Stadt oder Land? Das ist hier die Frage

Alltag-Beitragsbild

Bin ich eher ein Großstadtkind, oder ein Landei? Wenn ich von meiner Wohnsituation der letzten ~30 Jahre ausgehe, dann gehöre ich in die Schublade mit den Landeiern. Am Fuße des Vorgebirge im Rhein-Sieg-Kreis in Mitten Obstplantagen, Spargel- und Erdbeerfeldern ist es.

Würdet ihr euch als Stadt- oder Landmensch bezeichnen?

Heimatblick

Blick vom Heimatblick aufs Vorgebirge

Ja, mittlerweile bin ich wohl eher der Landmensch. Verkehrstechnisch günstig liegen wir dennoch zweifelsfrei, obwohl ländlich. So zwischen Bonn und Brühl, erreicht man beides schnell. Nach Köln ist auch in 30 Minuten zu schaffen. Wir haben eine gute Anbindung an ein überregionales Schienen- und Straßennetz mit einer Hand voll Autobahnanschlüssen. Alles, was man für den täglichen Bedarf braucht, ist in der näheren Umgebung.  Das Städtchen hier gewinnt sicher keinen Preis als schönstes Dorf, aber man kann ja nicht alles haben.

Bevor ich vor 30 Jahren hier her kam, lebte und arbeitete ich in Hannover. Und ich habe das Leben in der Stadt genossen. Hannover ist Messestadt und da war auch das kulturelle Angebot auch damals schon groß. Unabhängig der Uhrzeit um die Häuser ziehen, war zu der Zeit schon kein Problem. Ich habe in einem Stadtteil von Hannover gelebt, der mit Bahn und/oder Auto in 10-15 Minuten zum Zentrum führte. Die Miete war völlig OK. Fußläufig war im Umkreis von 5 Minuten einkaufstechnisch vieles vorhanden. Im Umkreis lebten einige Freunde.

Den größten Teil meiner Kindheit und Jugend  lebten wir in einer mittelgroßen Kreisstadt (~80.000 Einwohner) im Sauerland (das war schon der dritte Wohnort). Zu der Zeit waren da übrigens Winter noch Winter. Wir konnten als Kinder noch Schlitten, Gleitschuh, Ski fahren. Zu der Zeit waren da Wälder auch noch Wälder. Manche „Abenteuer“ erlebten wir. Und es gibt gab viele Wälder. Ok, die Wälder gibt es immer noch, aber durch Mensch und Natur ganz schön ausgelichtet. Wir wohnten etwas außerhalb des Zentrums,  aber auch mit guter Verkehrs-Anbindung. In eine Richtung brauchte man 15 Minuten fußläufig bis in die Wälder und Felder. Mit dem Bus war man in 10 Minuten im Zentrum. Ich würde das weder als Stadtleben, noch als Landleben bezeichnen. Eine prägende und schöne Zeit. Ich hab die Stadt lange als meine „Heimat“ betrachtet.  Natürlich kennt man viele Menschen, wenn man viele Jahre dort lebt und groß wird. Sich einen Freundeskreis aufbaut. Zur Schule geht. Selbst im Zentrum begegnete man eigentlich immer einem bekannten Gesicht.

Was sind für euch die Vorzüge des Stadt- bzw. des Landlebens und was sind die Nachteile?

Man könnte das Leben in der Stadt mit Begriffen wie: Hektik, Lärm, Schmutz, viel Verkehr und wenig Parkmöglichkeiten verbinden. Das kann auch zutreffen. Möglicherweise würde ich die Assoziationen auch bemühen, wenn ich heute mitten in der Stadt lebte. Obwohl Bonn, als gemütliche Bundesstadt, wohl eine Ausnahme ist (für mich). Da ich auch bereits das Stadtleben kennen gelernt habe, will ich nicht so streng damit sein. Je nach Wohnung, Kosten und Lage hat es durchaus auch immer noch Reiz.

Ich liebe aber auch Ruhe und die wird man mitten in der Stadt kaum haben. Zumindest nicht so, wie auf dem Land. Ein weiterer Vorzug (zum. meistens) ist, dass man auf dem Land weniger anonym lebt. Man kennt mehr Menschen und ein Smalltalk an der Wurst-Theke ist ja nicht das Schlechteste, wenn es nicht nur Klatsch und Tratsch ist.

Wenn man mal auf die Rolle möchte, dann ist es hier auf dem Land sicher etwas eingeschränkter. Das wird aber immer besser und wir genießen als Ausgleich auch die Ruhe und das gemütliche Heim. Natürlich gehen wir (normalerweise) auch aus, aber nicht zwei dreimal die Woche. Selbst ein Bowlingcenter hat sich angesiedelt. Wenn man nicht gerade jede Woche bowlen geht, lohnt das kaum. Phantasialand ist auch ziemlich in der Nähe, aber wie oft geht man da schon hin? Wenn es Kino oder Theater sein soll, dann geht es eben ins Städtchen.

Wie sieht es im Urlaub aus? Lieber Städtetrips oder lieber Urlaub auf dem Bauernhof und Wandern?

Wenn es um den Urlaub geht, sind wir breit aufgestellt. Wir sind/waren sehr gerne am Meer und laufen dann auch viel. Die Luft und der Erholungswert ist für uns einmalig. Sehr gerne darf es die Insel Borkum sein, aber auch das Festland hat schöne Flecken an der See.

Dahme

Dahme an der Ostsee

Wir mögen aber auch die Berge und mochten Wanderungen. Da muss(te) man halt unbedingt beachten, dass man sich Routen wählt, die vom Schwierigkeitsgrad passen. Die Ruhe, die Idylle, die oft wirklich malerische Landschaft fasziniert uns immer wieder.

Königssee

Blick auf den Königssee

Wir lieben aber auch Städtereisen und finden, dass Deutschland schon viele schöne Flecken Erde zu bieten hat. Dresden zum Beispiel und zweifelsfrei.

Dresden

Dresden

Das bisherige, absolute Highlight, was Städtereisen angeht, war aber unbedingt eine Weltstadt. Wir waren auch erst „skeptisch“ und dachten: Gesehen haben muss man es, aber dann reicht es auch. Meine Rede ist von New York. Ja, man sollte es gesehen haben und wir würden jederzeit nochmal da hin, obwohl New York alle „Klischees“, die man von Großstädten hat, erfüllt. Es ist voll, hektisch, laut. 24 Stunden am Tag hört man dieses typische Hupen. Man könnte meinen, jeder typische New Yorker nimmt sein Frühstück auf dem Weg ins Büro „to go“ ein. In einer Hand den Kaffeebecher und den Donut, in der anderen das Handy und alles im schnellen Schritt. New York ist gigantisch, beeindruckend und vielfältig. Der Central Park lässt einen an mancher Stelle vergessen, dass man mitten in einer Großstadt mit Wolkenkratzern ist. Aber. Dauernd da leben möchte ich nicht. Wer vielleicht ein paar New York-Tipps und Eindrücke mehr möchte, kann da ja mal meinen Bericht lesen, den ich im Rahmen des #TravelTuesday auf reisen-fotografie.de geschrieben habe.

NewYork

NewYork

Wie gesagt, im Urlaub darf es gerne abwechslungsreich sein. Die pure Erholung, wie bsp. am Meer, hat man in der Großstadt natürlich nicht so und eigentlich halten wir uns von den typischen Touristen-Magneten lieber fern, aber es darf auch mal eine Ausnahme sein.

Was den nun? Stadt oder Land?

Da, wo ich mich zu Hause fühlen kann. Das wird grundsätzlich eher ruhig „ländlich“ sein. Würden alle Parameter stimmen (Kosten, Gegend, Ruhe, Wohnung, das Feeling), könnte ich mir ein Leben in der Stadt aber durchaus vorstellen. Ich bin in meinem Leben schon häufig umgezogen. Konnte das alles hier gar nicht aufführen. Vielleicht kommt daher mein Wunsch, sich gut angekommen zu fühlen. Wir können uns schon vorstellen, uns nochmal zu verändern, dann sollte aber wirklich alles vieles passen.

Das ist übrigens (auch) mein Beitrag zu der „Blogparade: Stadt oder Land„, die Ilona vom Blog „wandernd ~ wandering.wondering.travelling“
ausrichtet. Ihr könnt noch bis zum 20.01.2016 mitmachen.

Wie ist es bei Euch?
Steht ihr mehr aufs Landleben? oder
Ruft euch die Stadt?

         

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Hans

Ich bin 1961 geboren und ein großes Interesse gilt dem Bloggen, Foren und dem Internet mit vielen seiner vielfältigen Facetten. Über das Bloggen kann man unter anderem viele interessante und tolle Menschen kennen lernen.

49 KommentareIch freue mich über jeden Kommentar

  • Hallo Hans,
    sehr schön beschrieben und tolle Bilder. NY war sicher ein geniales Erlebnis. Wir wohnen auch eher ländlich und sind schnell in der Stadt wenn nötig. Ich mag es ruhiger und mit viel Natur um mich, wobei ich bei Reisen offen für alles bin und mich nicht einschränken will dadurch. Toller Beitrag
    Liebe Grüße
    Tanja

    • Hallo Tanja,
      danke herzlich für dein anerkennendes Feedback. Ist eine ganz gute Kombi, in der Stadt arbeiten und auf dem Land wohnen. Natürlich nur, wenn man gut hin und her kommen kann. Ja, New York war schon ganz schön beeindruckend.
      Lieben Gruß
      Hans

  • Ich habe 10 Jahre in einer Stadt mit 45 Tausend Einwohnern gewohnt. Als die Nachwuchsplanung stand sind wir aus Land gezogen in einen Ort mit 2000 Einwohnern. Die Kinder wachsen also auf im „Dorf“….habe es nie bereut. LG Romy

    • Hallo Romy,
      danke für deinen Kommentar. Für Kinder finde ich das bestimmt auch schöner. Sofern Spielkameraden in der Nähe sind.
      Lieben Gruß
      Hans

  • Hallo Hans,
    ich bevorzuge eine gesunde Mischung aus nicht zu viel Stadt und hinreichend Natur. Wirklich im Stadtzentrum mag ich nicht leben, ich brauche Grün um mich rum. Aber total auf dem platten Land würde mir auch nicht gefallen. Da ist dann alles zu weit weg, alle Wege zu weit und man ist auf ein Auto angewiesen.
    Viele Grüße
    Ann-Bettina

    • Hallo Ann-Bettina,
      danke für deinen Kommentar. Grün brauche ich auch unbedingt. In Bonn gibt es manche Bereiche, wo noch viel Baumbestand oder Grünfläche ist. Das wird sich aber vermutlich außerhalb meiner Preisklasse bewegen.
      Lieben Gruß
      Hans

  • Hallo Hans,

    interessant zu lesen, wo Du schon überall gewohnt hast. Die Bilder sind sehr schön. Leben auf dem Land ist zwar schön für Kinder, aber wenn die Eltern dann ständig Chauffeur spielen müssen, weil die Verkehrsanbindung schlecht ist, finde ich das nicht so gut. In der Stadt ist es zwar hektisch und laut, aber dafür sind Schule, Arzt, Arbeit, usw. gut erreichbar. Hat, wie alles im Leben, seine Vor- und Nachteile. Ideal ist es, in einer Stadt in einem Stadtviertel etwas außerhalb zu wohnen, wo es ruhiger ist, aber man bei Bedarf schnell in der Innenstadt ist.

    Viele Grüße
    Claudia

    • Hallo Claudia,
      danke für deinen Kommentar. Ich habe nicht mal alle Stationen aufgeführt. Stimmt, da hat auch die Wohnort-Medaille zwei Seiten. Ist mitunter schwierig einen Mittelweg aus praktikabel einerseits und schön ruhig andererseits zu finden.
      Lieben Gruß
      Hans

  • Hallo Hans,
    ich erlebe täglich zwei verschiedene Leben. Ich lebe in einer Kleinstadt in Niederbayern (67000) Einwohner und pendle täglich nach München und das seit nunmehr 7 Jahren. Jedes Jahr, das vergeht liebe ich meine Kleinstadt mehr… Liegt vielleicht auch am Alter. Ich könnte mir inzwischen auch gut vorstellen in einem Dorf in der Nähe zu wohnen. Ganz weg vom Schuss will man dann doch nicht sein ;-) Mir persönlich ist in der Großstadt viel zu viel Trubel und vor allem Lärm. Ich liebe die Natur und die Stille…
    VG Sonja

    • Hallo Sonja,
      danke für den Kommentar.
      Nä, ganz weit weg vom „prallen Leben“ würde auch ich nicht wollen.
      Man möchte ja möglicherweise auch mal in ein Theater, Musical oder Oper.
      HG Hans

  • Hey,

    ganz klare Antwort: Beides! ;-)

    Ich bin auf dem Land groß geworden und es wird wohl immer ein wichtiger Teil meines Lebens sein. Ich auch, dass eine, Kind eigentlich nichts schöneres passieren kann, als auf dem Land groß zu werden.

    Nun ja und irgendwann kam halt das Studium, das Alter und auch vor allem das Bedürfnis nach mehr. Deswegen bin ich jetzt eher ein Städter aber werde sicherlich irgendwann wieder auf das Dorf ziehen.

    LG Christian

    • Hallo Christian,
      danke herzlich für deinen Kommentar. Ich finde es auch gut, wenn Kinder da aufwachsen können, wo sie in der Natur sind. Gut, immer lässt sich das ja nicht einrichten. Grundsätzlich ist es eh schwer bis unmöglich eine Wohnung zu finden, die ideal ist. Wahrscheinlich ist es unmöglich. Gäbe es eine Wohnung, die „ideal“ nahe käme, und würde die Miete und die Lage stimmen, könnte ich mir durchaus auch vorstellen in der Stadt zu wohnen. Aber derzeit steht das überhaupt nicht zur Debatte.
      Lieben Gruß
      Hans

  • Hallo Hans
    also aufgewachsen bin ich in einem Dorf, aber bei uns hingen die Dörfer alle mehr oder weniger aneinander, so dass Mama jetzt noch mit Fahrrad zum Einkauf fahren kann. Zur weiterbildenden Schule, die in der nächsten Kleinstadt lag, waren es ca. 5 km. Die nächst größere Einkaufsstadt lag dann schon 20km weiter weg. Nach der Schule bin ich nach Köln gezogen und hangele mich durch NRW. Allerdings habe ich manchmal schon die Schnauze voll von Städten und würde gerne wieder ländlicher, aber stadtnah ziehen. Auf alle Fälle mehr Wald und Wiesen in direkter Umgebung!
    Grüße von Annie

    • Liebe Annie,
      schön dich zu lesen. Danke sehr herzlich für dein Statement. Ich wohne auch nicht in purer Natur, aber habe das Glück, dass es verschiedene Möglichkeiten, in tolerabler Entfernung gibt. Ich finde Köln durchaus charmant, aber das wäre mir zu wuselig.
      Lieben Gruß Hans

  • Hallo Hans,
    nun bin ich heute hier bei dir gelandet und gehe schon etwas befreundete Blogs durch, um mich zu informieren, was so anliegt. Also ich mag eher die Stadt, aber bis zum 14. Lebensjahr lebte ich mit meinen Eltern auf dem Land. Es war toll, mit der Viehzucht, den Hühnern und Gänsen, dem eigenen grossen Garten und eigenem Haus.

    All das gaben wir wegen Deutschland auf und verkauften alles. Gut, die Eltern haben es wegen uns Kindern getan und ich muss denen auch keine Vorwürfe machen, den ich bin ganz sicher angekommen. Ich lebe an der Ostsee, da wo Menschen Urlaub machen und bis zum Strand ist es nicht weit.

    In einer Stadt wie Rostock, da ich hier schon seit mehr als einem Jahrzehnt lebe, fühle ich mich wohl. Man hat den eigenen Hausarzt, den Vermieter kennt man, die Bäckerei um die Ecke und und und. Natürlich kann man all das auch auf dem Land haben. Ich würde etwas vermissen, wenn ich in einem kleinen Dorf leben müsste und ich habe mich schon an das Stadtleben gewöhnt.

    Mal schauen, was die nächsten 10 Jahre Stadtleben mit sich bringen werden.

    • Hallo Alex,
      danke herzlich für deine Zwischenlandung.
      So richtig auf dem Land aufzuwachsen hat ja teils doch etwas abenteuerliches.
      Ich bin in den Ferien gerne zu meinen Großeltern gefahren und der Nachbar hatte auch Kühe. Ich erinner mich noch gut, wie so ne dusselige Kuh mir den Schwanz vors Knie wedelte und ich dachte, ich sei ernster verletzt.https://www.tages-gedanken.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cool.gif. Das aber nur am Rande.

      An der See zu leben hat bestimmt seinen Reiz. Oder verliert der sich im Laufe der Jahre? Vor 30 Jahren hätte man mich (Junggeselle) auch nicht aufs Land bekommen. Meine Kumpels und ich waren froh, dass wir Kneipe, Billiardcafé, Bowlingbahn und Sporthalle in der Nähe hatten. Selbst das Stadion war relativ nah. Notfalls auch zu Fuß zu bewältigen.

      Glaubst du, dass du in Rostock bleiben kannst?Wie dem auch sei, ich wünsche dir, dass es gute Jahre werden.
      HG Hans

  • Hallo Hans,
    gerne das! Also ja, nichts gegen das Landleben und es wird von vielen gemocht, genauso, wie das Stadtleben. Ich hatte als Jugendlicher viel mehr Ruhe und Entspannung auf dem Land als damals in der Stadt und trotz der vielen Arbeit im eigenen Haushalt. Musste eben alles im Sommer gemacht werden, damit es einem im Herbst und dem Winter gut geht. Das werde ich nie vergessen und das viele Schneeschippen im tiefsten Sibirien :)

    Aber heute sehe ich es etwas anders und für die nächsten Jahre sehe ich mein Leben hier an der Ostsee, denn ich auch hier wieder beruflich einsteigen möchte. Das Ausland lockt mich erstmals nicht mehr, wobei wie es dann wieder in 5-10 Jahren aussieht, kann ich dir nicht sagen.

    Ich lasse mich überraschen und nehme es so hin, wie es dann sein wird. Danke für die Wünsche!!

    • Hello again Alex,
      ich glaub mit den Wintern in Sibirien konnte das Sauerland sicher nicht mithalten, auch wenn es damals echt viel Schnee gab. Gibt es dann und wann immer noch, aber nicht mehr so.

      Dann hoffe ich, dass das mit dem beruflichen Wiedereinstieg klappt.
      HG Hans

  • Hallo Hans,

    das Leben in der Stadt ist mit Sicherheit vorteilhafter. Es muss ja nicht gleich das Zentrum sein und am Rand der Stadt gibt es genügend Grün. Auf dem Land würde es mir auf Dauer nicht gefallen. Weite Wege, medizinische Versorgung nicht so ausgeprägt und um kulturelle Angebote nutzen zu können, ist man zumeist auf ein Auto angewiesen.

    Gruß ingo

    • Hallo Ingo,
      ja das sind Aspekte, die man berücksichtigen sollte. Wir haben hier glücklicherweise ein gutes Angebot drumherum. Bissele problematisch ist, dass Fachärzte etwas überlaufen sind. Gerade das Thema Ärzte sollte man bei der Wohnungssuche auf dem Film haben. Im übrigen auch unabhängig vom Alter. Danke für deinen Kommentar und einen schönen Sonntag noch.
      HG Hans

  • Im übrigen auch unabhängig vom Alter.

    Es ist mit Sicherheit ein Vorteil, wenn man, beispielsweise wegen einer Magen-Darm-Grippe, auf lange Wege verzichten kann.
    Es ist zwar möglich mit Durchfall zu baden, falls man die Wanne vollkriegt, https://www.tages-gedanken.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yahoo.gifaber mit diesem „Wehwehchen“ mit den Öffentlichen unterwegs zu sein, die vielleicht nur alle Stunde fahren, das ist mit Sicherheit auch nicht für andere lustig. https://www.tages-gedanken.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_negative.gif
    Zumal man seinen Nachbarn in ländlicher Idylle oftmals gut kennt.

  • Hallo Hans,

    ich bin in Düsseldorf geboren und habe auch dort in den ersten Jahres meines Lebens gewohnt, meine Eltern haben sich dann vor meiner Einschulung für die klassische Vorstadt entschieden.

    Auch ich lebe heute in dieser Vorstadt und genieße, dass ich zum einen stadtnah wohne aber auch die Vorzüge einer Kleinstadt habe. Ich bekomme hier alles, muss nicht nach Düsseldorf fahren und wir haben viel Grün und wenig Hektik. Ich mag es hier sehr. Ich bin ganz ehrlich, so richtig auf dem Land könnte ich nicht wohnen.

    Liebe Grüße, Bee

    • Liebe Bee,
      danke für deinen Kommentar.
      Man kann sich an ein paar Annehmlichkeiten schon gewöhnen, die man leider auf dem Land nicht findet. Ich finde daher so einen „Mittelweg“ durchaus gut.
      Lieben Gruß Hans

      • Ich fände es schlimm, wenn der nächste Supermarkt 10km entfernt läge oder ein Gymnasium nur mit unglaublichem Aufwand zu erreichen wäre. Es liegt wohl daran, dass ich es nicht anders kenne :)

      • sind beides wichtige Punkte, aber man überlege, die Kinder müssten da jeden Tag einen „abenteuerlichen“ Schulweg bewältigen, der viel Zeit beansprucht. Hausaufgaben müssen gemacht werden und Freizeit muss und soll ja auch noch da sein. Das halte ich für wenig optimal.
        Ich hab es eine Zeit lang kennen gelernt, als ich zur Berufsschule gegangen bin und ich in eine andere Stadt mit der Bahn musste. Alles in allem war man da mindestens eine Stunde (eine Strecke) unterwegs. Und wehe, man verpasste eine Bahn.
        Lieben Gruß Hans

  • Hallo Hans,

    erstmal muss ich sagen, dass mir dein Beitrag super gut gefällt. Du hast mir fast aus der Seele gesprochen und alles reflektiert, was das Leben in der Stadt und auf dem Land ausmacht.
    Ich persönlich stehe da auch etwas zwischen zwei Stühlen. Aufgewachsen auf dem Land, bin ich aufgrund meines Studiums damals nach Düsseldorf gezogen und zu der Zeit konnte ich mir nichts besseres Vorstellen. Ich liebte es unter Unmengen von Menschen zu sein. Gepaart mit der erlangengen Eigenständigkeit und dem Verlassen des Elternhauses hatte ich viele schöne und ereignisreiche Jahre während meines Studiums in Düsseldorf. Aber auch ein paar Jahre später, bis urplötzlich Frau und Kinder in mein Leben traten, schlug mein Herz im Takt der Landeshauptstadt.
    Doch dann schaltete sich plötzlich ein Schalter in mir um. Die Vorstellung einer glücklichen Familie konnte ich in meinen Augen nur auf dem Land realisieren. Vor allem aber wegen den Gefühlen von Nostalgie. Und mit dieser Entscheidung bin ich glücklicher denn je! Nun liebe ich es mehr als alles andere, meine Zeit nur mit meinen Liebsten zu verbringen.

    Für mich ist die Frage, ob man in der Stadt oder auf dem Land lebt, eine Sache der Lebenssituation. Es kommt darauf an, in welcher Phase man sich befindet und was einem dann wichtig ist.

    Viele Grüße
    Harald

    • Hallo Harald,
      und danke für deinen Kommentar.
      Als Ehemann und Vater hat man ja noch mehr Aspekte zu berücksichtigen, als Singles. Düsseldorf gefällt mir übrigens auch ganz gut. Vielleicht nicht ganz so gemütlich, aber mit Flair.
      HG Hans

  • Hallo Hans,

    ein sehr lesenswerter Beitrag. Vielen Dank dafür!
    Meinem eigenen Gusto entsprechen inzwischen mittelgroße Städte wie Bielefeld, Mannheim oder ähnliche Kandidaten.
    Angedeutetes Großstadtflair, aber mit ländlicher Gegend in unmittelbarer Nähe. Gern würde man ja komplett auf’s Land, aber die oft ungünstige Verkehrsanbindung und damit verbundenen langen Pendelwege machen das oft unnötig mühsam.
    Andererseits wäre ich in einer „richtigen“ Metropole aber wahrscheinlich auch nicht glücklich.

    Das Thema ist und bleibt wohl immer ein zweischneidiges Schwert!

    Beste Grüße
    Jörg

    • Hallo Jörg,
      danke für den netten Kommentar.
      Da sollte man sich unbedingt vorher gut informieren, wie die Verbindungen vom Land zur Stadt und retour sind. Ich hab das mal eine Weile durchlebt. Erst mit einem Bus, der nur alle Stunde fuhr. Mit dem bis zu einer Bahnstation. Von da dann mit der Straßenbahn ins Zentrum, wo ich arbeitete. Da ich öfter auch bis 23:00 Uhr malochte, war es zusätzlich schwer, weil das dann nicht mehr zu den Kernzeiten in den Fahrplänen zählte. Schöner Mist war das. Das kann ich dir sagen.
      HG Hans

  • Hallo Hans
    Hiemit bekenne ich mich zum eindeutigen „Landei“. Als Kind und junge Erwachsene wohnte ich mit meinen Eltern am Stadtrand. Dies hatte mit Sicherheit viele Vorteile. Schwupps, rein in den Stadtbus und in nicht mal 10 Minuten war ich mitten im „Geschehen“.
    Mit der Hochzeit und den Kindern bauten wir ein Haus mitten auf dem Lande. Also so richtig auf 600 Meter Seehöhe wo sich Fuchs und Henne Gute Nacht sagen.
    Und ich muss sagen, ich habe es bis jetzt noch keine Minute bereut. Wir haben einen Garten, Hühner, Gänse, Hund und Katze … mit dem Auto bin ich in 10 Minuten beim Supermarkt und auch die Schule ist mit dem Bus in ca. 30 Minuten erreichbar.
    Obwohl, wenn ich dein New York Foto sehe, bekomme ich fast Heimweh nach dieser tollen Stadt, die ich vor ca. 10 Jahren besucht und mich in sie Hals über Kopf verliebt habe :)
    Liebe Grüße

    • Hallo Nila,
      danke sehr herzlich für deinen Kommentar. 30 Minuten mit dem Bus zur Schule ist ja tolerabel, wie ich finde.

      Ich war vor New York ja ein klein wenig skeptisch. Dann aber sehr sehr angetan. Dort zu leben kann ich mir aber dennoch nicht vorstellen.
      Lieben Gruß
      Hans

  • Die eine und endgültige Lösung für ein Leben mit allen Vorteilen, die sich denken lässt, gibt es nicht. Stadt und Land haben jeweils ihre unterschiedlichen Qualitäten. Und das ist auch gut so, denn so ist für jeden was dabei! Es ist doch auch völlig in Ordnung den Wohnort von Lebensabschnitt zu Lebensabschitt zu verändern und auf diese Weise die Vorteile ebensowie die Nachteile verscheidener Orte kennenzulernen! Ich selbst lebe momentan auf dem Land, zwischen Bremen und Hamburg, vorher genoss ich das Leben in Berlin. Und ich bin absolut zufrieden hier. Als Zauberkünstler bin ich viel unterwegs und freue mich immer, wenn ich aus der Stadt zurück aufs Land komme. Was ich am schönsten finde: Ob es nun Wochentag ist oder Sonntag – keiner will was von Dir und so kannst Du Dir selber völlig frei aussuchen, wie Du Deine Tage gestalten willst. Und das heißt für mich: Auch unter der Woche mal einen Sonntag einlegen! ;-) In der Stadt wäre das nicht so einfach möglich.

    • Hallo Johannes,
      danke herzlich für deinen Kommentar. Es gibt Hüben wie Drüben Vor- und Nachteile. Viele Menschen mögen es als Nachteil ansehen, dass keiner etwas von einem will. Es gibt aber eben auch andere, die lieber ihre Ruhe haben. Beides kann und darf sein. ;-)
      Herzlicher Gruß
      Hans

  • Unbedingt: Ich bin ein Stadtmensch.

    Klar, Urlaube machen wir ja bekanntlich in teilweise recht einsamen Gegenden. Das ist schön, ich geniesse das – diese Ruhe, den tollen Nachhimmel draußen in der Natur. Hach, das ist wirklich schön. Aber nach 2-3 Wochen ist dann auch gut, dann will ich wieder in meinen lebenden, pulsierenden, oft lauten aber immer herzlichen Ruhrpott.

    Eine Fahrt zur Arbeit ohne Stau – gibt es nur in Ferienzeiten, Geschäfte ohne Ende im nahen Umkreis, viele kulturelle Angebote in wenigen Minuten erreichbar. Da fühle ich mich wohl.

    LG Thomas

    • Hallo Thomas,
      danke herzlich für deinen Kommentar.
      Meine Schwester lebt ja auch im Pott und mein Schwager sagt das auch. Ohne Stau kommt er in der Regel nicht an. Er freut sich schon, wenn er 5 Minuten gewinnen kann. Während der Jahre, die ich in Hannover lebte, war das Thema Verkehr immer ein zentrales. Besonders, wenn mal gerade wieder eine Messe war. Man wird „Ideal“ nicht finden, ob Land oder Stadt. Ich finde übrigens auch, dass das Ruhrgebiet schon Charme hat.
      Herzlicher Gruß
      Hans

  • Huhu Hans

    Ich bin wohl ehr das Landei :-) Ich bin auf dem Land aufgewachen dann zwar in eine etwas größere Stadt gezogen aber das war auch noch ehr ländlich. Zur Ausbildung ging es dann in die richtige Stadt aber mich hat es wieder aufs Land gezogen weil ich bin einfach nicht der Stadt Typ. Ich brauche es ruhig wenn ich mich nach draussen setzen will und nicht die ganzen Abgase um mich. Also eindeutig Landei.

    Liebe Grüße Moni und einen schönen Sonntag

    • Hallo Moni,
      danke sehr herzlich für deinen Kommentar.
      Das ist natürlich ein Punkt, der klar pro Land ist, dass man sich da einfach mal raussetzen kann, um sich in ruhiger Atmosphäre eine Prise Frischluft zu genehmigen. Wünsche dir auch noch einen schönen Sonntag und einen erfolgreichen #BlogCommentDay.
      Lieben Gruß Hans

  • Also ich habe mich auch lang mit der Frage Stadt oder Land befasst. Ich habe auch beides mal ausprobiert. Hab in München gearbeitet und eher ländlich in einer 10.000 Einwohner Gemeinde gewohnt. So konnte ich die Vorteile aus beidem ziehen. In der nicht weit entfernten Großstadt hatte ich einen guten Job, große kulturelle Angebote und super Einkaufsmöglichkeiten. Nach Feierabend bin ich dann in ca. 30 Minuten mit dem Zug im Ländlichen gewesen, konnte mich an den nahen Badesee legen oder von meinem Fenster aus den Blick über Felder und Alpen am Horizont schweifen lassen. Das war eigentlich eine gute Kombination. So das Beste aus beidem herausholen. Jetzt wohne ich in einer 100.000 Einwohner Stadt, die an sich schon städtisches und ländliches vereint. Auch nicht schlecht. Man sieht oft die gleichen Leute und wird nach einer Weile in seinem Stadtteil auch gegrüßt. Auch hier ist es eine Mischung der Vorteile aus Stadt und Land. Ich glaube, ich würde mich nur ungern voll in eines der beiden stürzen.

    • Hallo Jan,
      danke für deinen Kommentar. Solange man nicht zwei Stunden am Tag für die Strecke zum und vom Arbeitsplatz braucht, ist das in Ordnung. Eine Stunde ist akzeptabel für die Annehmlichkeit ländlich ruhig zu wohnen. Der „kulturelle“ Aspekt ist auch nicht zu vernachlässigen. Wenn wir in die Stadt ins Theater fahren, dann sind wir 10-20 Minuten unterwegs. Ist ja nicht ganz unwichtig, wenn man am nächsten Tag wieder arbeiten muss.
      HG Hans

  • Sehr schöner Artikel, gut zu lesen. Ich habe es selbst erlebt, wie krass es sein kann in eine große Stadt zu ziehen und sich einfach unwohl zu fühlen. https://www.tages-gedanken.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wacko.gif
    Ich komme vom Lande, bin in einer Kleinstadt zur Schule gegangen und dann zum Studieren nach Hannover gezogen. Hannover ist nicht die größte Stadt, aber mich hat sie am Anfang total überfordert. Überall und immer was los, Krach und Dreck an jeder Ecke, Menschen wohin man schaut. Ich bin dann relativ zügig in einen ruhigeren Stadtteil gezogen und meide die Innenstadt zur Stoßzeit, da wird mir einfach unwohl…

    • Hallo Betti,

      danke für deinen Kommentar. Schön, dass dir der Beitrag gefällt.
      Ich war ja auch einige Jahre in Hannover. Habe allerdings in Herrenhausen, also ein wenig außerhalb des ganz großen Trubels gewohnt. (Obwohl Herrenhausen ja auch Publikum anzieht).

      Ich hab das kulturelle Angebot von Hannover übrigens sehr genossen damals. Im Zentrum zu wohnen, konnte und könnte ich mir aber auch nicht vorstellen. Ich vermute nämlich mal, dass die Mitpreise auch nicht meine bevorzugte Preisklasse sind.

      Ich hätte übrigens eher vermutet, dass Studenten das bunte Treiben einer Stadt vorziehen. Aber natürlich gibt es auch in dieser Gruppe solche und solche.

      HG Hans

  • Hallo Hans,
    ein sehr schöner und lesenswerter Artikel:)
    Ich bin in Hamburg geboren und habe da 12 Jahre gewohnt, bis ich „zwangsumgesiedelt wurde“…
    Meine Eltern meinten, auf dem Dorf sei es viel schöner und besser für Kinder. Im Nachhinein muss ich meinen Eltern da größten teils Zustimmen. Auf dem Dorf bieten sich natürlich viel mehr Möglichkeiten für Kinder zu spielen. ( Besonders ungefährlich zu spielen).
    Doof wird es dann, wenn es ins Teenageralter geht und man auch mal auf Party möchte oder zu Freunden die weiter weg wohnen. Irgendwann sind die Eltern oder die größeren Geschwister auch genervt und die Zug – Busanbindung, lässt in vielen Dörfern noch zu wünschen übrig.
    Ich finde beides hat Vor – und Nachteile. Auf dem Dorf die Ruhe und das Persönliche und in der Stadt den Trubel und die „Freiheit“ ohne Auto überall hinzu kommen :)
    Ich für mich bevorzuge ne gute Mischung aus beidem:)
    Ein Ländliches Stadtei https://www.tages-gedanken.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif

    Schönen Abend Dennis

    • Hallo Dennis,

      herzlichen Dank für deinen Kommentar.
      Von den schlechten Nahverkehrsverbindungen vom Land in die Stadt kann ich auch ein Klagelied singen. Boah, watt war das nervig. Habs während der Ausbildung erfahren. Am WE und bei Partys ging es, da eigentlich immer einer einen fahrbaren Untersatz auftreiben konnte, oder wir jemanden überreden konnten, uns zu fahren.

      Wie du sagst, hat alles pros und kontras.

      HG Hans

  • Hallo Hans ,

    ich bin vor kurzem von der Stadt etwas ausserhalb gezogen. Am Anfang war es für mich sehr ungewohnt und neu, aber jetzt habe ich mich eingelebt und erst die die ganzen Vorteile entdeckt, die ich als Stadtkind nicht hatte. Als ich letztens einen neuen Personalausweis gebraucht habe, musste ich dazu einfach nur bei uns ins Rathaus gehen und schwupps.. ohne nervige überlaufene Wartesäle hatte ich meinen neuen Ausweis https://www.tages-gedanken.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif. Das fand ich schon sehr cool, und genau das gleiche auch beim KFZ an und abmelden. Das war ich so nie gewohnt. Auch durch den Stadt zu Landwechsel zahle ich jetzt viel weniger KFZ-Steuer. Auch die Miete ist jetzt in einem Rahmen womit ich Leben kann.

    Mal sehen wann es mich wieder in die Stadt zieht.
    Aber bis jetzt bereue ich nichts.

    @Hans entschuldige bitte, hoffe jetzt hab ich mich mal nicht vertippt

    Grüße Jonas

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