#Gegenwind – oder warum Rückschläge auch eine Chance sind

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Es geht im Leben nicht nur die Leiter nach oben. Wir werden uns immer wieder neuen Aufgaben stellen, sie prüfen und eine Entscheidung treffen. Vielleicht auch mal eine Fehlentscheidung. Was sollen wir tun, wenn uns der Wind entgegen kommt?

Es läuft sich also nicht nur leicht auf der Straße zum Erfolg. Wir wähnen uns in der Erfolgsspur auf der Fahrt zum Job, zur Beziehung oder zum Privatleben. Manchmal aber ist die Straße „scheinbar“ schlecht, sie ist holprig, wir verfahren uns schon mal und wir sind zu Weilen auch einem starken Gegenwind ausgesetzt. Vorsicht ist geboten, denn der Gegenwind weht uns Rückschläge, Kritik und/oder Fehlentscheidungen zu.

Ich möchte mit diesem Blogartikel ein paar Gedanken und die ein oder andere persönliche Erfahrung zum Thema: Was tun bei Fehlentscheidungen, Rückschlägen und Kritik? teilen. Es sind meine Gedanken und Erfahrungen. Sie haben keine Allgemeingültigkeit. Andere Menschen mögen einen anderen Weg gehen und anders denken.  Alles andere überlasse ich den Therapeuten und Ärzten.

Es werden Fehlentscheidungen, Rückschläge und Kritik gemeldet. Was ist zu tun?

Kritik(1)Auf der Straße durch unser Leben und auf der Erfolgsspur sind wir Witterungseinflüssen ausgesetzt. Mal ist es ruhig und wir sehen rechts und links schöne Landschaften und Sehenswürdigkeiten. Mal regnet es und wir sind mehr oder weniger starker Kritik ausgesetzt. Und mal ist ein solch heftiger Gegenwind, dass wir Gefahr laufen, aus der Spur zu geraten. Ob wir es wahr haben wollen, oder nicht. Das Leben besteht auch aus eben jenen Rückschlägen und mancher Kritik und manchmal treffen wir eine scheinbar „falsche“ Entscheidung. Wir müssen nur noch verinnerlichen, dass Rückschläge wichtig sind, um zukünftig „bessere“ Entschlüsse fassen zu können.

Bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen. Antoine de Saint-Exupéry

Wann immer ich neue Dinge probiert habe, wann immer ich den Mut aufbrachte aus meiner „sicheren“ Umgebung heraus zu gehen. Unweigerlich kam es auch zu Niederschlägen. Manchmal hat mein Schirm und die Regenkleidung nicht genug Schutz geboten und ich stand da wie ein begossener Pudel. Ich war dann schon mal wütend darüber, ich hab mit dem Wetter gehadert, mit dem Schirm geschimpft bis mich jemand sinnbildlich in den Hintern trat (Kritik übte) und ich schon versucht war, die Fahrspur zu verlassen und zurück in mein schützendes (Schnecken)Haus zu gehen.

Während ich so vor mich hin haderte und ich mir ohne Ende leid tat  dachte ich über die Kritiker nach und ich dachte vor Allem über deren Kritik nach und ich kam dann auch mal zu dem Entschluss, dass das, was sie sagten gar nicht mal so dumm ist. Es war ein Zurecht rücken meiner auf Sicherheit ausgerichteten Denkstrukturen. Ich fühlte mich angeregt, vielleicht mal einen anderen Weg in die Richtung meines Zieles zu nehmen. Einen Weg zu wählen, auf dem mir das schlechte Wetter weniger ausmachte und einen Weg zu wählen, auf dem ich die Wettergrenze überquerte und alles wieder freundlich aussah.

Kritik als Motivator

Mit Kritik verbinden viele etwas negatives. Das muss und soll aber gar nicht so sein. Vielmehr soll sie als eine Art Rückmeldung von – in unserem Umfeld stehenden – Personen auf unser Tun und Verhalten sein. Diese – konstruktiv angebrachte – Rückmeldung soll uns helfen, etwas zu verbessern, etwas zu lernen und uns anspornen.  Kritik kann uns Fehler aufzeigen und vielen von uns fällt es vielleicht deswegen auch schwer, sachlich und besonnen auf sie zu reagieren, sie anzunehmen. Eigentlich schade, da Kritik ja auch viel positives hat. Und gut mit Kritik umgehen zu können macht uns selbstbewusster und steigert unser Wohlbefinden. Leider macht Kritik aber vielen Menschen Angst. Vielleicht, weil sie schon mal richtig runter gemacht wurden. Weil es destruktive unangemessene Kritik gab und man diese persönlich genommen hat. Wenn man sich verletzt fühlt, hat Kritik auch nichts motivierendes.

Entwicklung braucht Niederschläge und „Fehler“

Was ich sagen möchte: Wenn immer alles wie von selbst und beim ersten Mal funktioniert, dann fehlt der Faktor: „Lerneffekt“ und tages-gedankenwir können uns nicht weiter entwickeln. Ich reiße mich bestimmt nicht um Niederschläge. Ich weiß aber, dass sie immer wieder da sind. Also versuche ich nicht, sie zu vermeiden, sondern ich versuche anders mit ihnen umzugehen. Na klar, der Weg ist holprig, ich habe schon mal Pannen und falle mal hin. Dann repariere ich so gut es geht den Schaden, oder gehe in eine Werkstatt und stehe wieder auf. Das fällt mir real etwas schwerer, denn die Hindernisse sind derzeit etwas schwerer zu überwinden. Trotzdem sind Fehler und Rückschläge nicht negativ. Auch mir gefallen sie nicht, wenn ich aber daraus gelernt habe und zuversichtlich bin, dass ich auch zukünftig meine Lehren ziehe, dann betrachte ich Situationen positiver.

Dann ist ein Fehler kein Fehler mehr, sondern eine Erkenntnis. Ich selber musste mich auch erst mal von dem Gedanken befreien, dass Fehler schlecht sind. Ich bin kein Versager, auch wenn ich Fehler mache. Sich im Nachhinein über einen Fehler eine Situation zu ärgern ist müßig. Ich kann es nicht mehr ändern. Ich ziehe meine Lehre und mache es beim nächsten Mal andersIch gehe beim nächsten Mal der Situation nicht unbedingt aus dem Weg, sondern stelle mich ihr selbstbewusst. Fehler und Gegenwind gehören zu meiner Entwicklung.

Rückschlag – Gegenwind – Chance – Neuer Kurs

Ich weiß, wie es sich anfühlt, in Tiefs zu stecken. Ich weiß aber auch, dass mich „wehklagen“ auf Sicht, nicht weiter bringt. Na klar gehört es auch dazu, aber irgendwann sollte man wieder handlungsfähig werden. Wenn es nicht alleine geht, dann mit Hilfe.  Als Patient Mensch mit chronischen Schmerzen stand ich auch mal an dem Punkt, wo ich mich fragen musste: was nun? Derzeit finden Mediziner und Co. keinen Weg, kein Mittel, mir diese zu nehmen. (Ich will da auch gar nicht zu sehr rein gehen). Ich entschied mich vor einiger Zeit, den Schmerz anzunehmen. Er ist sowieso da. Er ist Teil meines Lebens. Ob ich das will, oder nicht. Also versuche ich mich mit ihm zu arrangieren, so gut es denn geht. Mein Leben ist auf ein „mit ihm“ eingerichtet. Sollte sich beiläufig etwas ergeben, dann werde ich mir das vielleicht auch ansehen.

Als ich vor einem Jahr den Schlaganfall hatte, war ich natürlich auch betroffen und traurig und ärgerlich. Ich kam aber auch in die Phase der Akzeptanz, weil  ich mir sagte. Das ganze „hinterfragen“ bringt mich keinen Schritt weiter. Es hemmt mich nur auf dem Weg, die Situation etwas zu verbessern. Mich damit zu befassen, warum irgend ein Schicksal nun gerade mich getroffen hat, war und ist müßig. Die Situation ist, wie sie ist. Theoretisch kann es jeden treffen. Warum also sollte das Schicksal gerade mich auslassen? Soll heißen, alles nachdenken über ein Warum ist müßig. Den einen oder anderen Punkt, der einen Schlaganfall möglicherweise begünstigen kann, habe ich als erledigt abgehakt. Ich versuche, mit der Situation gut zu leben.

Ich bin ganz sicher kein Paradebeispiel eines Krankheitsbewältigers. Ich möchte mich weder selbst beweihräuchern, noch von anderen beweihräuchert werden. Ich habe auch eine Weile gebraucht, pragmatisch(er) zu denken, möglichst nicht mit dem Schicksal zu hadern, sondern die „Ist“Situation möglichst anzunehmen und dann im Rahmen der mir aktuell gegebenen Möglichkeiten zu handeln. Jede jeweilige Ist-Situation ist auch eine andere. Und selten, aber immerhin habe auch ich noch ein bisschen Hals.

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. vermutlich Reinhold Niebuhr

Problem oder Problemchen? Schicksal oder..?

cloud-297333_640Jedes Problem, jede Befindlichkeit von Menschen ist wichtig und es ist richtig darauf zu schauen und sie zu beachten. Ich versuche, wann immer möglich zu erkennen, dass meine „Probleme“, die zeitweise „erdrückend“ schienen, im Vergleich mit den Problemen anderer Menschen, relativ sind. Ich hatte einen Schlaganfall, aber ich lebe noch! Ich hatte Glück. Ich hatte einen Schlaganfall, aber ich bin kognitiv in Ordnung. Ich nehme mich und meine Situationen ernst, ich bin mir wichtig. Aber es gibt Menschen, denen geht es viel schlechter. Sie hatten einen Schlaganfall, sind kognitiv betroffen und leben in einer anderen Welt. Es gibt Menschen, die sind unheilbar krank. Es gibt Menschen, die haben keine Hoffnung, sehen keine Perspektive, sie leiden Hunger. Sie leben im Krieg. Sie verlassen ihre Heimat, ihre Familien.

Ich weiß, dass ich das ganze Elend der Welt nicht verhindern oder ändern kann. Aber ich kann manches im Leben mit einem anderen Blick sehen. Ich kann dankbar sein. Manchmal gehen mir die vielen Probleme auf der Welt zu nahe. Dann muss ich entgegen wirken. Sie helfen mir aber auch ein Stück dabei, mit „scheinbaren“ Rückschlägen besser umgehen zu können. Und Tiefpunkte in meinem Leben können mich dazu bringen, den Kurs zu ändern. Den Weg zum Ziel zu überdenken und schließlich doch einen guten zu finden. Und ich habe irgendwann erkannt, dass ein „Rückschlag“ eine Chance sein kann. Das er etwas „positives“ hatte. Der Rückschlag war auch ein Stück weit gut für meine Entwicklung.

Wie gehe ich mit dem Schicksal/Rückschlag um?

Ich habe einen strategischen Gedanken, den ich theoretisch für jeden Niederschlag anwende. Der mag krass klingen, er hat mir aber schon die eine oder andere Angst genommen. Und zwar: „Das Schicksal XYZ bringt mich nicht um. Ich werde den Rückschlag überleben“. In manchen Situationen ist man ja auch verzweifelt und denkt, es gibt keine Lösung für ein Problem. Im Falle meines Schlaganfalls war es einerseits natürlich erst mal schwer. Man redet mit den Ärzten darüber, was das denn ausgelöst hat. Mir wurde erzählt, dass ein großer Risikofaktor die Vererbung ist. Wenn, wie bei mir, der Vater relativ kurze Zeit zuvor erst an einem Schlaganfall gestorben ist, dann sitzt die Angst doch etwas hartnäckiger im Nacken.

Ich versuche bei einem Rückschlag, so schnell als möglich, den Kopf wieder frei zu kriegen. Ich versuche zur Ruhe zu kommen, und die Situation vorerst mal erträglich zu machen, um dann einen „guten“ AuszeitenKurswechsel einzuleiten. Nur ein möglichst klarer Kopf, kann gut überlegen und handeln. Etwas, dass mir „Rückschläge“ zu relativieren hilft, ist Dankbarkeit. Dankbar zu sein holt mich schon mal aus negativen Gedanken heraus. Natürlich bin ich nicht dankbar dafür, dass ich nicht gesund bin und dass ich in dem Moment ein Tief habe. Ich bin aber dankbar für alles, was ich bisher gut gemacht habe.  Dankbar, dass ich eine gute Partnerin und Freunde habe. Dankbar, dass wir satt zu essen haben und im Frieden leben können. Ich versuche manche Situation zu „analysieren“ und einen Blick zu bekommen, dass sie nicht aussichtslos ist und sie sich lösen kann.

Selbstvorwürfe oder Schuldzuweisungen helfen mir nicht weiter. Ich versuche Druck von mir zu nehmen. Ich nehme mir Zeit und schreibe mir manches von der Seele, um mich zu be“ruhigen“. Ich achte auf mich. Ich besuche gedanklich suggestiv schon mal meinen Lieblings-Wohlfühlort.

Ich versuche aus dem Rückschlag meine Lehren zu ziehen und ich überlege mir auch schon mal, was ich bei einem „nächsten Mal“ besser/anders machen werde. Ich weiß, dass Rückschläge auch etwas positives haben.

In negativen Gedanken zu schwelgen und sich im Selbstmitleid zu suhlen, bringt nichts. Es ist vergeudete Energie und wir machen die Situation noch schlimmer. Ich habe das selber auch mal so gemacht, habe mittlerweile aber auch die Erfahrung, dass es „besser“ geht. Und ich habe die Erfahrung machen können, dass große Rückschläge – zwar keine Garantien – aber auch Chancen bergen. Chancen sich zu entwickeln. Chancen es besser zu tun.

Manchmal bieten sie einem vielleicht sogar die Chance für einen Total-Kurswechsel. Und auch aus Fehlern lernen wir. Wer nichts macht, macht keine Fehler.

Jeder Mensch ist wichtig.
Jeder Mensch ist anders.
Jeder Mensch ist individuell.
Jeder Mensch geht anders mit Situationen und Schicksalen um.
Meine Gedanken sind keine Wertung.

Der Beitrag ist etwas länger geworden und er ist auch ein Beitrag zur
Blogparade: #Gegenwind – Was tun bei Fehlentscheidungen, Rückschlägen und Kritik?,
die von Frank Albers vom Blog einfach-effektiv ausgerichtet wird.

Wie geht ihr mit Rückschlägen und Fehlentscheidungen um?
Seht ihr auch eine Chance darin?
Mögt ihr Kritik?

Wie auch immer. Ich freue mich über eure Ansichten und Meinungen. Und natürlich darf es auch konstruktive Kritik sein.

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Hans

Ich bin 1961 geboren und ein großes Interesse gilt dem Bloggen, Foren und dem Internet mit vielen seiner vielfältigen Facetten. Über das Bloggen kann man unter anderem viele interessante und tolle Menschen kennen lernen.

17 KommentareIch freue mich über jeden Kommentar

  • Hallo Hams,
    Ein sehr schöner, bewegender und guter Text. Rückschläge können einen oft zwei Schritte vorbringen, leider erkennt man das meist erst später. Anfangs sich etwas zu bemitleiden darf man, dann aber zu erkennen und den Weg weiter zu gehen und sich davon das Positive zu bewahren ist wichtig. Jeder ist anders und braucht verschieden lang oder der Rückschlag anders. Sehr schön das du es für dich gefunden hast und das Positive daran gefunden hast.
    Noch einen schönen Tag
    LG Tanja

    • Hallo Tanja,
      danke für dein Feedback.
      Ich sagte ja, mein Umgang muss nicht unbedingt für andere passen.
      Ich wünsch jedem, dass er einen Weg findet.
      HG Hans

  • Hallo Hans,

    sehr tiefe Einblicke, die Du uns gewährst … sowohl in Deine Ansichten als auch in Dein Leben. Ich finde Deine Einstellung und natürlich auch Deinen Artikel gut.
    Sind Rückschläge eine Chance?
    Mit Sicherheit, wenn man sich selbst motivieren kann, sich sagen kann: Ich bin gesprungen und gestürzt, das war mutig, auch wenn es weh tut, ich stehe gerne wieder auf. https://www.tages-gedanken.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif

    Gruß Ingo

    • Hallo Ingo,
      und lieben Dank für dein Feedback. Ich habe wohl auch etwas Glück?, dass ich pragmatisch gestrickt bin. Und hin und wieder hab ich natürlich auch Phasen, wo ich nur laut Sch…. ade rufen möchte. https://www.tages-gedanken.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cool.gif
      Thanks again und LG Hans

  • Hallo Hans,

    ein sehr schöner, motivierender Artikel. Sicher können Rückschläge auch eine Chance sein, wenn man die Kraft hat, wieder aufzustehen. Ich bewundere deine positive Lebenseinstellung. Das würde in deiner Situation sicher nicht jeder schaffen. Aber du hast schon Recht: Man soll auch mal dankbar für das sein, was man hat und kann und nicht immer nur auf das schielen, was man nicht hat oder nicht kann.
    Wünsche dir einen schönen Abend
    Ann-Bettina

    • Hallo Ann-Bettina,
      auch dir lieben herzlichen Dank. Ich habe natürlich auch Phasen, wo ich mir „selber leid tue“. Es nützt mir aber nichts und daher kann ich mich da oft wieder raus holen. Das war aber natürlich auch bei mir ein Prozess, den ich mir erarbeiten (musste) wollte. Dir auch noch einen schönen Abend.
      LG Hans

  • Lieber Hans,

    vielen Dank, dass Du uns an Deinem Schicksal und Deinen persönlichen „Rezepten“ für den Umgang mit Rückschlägen und Kritik teilhaben lässt. Ich freue mich, dass Du an meiner Blogparade teilgenommen hast. Eine echte Bereicherung und eine Motivation, sich nicht unterkriegen zu lassen.

    Mit lieben Grüßen

    Frank

  • Danke für den Artikel, kommt für mich wie gerufen. Bin gerade mal wieder in einer Situation wo man am liebsten alles hin schmeißen würde und sich in der Hintersten Ecke verkriechen. In deinem Artikel sind viele Sachen wo ich sage das könnte doch glatt über mich sein. Kann jetzt über einiges etwas anders nachdenken, dank deinen Worten.

    LG Susi

    • Hallo Susanne,
      und danke für dein Feedback.
      Wenn der Beitrag zum nachdenken anregen konnte, freut mich das natürlich.
      Ich hoffe, dass du auch zu guten Erkenntnissen gelangst.
      HG Hans

  • So ist manchmal: Mal biste Hund, mal biste Baum.
    Ich kann mit Rückschlägen oder Schicksalschlägen einigermaßen gut umgehen, wenn ich mir im Vorfeld schon einen Plan B gemacht habe. Natürlich habe ich den nicht immer in der Tasche. Im Zweifelsfall braucht man seine Freunde und seine Familie, um gemeinsam etwas durchzustehen.
    LG
    Sabiene

    • Hallo und danke Sabiene,
      ich brauch auch schon mal Familie oder Freunde, die mich mal in den Hintern treten und mich aktivieren. Gut, wenn sie vorher auch noch ein Ohr übrig haben. Das wäre es. Immer einen passenden Plan B. Komm gut ins Wochenende.
      LG Hans

  • Hallo Hans,
    ein mutiger und offener Beitrag. Das Gelassenheitsgebet gefällt mir auch sehr gut.
    Ich sage immer, wenn es einem nicht auch mal schlecht geht, weiß man es doch gar nicht zu schätzen, wenn es einem gut geht. Das Auf und Ab im Leben und Rückschläge gehören nun mal zum Leben dazu. Es ist nur immer die Frage, wie man damit umgeht. Da bewundere ich Dich.
    Viele Grüße und noch ein schönes Wochenende
    Claudia

    • Hallo Claudia,
      danke von Herzen. Natürlich habe auch ich Phasen, wo ich mal wieder einen Tritt oder ein Ohr oder einen Arm brauche. Thats life. LG Hans

  • Hallo Hans,
    starker Text. Ist sicher nicht leicht, nach einer so einschneidenden Erfahrung wieder aufzustehen und weiter zu machen. Aber ich glaube, es ist einfach das Leben. Es boxt einen runter und entweder man steht auf und geht weiter oder bleibt am Boden liegen. Respekt für alle, die aufstehen und kämpfen. Und wirklich jeder wird mal nach unten geboxt. Man merkt es den Leuten die aufstehen und daraus lernen und weiter machen vielleicht einfach nur nicht an.

  • Hallo David,
    und herzlichen Dank. Leicht ist es natürlich nicht, immer aufzustehen, aber auch nicht unmöglich. Ich hoffe, die Erfahrung, die ich da gemacht habe, kann irgendjemanden irgendwann mal einen Impuls geben, dass er seine gute Richtung findet. Mehr kann es ja auch nicht sein.
    HG Hans

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