Ab morgen darfst Du nochmal leben

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Ich möchte in diesem Blog-Beitrag mal einigen Gedanken nachgehen, wie es denn wäre, wenn man noch einmal leben könnte? Geburt: gleicher Tag, gleiche Stelle. Alles soweit, wie gehabt. Nur mit dem Unterschied, dass man dann über die Erfahrungen und über das Wissen von heute verfügt.

Mein „Verstand“ sagt mir. Es ist eigentlich müßig sich diese Frage zu stellen, da dieser angenommene Fall nicht eintreten wird. Warum soll ich einen Teil meiner Zeit mit einer solchen Frage verbringen? Aber eben jener Verstand sagt mir auch, dass das Leben nicht immer nur rational ist. Das Leben wird nicht alleine vom Verstand geprägt. Das Leben soll und darf Spaß machen. Manchmal märchenhaft. Manchmal Phantastisch….

Ich erlaube mir also mal ein wenig Phantasie. Lasse den Gedanken mal etwas Auslauf. Folge einer Einladung von Patrick.

Die Erfahrung von heute sagt mir, Du kannst nicht nur funktionieren. Es geht nicht, einfach nur in den Formel-Bereich die „Funktion: Wenn ich ?das? …..so mache, dann geschieht…?das?, sonst..?? einzutragen. Das Leben, unsere Entscheidungen sind nicht in Tabellen kalkulierbar. Nicht immer ist alles exczellent.

„Ein alter Fuchs kennt die Falle“

Das sagt ein sorbisches Sprichwort. Ich bin ja auch kein Jungtier mehr. Ich habe schon so manche Erfahrungen gemacht. Es sind „zwangsläufig“ auch Erfahrungen darunter, die man scheinbar lieber nicht gemacht hätte. Aber jede Erfahrung kann uns nutzen. Von daher ist jede Erfahrung auf ihre Weise wertvoll. Ich finde auch, mein Leben ist bis hier in der Summe gut, auch wenn nicht immer alles gut ist.

Nehmen wir mal an, Du wirst nochmal geboren. Gleicher Tag, gleiches Jahr, gleiches Leben. Das Einzigste was diesmal anders ist, Du weißt was Du weißt. living-memory.de

Ich bin, was ich im Leben erlebt und erlernt habe. In einem erneuten Leben wäre ich das auch. Ich würde ein „Motto“: „Ich bin ich, du bist du. Wir beide sind in Ordnung. Wir kommen miteinander klar.“ früher und stärker beherzigen..

Ich würde früher und auch mehr für mich einstehen, meine Bedürfnisse ernst nehmen. Mehr auf mich achten. Ich weiß ja jetzt, dass man das auch machen kann, ohne den Negativ-Stempel: Egoist zu bekommen. Ich weiß dann, wie wichtig das ist.

No Risk, No Fun?

Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr – 65 n. Chr.)

Ich würde um das „vorgegebene“ (Schule, Arbeit) auch mal mehr riskieren, ohne leichtsinnig zu sein. Ich bleibe wohl eher besonnen. Vielleicht würde ich die eine oder andere Entscheidung anders treffen, um „Schmerzen“ (in mehrfacher Bedeutung) aus dem Weg zu gehen. Ich würde früher damit beginnen, mich zu lieben und mich OK zu finden. (dass ich nicht auf die schiefe Bahn gerate ist vorausgesetzt)

Ich weiß, dass mich Schicksalsschläge auf dem Weg Leben immer mal erwischen. Ich weiß, dass sie mich nicht umbringen. Ich weiß, dass der Weg nicht immer schön eben und leichtgängig ist. Oft liegen Steine auf ihm und er ist kurvig und anstrengend. Er führt an den sonnigen Gipfel, aber er geht auch immer mal durch die dunklen Täler. Je länger ich ihn gehe, desto trainierter und stärker werde ich.

Ich gehe den Weg nicht leichtsinnig, weil ich weiß, dass ich stolpern, oder hinfallen könnte. Wenn ich aber doch stolpere, stehe ich wieder auf. Ich gehe ihn aber ohne Angst. Auch wenn ich weiß, dass ich ohne Vorwarnung von dem Weg (Gesundheit) abkommen und abstürzen / sterben kann.

Ich kenne und achte meine eigenen Grenzen. Ich freue mich, wenn ich gemocht, geschätzt, geliebt werde. Ich möchte aber nicht um jeden Preis „everybodys darling“ sein. Ich werde für andere da sein, so gut meine Kräfte es zulassen. Ich werde mich dabei aber nicht vergessen. Ich bin für mich da, wenn ich mich brauche.

Lebe das Leben

Das Wichtigste am Leben ist, das Leben zu leben. Glücklich zu sein. Es anzunehmen und immer wieder Dankbar zu sein. Im Verhältnis zu vielen armen, hungernden Menschen auf dieser Welt geht es uns doch gut. Ich werde den Augenblick leben. Weder in der Vergangenheit, noch in der Zukunft erfahren wir „augenblickliche“ Zufriedenheit.

Was nutzt das beste Ziel, wenn wir auf dem Weg dahin vergessen haben zu leben und zu lieben. „Wenn ich mal Kinder habe, dann bin ich glücklich. Sonst…..?wird das nichts?“ Wer aber gibt mir denn die Gewissheit, dass das tatsächlich auch so ist? Vielleicht merken wir ja, dass uns das Leben ohne Kind viel besser gefiel. Oder, dass es auch ohne Kind, ein lebenswertes ist.

Wenn ich mal Abteilungsleiter bin, dann verdiene ich mehr Geld und es geht uns besser.“
Was aber, wenn ich dem Druck, der Verantwortung nicht gewachsen bin. Wer sagt mir, dass ich möglicherweise nicht unglücklich bin mit der Situation und dem Status.? Vielleicht werden Abteilungsleiter alsbald Opfer von Sparmaßnahmen.?

Genieße den Augenblick

Ich weiß aus der Erfahrung, die ich ins neue Leben mitbringen könnte, dass Glück im Augenblick und jetzt wertvoll ist. Ich ergreife es, weil ich nicht wissen kann, ob es in der Zukunft noch da ist. Und in der Vergangenheit ist es nicht mehr, außer in Erinnerungen. Machen mich diese Erinnerungen jetzt und heute aber glücklich und zufrieden? Ich kann aus dem vergangenen Lehren ziehen, die zum besseren Leben beitragen.

Aus den Wolken muß es fallen, aus der Götter Schoß das Glück,
und der mächstigste von allen, Herrschern ist der Augenblick. Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759 – 1805), deutscher Dichter und Dramatiker

Wenn ich das Jahr über darauf warte, dass endlich Urlaub ist, dann könnte das im Urlaub dazu führen, dass mich der Gedanke, bald wieder arbeiten zu müssen schlecht stimmt, ängstigt. Wenn ich nur auf den Urlaub hinarbeite, um dann aufzuholen, was ich die restlichen Monate nicht gelebt habe, dann wird das nicht für langes Glück sorgen.

Ich glaube jeder von uns hat heute Vorstellungen, was er an einem bestimmten Punkt seines Lebens anders hätte machen können. Wir wissen aber nicht, wie das Leben dann weiter verlaufen wäre.

Können wir aus unserer Haut?

Unsere Phantasien sind schön und gut. Ob ein Neustart des Lebens-Rechners, in dem noch Daten im Erfahrungscache sind, einen anderen besseren Weg ermöglichen würde, bleibt Mythos. Ich weiß nicht, ob es so anders wäre. Der Mensch mit seinem eigenen Wesen / Charakter kann doch gar nicht komplett aus seiner Haut. Möglicherweise würden wir trotz des Schatzes an Erfahrung manchen Fehler noch mal machen. Wir würden neue machen.

Deine wesentlichsten und prägensden Erfahrungen, egal ob gut oder schlecht sind erhalten geblieben. Du kannst vor jeder wichtigen Entscheidung in Deinem zukünftigen “neuen” Leben auf diesen Erfahrungsschatz zurückgreifen. living-memory.de

Ich frage mich, ob es so erstrebenswert ist, nochmal zu leben mit dem Wissenstand von jetzt. Wäre man als Kind noch unbeschwert?…….?

Und, zu guter Letzt

Ich versuche, mit der mir gegebenen Energie, weiter etwas Gutes aus dem Jetzt zu machen.

Das Leben ist endlich. Es kann von einer Sekunde auf die andere zu Ende sein. Auch darum versuche ich, es heute zu leben. Nicht in Saus und Braus, aber ich hoffe, ich kann mir ein bisschen Verrücktheit immer bewahren. Wenn ich mal am Ende sagen kann, es war gut so, wie es war, dann wäre das sehr schön.

Diesen Beitrag schreibe ich auch auf Einladung von Patrick, der auf seinem Blog living-memory.de zur Blogparade: „Ab morgen darfst Du nochmal leben! geladen hat. Und diese Einladung wollte ich nicht ausschlagen.

Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht?
Würde man alles anders machen?
Wie könnte es in der Phantasie aussehen, wenn man als Kind die Erfahrung und das Wissen eines ~ 60jährigen hat? Ich freue mich auf Eure Ansichten, Einwände, Meinungen.

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Hans

Ich bin 1961 geboren und ein großes Interesse gilt dem Bloggen, Foren und dem Internet mit vielen seiner vielfältigen Facetten. Über das Bloggen kann man unter anderem viele interessante und tolle Menschen kennen lernen.

28 KommentareIch freue mich über jeden Kommentar

  • Moin! Zunächst vielen Dank für Deinen Beitrag. So verlockend der erste Gedanke auch sein mag, nochmal anzufangen und „alles“ anders zu machen, kommen bislang am Ende alle am Punkt an, das es so gut ist, wie es ist. Scheinbar machen wir dann ja bereits vieles richtig im Leben.

    Wichtig ist, und das lese ich in Deinem Beitrag sehr stark heraus, dass wir es uns selbst ermöglichen, das jetzige Leben zu leben. „Genieße den Augenblick“ trifft es da sehr gut, – natürlich ohne leichtsinnig zu sein.

    Ich denke, Menschen, die in ihrem jetzigen Leben nicht zufrieden sind, habe in großen Teilen verlernt, sich selbst wertzuschätzen und wahrzunehmen. Das trifft bestimmt nicht auf alle zu und wär zu einfach, es nur darauf zu reduzieren. Aber, es spielt eine gewichtige Rolle. Da bin ich mir sicher!

    Hans, vielen Dank, dass Du meiner Einladung gefolgt bist und uns daran erinnerst, das Leben auch einfach mal hinzunehmen und nach den Glücksmomenten zu suchen.

    LG Patrick

    • Hallo Patrick,
      das ist gerne geschehen. War auch spannend, da mal ein paar Gedankenfäden zu spinnen.
      Natürlich kann man sich realistische Ziele setzen für die Zukunft. Nur eben nicht ganz vergessen bis dahin zu leben.

      In der Theorie wusste ich, wissen sicher auch andere, dass das Hier und Jetzt durchaus wichtig ist. Ein Schuss vorn Bug verhalf, es in die Praxis umzusetzen. Und wenn man gar den einen oder anderen noch hinterher bekommt, versucht man schon, die Wende zu schaffen, damit es kein „Treffer und versenkt“ wird. So gut das eben geht.
      LG Hans

  • Moin Hans,

    ein wirklich schöner, nachdenklicher Beitrag. Wie so oft kann ich Dir eigentlich nur zustimmend rüber nicken.

    Ich weiß auch nicht, ob es was bringen würde, wenn man versuchen würde Schicksalsschlägen oder andere negative Erlebnisse zu umfahren. Hinter der nächsten Kurve würde vermutlich ein anderes Schicksal warten – ein Besseres? Das lassen wir mal dahin gestellt.

    Zufrieden mit sich und dem Erreichten sein, das Jetzt und das Sein genießen – das ist wirklich ein guter Ansatz. Den verfolgen wir schon seit ein paar Jahren, ausgelöst durch Verluste im Umfeld.

    LG Thomas

    • Hallo Thomas,
      danke dir sehr herzlich. Du bekräftigst noch mal einen Gedanken . Auch „negative“ traurige Erfahrungen können letztlich sehr wertvoll sein. Sie können uns stärker machen, auch wenn man es in dem Moment nicht so recht glauben mag.

      Wo ich immer meine Probleme habe ist, wenn das Schicksal keinen Schuss vorn Bug abgibt, sondern direkt trifft. Und wenn es ein noch junges Schiff trifft. Da hat dann mein Verstand zunächst mal keine Chance gegen die Wut, die Trauer, den Schmerz.
      Lieben Gruß Hans

  • Hallo Hans,
    ein philosophischer und lesenswerter Beitrag zur Blogparade. Ich denke, man sollte immer versuchen, in der Gegenwart zu leben, aus der Vergangenheit zu lernen und sich nicht unnötig Sorgen über die Zukunft zu machen. Es hat alles im Leben seinen Sinn, wenn etwas Negatives nicht passiert wäre, wäre vielleicht auch etwas Positives nicht passiert.
    Viele Grüße
    Claudia

    • Hallo Claudia,
      und lieben herzlichen Dank. Es mag etwas platt klingen, dass alles seinen Sinn hat, aber es scheint schon so zu sein. Das mit dem „nicht sorgen“ ist zwar nicht ganz so einfach aber ein Lernprozess. Und wenn er schon dazu führt, die Sorgen ein gehöriges Stück kleiner zu machen.
      Lieben Gruß
      Hans

  • Hallo Hans,
    ein nachdenklicher und lesenswerter Artikel. In vielen Punkten kann ich dir zustimmen. Ein Kind mit den Erfahrungen eines Erwachsenen, klingt eher gruselig. Sicher würde man Fehler vermeiden, wenn man vorher wüsste wo das hinführt. Aber wahrscheinlich würde man dann andere machen oder aus lauter Angst vor Fehlern gar nichts mehr. Auch nicht wirklich erstrebenswert.
    LG
    Ann-Bettina

    • Hallo Ann-Bettina,
      danke für dein nettes Feedback. Ich glaube auch in der Tat, dass Kindern ein Stück Unbekümmertheit fehlen würde. Wir werden es aber nicht in Erfahrung bringen.
      LG Hans

  • Hallo Hans,

    ja wenn..ich stimme dir voll und ganz zu, bis auf den Punkt der Kindheit. Denn hier habe ich andere Erfahrungen gemacht und WÜRDE es anders machen, da ich jetzt das Wissen habe was passiert ist und wie ich es anders machen hätte können. Die Frage: wäre dann vielleicht etwas anderes passiert? Mit Sicherheit.
    Es heißt immer: Jeder bekommt nur das, was er auch aushalten kann! das sei mal dahingestellt..
    Es regt auf jedenfall an zum Nachdenken und ich habe ja schon ein paar andere Berichte gelesen. Dennoch würde ich auch sagen können: Nein ich würde nichts ändern wollen, denn ich hätte zu große Angst, dadurch meine Tochter und meinen Mann nicht zu haben. Meine Familie würde vielleicht nicht mehr leben oder es ihnenn gesundheitlich schlecht gehen. Ich hätte die Reisen und die vielen Abenteuer nicht erlebt und ja auch den ganzen Unsinn und zeitweise nicht ganz…hust…gemacht. Doch das bin ich und machte mich zudem wer ich bin, und das ist gut so :-) und ich glaube jeden geht es hier so
    lg Tanja

    • Hallo Tanja,
      danke dir herzlich. Es geht einigen so, die ich las, dass unterm Strich Zufriedenheit steht.. Das ist ja auch gut so. Und verständlich ist, dass „prägende“? Kindheits-Erfahrungen danach schreien, dass Erfahrung sie anders gestalten kann.
      Lieben Gruß Hans

  • Hallo Hans,
    Generationenübergreifend gibt es ja, dass Kinder die Erfahrungen eines Erwachsenen aufnehmen. So lernen sie ja auch dazu. Ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob ich in einem Falle morgen wieder Kind zu sein und mit meinen jetzigen Erfahrungen wieder neu an zu fangen, Fehler vermeiden würde. Vielleicht würde es mich sogar eher hemmen. Was auf jeden Fall geht: Als Mensch, so wie ich im Moment bin, ab jetzt neu an zu fangen, mit all den vorhandenen Erfahrungen. Nicht als Kind, sondern als Mensch so wie ich derzeit bin. Diese Möglichkeit würde ja bestehen.
    Noch mal etwas weiter gespinnt: Was wäre wenn wir von Beginn an wissen, was auf uns zu kommt? Was ist, wenn wir zu Beginn des Lebens eine Art Schnelllauf verschiedener Variationen unseres Lebens anschauen können und gewissermaßen selbst entscheiden, wann wir auf die Welt kommen. Der einzige Haken: Sobald wir auf die Welt kommen, können wir uns immer weniger bewusst daran erinnern. Und trotz dessen nimmt das Leben seinen Lauf. Vielleicht auch in einer Variation, wie vorher gesehen. Was wäre, wenn wir dieses Wissen immer wieder abrufen könnten…

    LG
    Bernd

    • Hallo Bernd,
      interessante Gedanken. Wenn auch für mich „unvorstellbar“ bei Lebensbeginn einen Ablauf seines Leben auswählen zu können. Man stelle sich mal vor, Variante A würde besagen: ein Leben in „Armut“, aber man wird 90 Jahre alt. Variante 2 bietet ein Leben mit vielen Annehmlichkeiten im Reichtum. Aber mit 60 ist dann Schluss.
      Ach nä, man stelle sich das lieber mal nicht vor.
      Danke für deinen Kommentar und schönen Sonntag
      Lg Hans

      • Naja, nur weil das bei der Geburt so von sich ausgesucht wurde heißt es ja nicht, dass es so kommt. Es sind eben viele verschiedene Variante, und die die man erreichen will, dafür muss hin gearbeitet werden. So in der Art war das eher gemeint.
        Dies bedeutet, auch Variante A kann in sehr viel mehr führen, als du dir je vorstellen könntest. Es ist eben ein unendlich großer Pfad, auf dem jede einzelne Sekunde, jeder einzelne Atemzug, dazu beiträgt.
        Also von daher würde ich mir das schon vorstellen wollen, wenn dies so wäre. Mit der beschriebenen Idee habe ich ja nicht gemeint, dass das Leben haargenau festgelegt ist, sondern eben immer noch eine Vielfalt und Freiheit auf uns wartet.
        Danke auch für deine schnelle Antwort. Ist ja auch nur eine „Rumspinnerei“ von mir…
        Dir auch noch einen schönen Sonntag.

      • Hallo Bernd,
        zugegeben meine Varianten waren auch sehr „gesponnen“, Ist doch prima, wenn man da mal etwas in die fantasy ausströmt. Den Blick für die Realität werden wir schon behalten. https://www.tages-gedanken.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wink.gif Mit Vielfalt und Freiheit wäre das ganze natürlich schon wesentlich vorstellbarer.
        Schönen Sonntag
        LG Hans

  • Hallo Hans,

    ein Neuanfang auf Basis schon gemachter Erfahrungen … wie langweilig.
    Ich würde alles wieder so machen wollen, wie ich es bis jetzt erlebt habe.
    Das Positive, dass mein Leben bereichert hat, und auch all das Negative, aus dem ich viel gelernt habe.

    • Hallo Ingo,
      auch ich finde manch „negative“ Erfahrung durchaus wertvoll. das Leben ist nicht immer nur ein Spaziergang über wunderschöne Wolken.

      Ob ich sie aber alle noch mal machen wollte? Nein. Unterm Lebensstrich steht derzeit zwar „gut“, aber die eine oder andere würde ich mir doch gerne ersparen wollen.
      Einen schönen Sonntag und
      LG Hans

  • Hallo Hans,

    natürlich wäre es bequemer, wenn manch schlechte Erfahrung nicht gemacht worden wäre. Letztlich wächst man auch durch schlechte Erfahrungen. Vielleicht ist es sogar so, dass ohne schlechte Erfahrungen das Gute gar nicht als das Gute wahrgenommen würde und der Gesamtzustand am Ende negativ wäre. Wer weiß …?

    • Hallo Ingo,
      ohne schlechte Erfahrungen geht nicht. *full ack*. Klar ist auch, dass man positives nicht zu schätzen weiß, wenn man nie negatives erlebt. Wir wachsen auch daran, wie ich schrieb. Einige wenige Begebenheiten möchte man (ich) aber möglichst nicht mehr erleben. Da werden auch die besten Argument nicht helfen, wie nützlich diese Erfahrungen sein können.
      Aber hätte, wenn und aber. Es bleibt Phantasie und Theorie. Wenn auch mit Spannung und viel Gedanken- und weiterem Gesprächspotential. Freu mich auch daher auf weitere Gedanken, Argumente, Ideen. https://www.tages-gedanken.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wink.gif
      Lieben Gruß
      Hans

  • Sicher gibt es Dinge, auf die man getrost verzichten kann.

    Ist es nicht so, dass all das, was uns widerfahren ist, ausmacht, was wir sind?
    Solange es Menschen gibt, die genau das mögen, sollte die Welt doch in Ordnung sein, oder?

  • Hallo Hans,

    grundlegende Dinge anders machen würde ich wohl auch nicht. Vielleicht wäre ich noch früher mit dem zufrieden gewesen, was ich habe. Ich hätte mich weniger aufgeregt über gewisse Dinge und hätte manche Gegebenheiten einfach so genommen, wie sie sind anstatt dagegen anzukämpfen.

    Es gab auch bei mir eine nicht so einfache Zeit und da habe ich mich oft gefragt, „was wäre wenn“, aber das sind ganz ungesunde Gedankengänge. Man trifft Entscheidungen und dann versucht man das Beste daraus zu machen, weil man eben nicht voraussehen kann, was morgen passiert. Man weiß ja zum Glück nicht, was das Schicksal noch so vorbereitet hat.

    Und ja, das Leben kann ganz schnell vorbei sein und deshalb sollte man jeden Tag das Beste daraus machen und nicht zu viel nachdenken :-)

    Liebe Grüße
    Sarah

    • Hallo liebe Sarah,
      Gott sei Dank wissen wir nicht (alles), was das Schicksal für uns noch so auf Lager hat. Ein Gedanke, dem ich mich anschließen würde: Ich würde versuchen, viel früher, viel gelassener zu werden. Es lebt sich deutlich besser damit und es bleibt mehr Kraft und Energie das Beste aus dem Leben zu machen.
      Lieben Gruß
      Hans

  • Kierkegaard hat gesagt: „Man kann das Leben nur vorwärts leben, aber rückwärts verstehen.“ Da ist was dran, oder?!? Wozu manches weniger Schöne am Ende doch gut war, verstehen wir nur im Rückblick. Gerade aus unangenehmen Erfahrungen hab ich in meinem Leben am allermeisten gelernt… Ich will sie nicht missen!

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