etwas wie eine zweite Existenz. Aber nur dahingehend, dass in meinem analogen Umfeld ~ 70% mit dem Thema tages-gedankenBloggen nichts anfangen können. Einige wissen es, nehmen es aber nicht wahr. Das ist auch völlig OK. Freunde können ja auch andere Interessen haben, als ich selbst. Bei dem, was ich hier blogge, bin ich ehrlich und offen. Ich halte Offenheit für sympathisch und menschlich. Manche sagen, Offenheit böte aber eine größere Angriffsfläche. Kann ich hier nicht bestätigen.

Man mag hier und da etwas mehr Vertrauen gewinnen. Das hängt aber sicher auch von den Menschen ab. Bei jedem wird das nicht gehen. Ist im Offline-Leben ja auch nicht anders. Zum menschlich sein zählen für mich übrigens auch Fehler, bzw das Eingeständnis. Das bedeutet übrigens ja nicht, dass ich Rechenschaft ablege.

Kann man sich als Blogger neu erfinden?

In Internetforen trifft man ja öfter mal auf Fakeaccounts oder Trolle. Ich kann es mir aber nur schwerlich vorstellen, dass sich jemand im eigenen Blog dauerhaft völlig anders gibt, als im realen Leben. Das mag funktionieren, wenn man kommentiert. Wenn man seine Leser aber immer im Blog anmünchhausend, dann müsste man dieses Lügenkonstrukt ja verinnerlichen, um nicht unterschiedliche Versionen zu haben und irgendwann aufzufliegen. Man müsste auch aufpassen, was man dann anderswo kommentiert, damit es nicht zur Enttarnung kommt. Ich stelle mir das viel zu anstrengend vor. Und Menschen – also auch Blogger – sind besser im „Erwischen“ als man im ersten Moment denkt.

Wenn wir uns geben, wie wir sind, gewinnen wir mehr als mit dem Versuch zu scheinen, was wir nicht sind. François VI. Duc de La Rochefoucauld  (1613 – 1680)

Die Sonnenseite

Mal abgesehen davon, dass Fehler zum Leben gehören und es etwas menschlicher machen, neigen wir Menschen sicher dazu, uns von der besseren Seite zu präsentieren. Jeder, der im Blog als immer gut gelaunter Mensch rüber kommt, wird im Leben auch mal schlechte Laune haben. Das erzählt man aber nicht unbedingt im Blogbeitrag. Wozu auch? In den meisten Fällen, wird dies den Beitrag nicht verbessern und es macht ihn auch nicht mehrwertiger. Ist das dann aber geschummelt? Wenn wir Bilder in unsere Beiträge setzen, dann werden sie in vielen Fällen ein wenig verbessernd bearbeitet sein. Eine Lüge? Ich finde nicht, und für den Hausgebrauch mache ich das ja auch. Sich eher von seiner Lichtseite zu präsentieren halte ich nicht für eine Lüge. Das wird man im Beruf auch so handhaben.

Und schließlich

fazitEhrlichkeit finde ich wichtig und ein gutes Maß Offenheit wird kaum schaden. Jeder hat seine individuelle Dosierung. Sich immer zu verstellen, wäre mir viel zu anstrengend, weil ich immer Angst haben müsste aufzufliegen. Ehrlichkeit macht die Blogebene etwas persönlicher und vertrauter. Auch als reiner Hobbyblogger hat man ja einen Ruf (zu verlieren). Ich werde mich hier im Blog nicht völlig „nackig machen“. Manches behalte ich für mich und/oder rede real mit einer mir vertrauten Person. Übrigens: Ich bewerte andere Blogger weniger danach, was sie von sich Preis geben, sehr wohl aber, ob sie ehrlich sind.

Diese Gedanken sind auch im Rahmen des WebmasterFriday entstanden. Und dazu machten sich bisher auch Sabienes, Alex und Ednong ihre Gedanken.

Wie ist eure Meinung zum Thema?
Besser vorsichtig und weniger offen?
Ist Ehrlichkeit ein Muss?

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Hans

Ich bin 1961 geboren und ein großes Interesse gilt dem Bloggen, Foren und dem Internet mit vielen seiner vielfältigen Facetten. Über das Bloggen kann man unter anderem viele interessante und tolle Menschen kennen lernen.

35 KommentareIch freue mich über jeden Kommentar

  • Hallo Hans,

    es ist ja schwierig als Leser die Ehrlichkeit des Bloggers zu beurteilen. Ich kann also nur von mir als Blogger ausgehen, mein Content ist ehrlich und entspricht meiner Meinung und sonst keiner. Ansonsten wären meine Posts weichgespülte Worte ohne Aussage.

    Ich beziehe Stellung und auch durch meine Art zu schreiben ist das „mein“ Blog und er ist hoffentlich nicht austauschbar. Wieviel man von sich preis gibg, ist ja jedem selbst überlassen. Mir ist eine persönliche Note sehr wichtig, das macht den Charakter des Blogs aus.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

    Liebe Grüße, Bee

    • Hallo Bee,
      danke für deine Meinung. Authentizität ist natürlich wichtig.
      Ich sage auch meine Meinung, bin aber häufig um „diplomatische“ Wortwahl bemüht. Ich wünsche dir auch ein schönes Wochenende.
      Lieben Gruß
      Hans

  • Hallo Hans!
    Ich halte Ehrlichkeit im Blog für sehr wichtig. Es geht beim Bloggen durchaus um authentisches Erleben und Leben. Man liest es ja grad um zu wissen, was der oder die andere darüber denkt, wie er oder sie das Thema angeht.
    Ich gehe in meinem Bereich einige Sachen mit einer gewissen Selbstironie an, aber gerade damit zeige ich viel von meiner Person.
    Ich habe jetzt schon ein paar der Leute kennengelernt, deren Blogs ich lese, und ich muss bis jetzt in allen Fällen sagen, ja, sie sind wirklich so, wie in ihren Blogs. Ich hoffe, das kann man von mir auch behaupten.

    Viele liebe Grüße,
    Minya

    • Hallo Minya,
      danke herzlich für deinen Kommentar.

      Humorvoll oder selbstironisch zu sein, kann jemanden ja auch authentisch machen, wenn er sein Ding dann auch zum großen Teil durchzieht. . Mir ist auch wichtig zu lesen, welche ehrliche Ansicht Blogger haben. Ich fühl mich gut aufgehoben, wo ich „Menschlichkeit“ – wenn auch virtuell spüre. Da macht mir dann auch eine hitzig-konstruktive Diskussion nichts, die aber weitestgehend die Regeln des guten Benehmens einhält.

      Lieben Gruß und ein schönes Wochenende.
      Hans

  • Hallo Hans,

    ich finde Ehrlichkeit auch wichtig, sowohl privat als auch beruflich. Ich denke auch, dass man sich auf Dauer nicht verstellen kann. Bei Dir hatte ich von Anfang das Gefühl, dass Du offen und ehrlich bist und genauso schreibst. Deshalb besuche ich Deinen Blog auch gerne, weil Du authentisch bist.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende
    Claudia

    • Hallo Claudia,

      danke tüchtig für deine Meinung und die liebe Rückmeldung. Natürlich ist es gerade auch beruflich wichtig, ehrlich zu sein. Mit Flunkereien baut man sich schlecht Reputation auf. Beruflich wäre ich natürlich weniger offen. Zumindest auf dem Gebiet, dass für das Business unerheblich ist. Privates würde ich da weglassen.

      Dir auch ein schönes Wochenende und einen lieben Gruß
      Hans

  • Ehrlichkeit – eine Eigenschaft, welche ich nicht nur beim Bloggen für wichtig halte. Ich bin auch im Real-Life für meine Ehrlichkeit wohl gut bekannt. Die äußert sich dann auch schon mal so, dass das Gegenüber nicht unbedingt zufrieden ist, mit meinen Äußerungen. Aber meist wird gerade diese Ehrlichkeit am Ende doch geschätzt.

    Also muss ich mich auch beim Bloggen nicht verbiegen. Wenn mir was gefällt, dann schreibe ich das, wenn mir was nicht so gut gefällt, dann schreibe ich das auch. Nun bin ich aber andererseits ein Mensch, der versucht in allen Situationen doch immer noch das Positive zu sehen und das in den Vordergrund zu stellen. Also bin ich meistens positiv ehrlich. :-)

    Bei anderen Bloggern erwarte ich diese Ehrlichkeit auch. Wenn ich das Gefühl habe, es wird nicht mehr ehrlich geschrieben, dann findet man mich dort eher nicht mehr als Leser. Auch wenn ich mit dem Schreiber nicht einer Meinung bin, solange er ehrlich bei seiner Schreibe ist, kann ich da sehr gut mit leben. Denn das ist dann die von Bee genannte persönliche Note.

    LG Thomas

    • Hallo Thomas,
      und vielen Dank für deine Meinung, der ich natürlich beipflichte. Ich schätze dich als „gerade heraus“ ein und schätze das. Jeder darf seine Meinung vertreten und nicht jeder kann immer damit zufrieden sein. Ja und? Das ist menschlich.

      Wie langweilig wäre das, wenn alle immer nur Einigkeit zeigen. OK, bei uns sind die Ansichten öfter mal deckungsgleich. Ich werde dich deswegen aber auch nicht geradeaus die Meinung gegen.

      Es ist doch auch gut zu wissen, dass man „streiten“ kann, ohne sich zu verletzen. Würde man seinen Standpunkt aus Rücksicht nicht offen legen, wäre es ja auch nicht ehrlich.

      Schönes Wochenende und einen lieben Gruß
      Hans

  • Lieber Hans,
    ich käme gar nicht auf die Idee auf meinem Blog unehrlich zu sein. Für mich ist es gerade wichtig authentisch rüberzukommen und mich nicht verstecken zu müssen. Ich frage mich was es den Leuten wohl bringen mag sich derart zu verbiegen? Geht es um Anerkennung?
    Natürlich darf jeder für sich festlegen, was er preisgeben möchte – wie weit er in die Tiefe gehen mag. Dabei kann ja trotzdem Ehrlichkeit gewahrt bleiben. Übrigens, ich habe dich immer als aufrichtigen und ehrlichen, durchaus sehr sympathischen Menschen hier erlebt. Da käme ich auch nie auf die Idee es könnte irgendwas nicht ehrlich sein.
    Annie

    • Liebe Annie,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ja, es gibt Menschen, die Spaß haben, in eine Rolle zu schlüpfen. Auch für mich nicht nachvollziehbar, aber oft erlebt. Allerdings in Foren. Da gibt es viele Faker und Trolle, die sich Anerkennung erschleichen wollen.

      Es geht mir bei dir übrigens auch so und ich finde es schon beachtlich, so über eine Krankheit zu schreiben, die ja von einem Teil der Bevölkerung immer noch nicht als solches gesehen wird. Ich wünsche dir also weiterhin die Kraft, das Licht immer wieder neu zu entdecken. https://www.tages-gedanken.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif
      Lieben Gruß Hans

  • Hallo Hans,
    vorsichtig bin ich, wenn es um dubiose Webseiten und komische Portale geht, wo ich nichts verloren habe. Da bin ich erst gar nicht, aber ich denke, dass man bei jedem normalen Blogger an der Tür klopfen kann, sprich ihn per Mail oder Chat anschreiben und direkt ansprechen. Ich mag das Netzwerken und strebe auch danach. Dann kann ich keinesfalls lügen.

    Auch mein Kommentieren basiert auf eigenen Beobachtungen und Erfahrungen, die ich mit euch und den Lesern anderer Blogs teile und teilen kann.

    Etwas Vorsicht im Internet ist Ok, aber auch glaubwürdig will man rüber kommen. Übrigens mag ich keine Blogs wo es in jedem Artikel steht, reich durchs Bloggen oder solche Sachen. Das lese ich gar nicht mehr ;)

    Übrigens heute erwischte es dich, weil es mein Kommentiersamstag mit Bloggertips.guru ist und dich verlinke wie gehabt im späteren Blogpost von mir.

    • Hallo Alex,
      danke für deine Berücksichtigung und deine Meinung.

      Generell im Netz die Augen aufzuhalten, ist sicher ratsam. Es lauern viele Gefahren. Da gibt es auch manche, die es nicht ehrlich meinen.

      Wenn ein Blogger flunkert ist das in der Regel ja nicht gefährlich, aber unanständig.

      Viel Erfolg bei deiner samstäglichen Kommentierrunde. HG Hans

  • Ich glaube auch, dass es als Blogger nicht so einfach sein kann, sich eine 2. Identität aufzubauen. Aber bei den Kommentatoren sieht es schon anders aus, da gibt es wohl ähnlich viele Trolle, wie in den Foren.
    LG Sabienes

    • Hallo Sabienes,
      und lieben Dank für deinen Kommentar.
      Ich hab den Eindruck, dass es in Foren mehr sind, aber erheblich ist das auch nicht. Schönen Sonntag.
      Lieben Gruß
      Hans

  • Lieber Hans,

    da hast du ein sehr gutes Thema ausgewählt!

    Ich finde Ehrlichkeit bei Bloggern sehr wichtig, obwohl man letztendlich ja nie beurteilen kann, ob der Bloginhaber authentisch ist oder nicht.

    Ich möchte im Internet nicht zu viel von mir preisgeben, weil es meines Erachtens auch nicht zwingend erforderlich ist. Eine kurze „About Me“ Seite ist ok, alles andere wäre mir zu viel.

    Es kommt aber auch auf die Blog-Art an. Ich habe einen Bücher- und Film-Blog, da stehen ja Produkte im Vordergrund, die ich empfehle. Ich stelle auch nur Bücher/Filme vor, die ich wirklich mag. Wenn ich ein Rezensionsexemplar bekomme, das mir nicht gefällt, stelle ich es auch nicht vor. Das ist ehrlich für mich.

    Deinen Blog lese ich deshalb sehr gerne, weil deine Authentizität und Geradlinigkeit durch deine Texte scheinen. Das ist unverschnörkelt, und so soll es sein.

    Liebe Grüße

    Rosa

    • Hallo liebe Rosa,
      vielen lieben Dank für den netten Kommentar.
      Jeder soll und darf natürlich ganz alleine für sich entscheiden, was er erzählt. Es gibt Bereiche und Themen, die auch für mich nichts im Web/Blog zu suchen haben.

      Für die Glaubwürdigkeit einer(s) BloggerIn ist es in der Tat nicht zwingend notwendig, viel mehr als ein gutes „about“ zu haben. Dein Beispiel, dass du Bücher nicht rezensierst, wenn sie dir nicht gefallen, trifft es auch meines Erachtens. Das ist gradlinig und ehrlich.

      Einen schönen Sonntag und einen lieben Gruß
      Hans

      • Hallo Rosa und Hans,

        ich rezensiere auch Bücher, egal ob sie mir gefallen oder nicht. Wenn sie mir nicht gefallen, gibt es einen Grund, den ich in der Rezension auch angebe. Ich finde das wichtig für andere, die überlegen, ob sie das Buch kaufen sollen oder nicht. In einem Bücherblog mit Leseempfehlungen macht es natürlich wenig Sinn, Bücher zu erwähnen, die ich nicht empfehlen kann.

        Viele Grüße
        Claudia

      • Hallo Claudia,
        danke für deine Meinung und einen Aspekt, den es zu bedenken gilt und der sicher auch seine Berechtigung hat.
        LG Hans

    • Hallo Rosa,

      das ist ein nachvollziehbarer Standpunkt.

      Ich habe jedoch schon Bücher gelesen, die von anderen nicht gemocht wurden. Genauer gesagt habe ich sie deshalb gelesen, weil sie von anderen aus bestimmten Gründen nicht gemocht wurden und ich wusste, dass das genau mein Ding sein könnte.
      Somit könnte sogar eine negative Rezession auch eine Leseempfehlung für jemanden sein…

      Aber jetzt muss ich mal auf den Blog gucken!

  • Hallo Hans,

    vielen Dank für Deinen, wie immer, guten Artikel. Ich denke und glaube, dass es genau diese Einstellung ist, die Deinen Blog so interessant macht.
    Das, was Du in diesem Artikel schilderst, spiegelt sich in all Deinen Artikeln wider. https://www.tages-gedanken.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif

    Beste Grüße und weiterhin viel Erfolg

    Ingo

    • Ich hätte jetzt gern auf Peter’s Blog kommentiert, aber irgendwie klappt das nicht. Daher meine Anwort hier:

      Ich hätte das von Peter ausgeführte jetzt als „mit der Wahrheit spielen“ bezeichnet… Dabei bleibt man sich selbst ja treu und authentisch.

      Sollte jemand jedoch vorgeben jemand anderes zu sein und das nicht klar so definieren, dann geht mir das zu weit. Als Beispiel fällt mir seltsamerweise grad Karl May ein, der ja so getan hat als wäre es wahr was er geschrieben hat… Gut, der war jetzt kein Blogger, aber wenn es damals schon Blogs gegeben hätte, dann…

      • Hallo ClaoWue,
        ich könnte ebenfalls noch damit leben, wenn das grundsätzlich klar definiert ist, dass jemand auf dem Blog eine „Rolle“ spielt. Täuschen fände ich da gar nicht witzig.
        HG Hans

      • Hallo nochmal ClaoWue,
        ich konnte beim Peter gerade kommentieren. War viell. etwas temporäres. Ich freue mich aber auch über deinen Kommentar hier. Danke.
        HG Hans

      • Ich versuchs mal so zu erklären:

        Jemand fragt in einer fremden Stadt nach dem Weg. Es werden 3 Personen gefragt: 1 Polizist, 1 Hausfrau, 1 Alkoholiker.

        Wie werden diese unterschiedlich „gebürsteten“ Menschen wohl jeweils den Weg beschreiben?

        Ist jeweils angenommen, immer richtig beschrieben, entspricht also den Tatsachen, der Wahrheit – auch authentisch.

        Reflektiert das (spielerisch) auf das Blog.

        Auf meinem Blog schreibe ich authentisch, weil ich es a) als meine Visitenkarte betrachte, b) mich nicht selbst belügen möchte – erst recht nicht meine LeserInnen, c) weil das Blog „ich bin“.

        Trotzdem – schreibe ich damit „ehrlich“, nicht subjektiv?

        BTW kommentieren: wenn die URL eingegeben werden soll, bitte ohne „http://“, also nur die Domain.

      • Hallo Hans,
        ich bin da ganz deiner Meinung. Wenn jemand eine Rolle spielen will darf er gerne, aber es muss erkennbar sein.

        Hallo Peter,
        ich finde, man kann subjektiv schreiben und dabei ehrlich sein (wenn ich keinen bewusst täusche).
        Die Objektive Wahrheit ist natürlich was anderes, da stimme ich zu. Doch die erreichen wir Menschen bestimmt nie, d.h. hoffentlich. Ich befürchte, das könnte eine recht brutale Welt sein, oder?

        ClaoWue

  • Ehrlich währt am längsten. So halte ich es auf meinem Blog und auch im wahren Leben.
    Allerdings lasse ich schwierige Themen aus meinem Blog ganz heraus. Mein Blog zeigt nur einen kleinen Teil von mir. Themen die mir vielleicht unangenehm wären, wo ich vielleicht eine Notlüge anstreben könnte…. vermeide ich auf dem Blog.
    lg karin

    • Hallo karin,
      ist sicher ein guter Weg, nicht über Themen zu bloggen, die einem zu persönlich oder unangenehm werden (können). Danke herzlich für deinen Kommentar.
      Lieben Gruß
      Hans

  • Meiner Meinung nach lebt ein Blog von der Persönlichkeit und Authentizität des Verfassers. Von daher ist es mir wichtig, das ein Blogger auch das auspricht was er denkt und eben „ehrlich“ ist.

    Wenn ich das Gefühl habe dass ich veräppelt werde besuche ich einen Blog auch nicht mehr.

    Auf jeden Fall ein super Artikel und gut zu lesen ;-) Weiter so!

  • Ich kann mich Danny nur anschließen. Ich will so schreiben, wie ich bin und mich auf meinem eigenen Blog nicht verstellen müssen. Wer mich so mag, wie ich bin, mag auch meinen Blog. Andere halt nicht. Damit kann ich leben.

    Liebe Grüße aus Montabaur

    Frank

    • Hallo Frank,

      danke für deinen Kommentar.
      Wir können und müssen nun mal nicht „everybodys darling“ sein.
      Die Besucher, die dann kommen, bleiben vermutlich eher, weil sie uns so akzeptieren.

      LG Hans

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