Verleitet Bloggen zur Oberflächlichkeit?

WebmasterFriday(1)(1)

Macht die Blogszene und speziell die Social-Media-Welt Gespräche und Kommunikation gewöhnlicher / oberflächlicher? Wird mit social Buddys und Bloggern einfach vieles nur geteilt, was folglich dazu führt, dass tiefsinnige Unterhaltungen immer mehr verwässern und an die Oberfläche kommen?

Quantitative Freunde vs qualitative

Suchen wir unsere social-Kontakte gezielt? Oder wird alles ?Freund?, bis das Maximum erreicht ist? Ich für meinen Teil hab mich auch schon mal „nur“ revanchiert, also zurück gemocht, ohne ein wissenschaftlich-tiefgründiges Gespräch daraus zu machen.  Mitunter ist ja auch der Quicky > der Smalltalk recht unterhaltsam. Ich unterhalte mich bsp. auch in der Bahn mal mit einem Mitfahrer über Gott und die Welt. Und auch diese Unterhaltungen finden durchaus an der Oberfläche statt.

Um den Bogen zu den social friends zu spannen. Je mehr man da hat, desto mehr „müsste“ man theoretisch mit ihnen sprechen. Die Wahrscheinlichkeit, schnelle, seichtere Konversationen zu führen, steigt zwangsläufig an. Durch die zunehmende „Anzahl“ an Angeboten, News und Informationen besteht schon die Gefahr, dass sie inhaltlich „dünner“ werden. A pros pos „dünner:

Werden Blogger immer dünner und schwimmen an der Oberfläche?

logo52.pngIch glaube im prozentualen Verhältnis nicht. Natürlich gibt es sie. Die, die mehr zum „Blogszenes-next-Top-Blogger“ neigen, als jene, die sich dem tiefgründigen Bloggen und der daraus resultierenden Diskussion verschrieben haben. Die allermeisten Blogger – gleich, welcher Kategorie sie entstammen, wollen Besucher und deren Aufmerksamkeit. Was ist (ge)wichtig und geht an den Gewässergrund? Was treibt nach oben an die Oberfläche? Diese Entscheidung trifft der Leser.

Auch wenn der tiefgründige Blogger mal zu einem Smalltalk neigt, auch wenn der „Oberflächen-Blogger“ mal einen Ausflug in die tagtägliche Ernsthaftigkeit unternimmt. Bloggen an sich neigt nicht allgemein zur Substanzlosigkeit. Es mag wohl weniger Blogger geben, die sich tief mit gesellschaftspolitischen und kritischen Themen befassen. Es werden vielleicht weniger richtig heiße Eisen verbloggt. Das heißt in der Umkehr aber nicht, dass man oberflächlich ist.

Wie im real life gibt es solche und solche. Ich glaube, dass es eine Neigung gibt, die der steigenden An- und Vielzahl der Blogs geschuldet ist. Eine (zwangsläufige) Tendenz Beiträge mehr zu scannen und Feedback nicht immer sehr ausführlich zu geben. Zwangsläufig mal mehr, mal weniger gehaltvoll.

„Der tiefe Denker hegt immer den Verdacht, daß er oberflächlich ist.“ Benjamin Disraeli 1804 – 1881

Taucher oder Kopfhoch-Blogger?

Alles zu seiner Zeit. Mit einem Freund im real life redet man ja auch schon mal über seichtere Themen. Nicht jedes Gespräch ist immer eine tiefgreifende Grundsatzdiskussion. Nicht immer sind es ernste Fachsimpeleien. So ist das auch in Blogs. So ist das, denke ich, auch hier. In der Tiefe meines Inneren mag ich das sachliche Gespräch lieber. Durch die Asynchronität verlaufen Bloggespräche sicher anders, als die face to face Diskussion. Ihnen fehlt es schon mal an den zufälligen Momentaufnahmen und Emotionen. Das wertet aber einen Blogbeitrag mit seinen Kommentaren nicht automatisch ab.

Warum werden Blog-Gespräche schon mal belanglos?

Ist es Bequemlichkeit? Nehmen wir mal den Blogger, der nicht damit sein Geld verdient. Der also arbeitet. Nach getanem Tagwerk ist man müde, KO und vielleicht verärgert. Man hat vielleicht keine Energie, weder für real life Gespräche, noch für Streitgespräche im Weblog.

Möglicherweise aber möchte man aber über die belanglosen Missbefindlichkeiten von bsp. Königs und Co. reden.  Sich abregen, sich down coolen. Es gibt den Blogger, der sich nicht mit wissenschaftlichen Themen befasst. Der auch keinem wegen seiner hoch intellektuellen Gedanken imponieren möchte. Der einfach nur bloggt, weil es ihm Freude macht. Er mag – je nach Betrachter – schon mal oberflächlicher bloggen.

Und schließlich

Viele und immer mehr Menschen – auch aus unserem direkten Umfeld – nutzen die sozialen Kanäle für schnelle Informationen und Gespräche. Auch, wenn ich normal nicht schubladisiere, sehe ich, dass es dort eher mal oberflächlich werden kann. Ausnahmen bestätigen selbstverständlich aber auch hier die Regel.  Da muss man, je nach Gusto, schon gut auswählen. Es gibt solche und solche, hüben wie drüben.fazit

Es gibt eine Zeit für „Prinzessin Belanglos“ und eine Zeit für „Professor Tiefsinn“. Beide sind nett. Beide haben schon mal ihre schlechte Zeit. Es liegt an uns selber, auf wen wir mehr setzen und ob wir uns Oberflächlichkeit erlauben oder nicht.  Ein generelles Problem in der Blog-Szene sehe ich nicht. Die meisten, die ich so lese, sind es m.E. nicht.

Diese Tages-Gedanken, ob Bloggen zur Oberflächlichkeit verleitet, habe ich mir auch im Rahmen vom WebmasterFriday gemacht.

Wie denkt ihr darüber?
Seht ihr da ein Problem in der Blog-Szene?
Werden Gespräche in den Sozialen Kanälen und Blogs immer profaner?
Muss man da gar auseinander halten.

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Hans

Ich bin 1961 geboren und ein großes Interesse gilt dem Bloggen, Foren und dem Internet mit vielen seiner vielfältigen Facetten. Über das Bloggen kann man unter anderem viele interessante und tolle Menschen kennen lernen.

23 KommentareIch freue mich über jeden Kommentar

  • Hallo Hans,
    ich sehe das ähnlich wie du. Es gibt so viele, höchst unterschiedliche Blogs. Da finden sich sicher Beispiele sowohl für tiefsinnige oder sehr informative als auch für reine Spaß-Blogs. Beides hat seine Berechtigung. Das Schöne ist ja, dass man sich selber aussuchen kann, welche Blogs man lesen will. Natürlich gibt es auch Blogs, die einfach nur Massen an Beiträgen produzieren wollen, egal wie flach der Inhalt ist. Aber die muss man ja nicht lesen :-)
    Viele Grüße
    Ann-Bettina

    • Hallo Ann-Bettina,
      jawoll, so ist das. Was in der Bloggerei scheinbar etwas weniger wird, sind die, die sich wirklich mit „heißen Eisen“ befassen. Und jene, die es noch tun, mögen denn Otto-Normal-Blogger möglicherweise als oberflächlich betrachten.
      Schönen Tag
      LG Hans

  • Hallo Hans,

    hm, das ist eigentlich gar nicht so einfach. Ich kann es nur aus meiner Sichtweise und meiner Einstellung her sagen.
    Man merkt manchen Blogs eine gewisse Zielverfolgung an, welche nichts mit tiefsinnigen oder sehr bedeutenden Inhalten zu tun hat. Was aber auch nicht schlecht sein muss, denn in erster Linie sollte man sich selbst die Frage stellen: warum blogge ich?!
    Man entwickelt sich ja auch weiter und irgendwann kann auch ein Blog der eher mit Spaß begann und wenig „Tiefgang“, nach der Zeit eine Richtung einschlagen, die viele Leser und der Blogger selbst nie dachten.
    Wie Ann-Bettina schon geschrieben hat, man muss diese Blogs oder Beiträge dann ja nicht lesen ;-)
    Was ich persönlich jedoch wirklich überhaupt nicht ausstehen kann, sind irgendwelche „Vermüllungen“ auf einen Blog. Berichte die nichtssagend sind oder denen man ansieht, ich mache das jetzt nur mal schnell um einige Leser zu bekommen. Die Grenze ist sicher dünn und jeder sieht es anders.
    Müsste ich, würde ich mich selbst als Prinzessin bezeichnen, welche hier und da Tiefsinn hat :-)
    Liebe Grüße und schönen Freitag
    Tanja

    • Hallo Prinzessin Tanja https://www.tages-gedanken.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wink.gif Ich gebe dir vollkommen recht, dass die „Hauptsache-Content-Beiträge“ meist überflüssig sind. Ich könnte dir allerdings auf Anhieb ein zwei Blogger nennen, die das völlig anders sehen. Das liegt ja dann in der besagten Entscheidungsfreiheit, sie als sinnbefreit zu sehen und nicht weiter zu beachten. Und wie gesagt, ich finde sowohl Prinzessinen, als auch Proffessoren nett.
      Danke für dein Feedback und einen schönen Freitag.
      LG Hans

  • Immer nur tiefsinnige Gespräche ist genauso fürchterlich, wie nur oberflächlicher Small Talk. Ich denke, der Weg der Mitte macht es aus!
    LG
    Sabiene

  • Hallo Hans,

    hier sprichst Du indirekt wieder das Thema „Zielgruppe“ an. Manche mögen eben gehaltvolle Diskussionen, andere mögen lieber seichte Kost. Wenn man Stammleser hat, welche gehaltvolle Artikel und Diskussionen bevorzugen, ist es sicherlich von Vorteil diesen Weg kontinuierlich zu gehen.

    Es mag eventuell einseitig erscheinen – aber man kann nicht für alle schreiben. Am Ende ist es sicherlich besser auf Stammleser zu zählen, als auf den zufälligen Besucher zu hoffen.

    Gruß Ingo

    • Hallo Ingo,
      da stimme ich dir zu, dass man nicht für alle schreiben kann und die Geschmäcker ja Gott sei Dank sehr individuell sind.
      Einen schönen Tag
      HG Hans

  • Hallo Hans,
    ein schöner Post. Ich finde, dass die Blogszene schon ein umkämpfter „Markt“ ist. Einige definieren erfolgreiches Bloggen über große Followerzahlen und orientieren sich an dem, was gut ankommt. Was mir auffällt, gehe ich auf einen solchen Top-Blog und kommentiere, kommt da oft nichts an Antwort. Das ist für mich eine echte Enttäuschung. Ich wünsche mir schon einen guten Austausch über die Kommentare – bei mir und auch bei den anderen. Zum Glück habe ich viele nette Leser und Kommentierer :D
    Liebe Grüße, Bee

    • Hallo Bee,
      da bin ich voll bei dir, dass der Austausch wünschenswert ist. Wenn man mal die „echten“ Blogger nimmt, dann funktioniert das ja auch im Großen und Ganzen. Und die MfA-Blogger und ähnliche verschwinden ja immer mehr.
      Wünsche dir noch einen schönen Tag
      LG Hans

  • […] Der Hans denkt ja, dass prozentual gesehen die Blogger nicht so sehr oberflächlich sind. Und ich stimme ihm zu, wenn er diagnostiziert, dass das Bloggen nicht zur Substanzlosigkeit neigt. Selbst wenn der Anteil derer, die über Lifestyle, Mode, Musik und so etwas schreiben, im Vergleich zu denen, die politische oder kritische Themen bearbeiten, gestiegen ist, ist das Alles nicht flachbrüstig. Zumindest das Allermeiste nicht. Und also kann man da getrost davon Abstand nehmen, einem Blogger Oberflächlichkeit zu unterstellen. […]

  • Hmm, interessantes Thema! Wenn Blogs zu oberflächlich sind, lese ich die einfach nicht. Ich selbst möchte mit meinem Blog gar nicht in erster Linie Blogger erreichen, sondern in erster Linie jeden, der sich für China interessiert. Meine Geschichten sollen je nachdem unterhalten, informieren und auch manchmal nachdenklich stimmen. Das gelingt auch schon ganz gut. Aber die Blogger, die meinen Blog besuchen, sind mir ganz wichtig. Denn das sind diejenigen, die verstehen, wie schön ein Like ist und wie gespannt ich auf Kommentare warte.;) Manche meiner Artikel sind oberflächlich, manchmal habe ich keine Lust auf komplizierte und umfangreiche Texte. Dann gibt es eben mal was mit Blümchen- Content… :) Da ich fast jeden Tag blogge, können sich meine Stammleser auch mal entspannt zurück lehnen bei solchen Beiträgen. Ich wünsche ein schönes Wochenende! Ulrike

    • Hallo Ulrike,
      schön, Dich wieder mal zu lesen. Ich finde ja alleine die Tatsache, dass du etwas zum zurücklegen anbietest und „Blümchen“ hinstellst nicht oberflächlich, wenn es auch Inhalt sein mag, der leicht verdaulich ist. Gehört auch dazu.
      Wünsche dir ein schönes Wochenende
      LG Hans

  • Hallo Hans,

    ein interessantes Thema und gut abgehandelt von Dir.

    Ich denke, dass die Mehrzahl der Blogger nicht oberflächlich und darauf bedacht ist, gute Artikel zu veröffentlichen. Klar ist, dass immer mal ein Artikel dabei ist, der weniger gut ankommt.

    Meistens äußert sich jemand negativ, wenn z. B. Erläuterungen aus Wikipedia ergänzt werden, in Listenform Punkte abgehandelt werden oder der Artikel sehr kurz ist. Da steckt dann der Gedanke dahinter, das weiß oder kenne ich doch schon, da wird doch nur der Artikel gestreckt, usw. und das wird dann u. U. als oberflächlich beurteilt. Das finde ich aber nicht richtig. Man kann nicht von jedem Leser erwarten, dass er jeden Begriff kennt oder für ihn alles, was er liest, selbstverständlich, also uninteressant und oberflächlich ist.

    Besonders gut kann man das bei Blogparaden beobachten. Da gibt es sehr lange und ausführliche Beiträge und solche, die knapp und bündig eine oft konträre Meinung zum Thema haben, aber deshalb sind diese Beiträge nicht weniger gut. Wichtig ist für mich nur, dass jeder etwas zum Thema schreibt, interessante Punkte aufzeigt und seine Meinung wiedergibt.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende
    Claudia

    • Hallo Claudia,
      danke dir sehr herzlich für deinen Kommentar. Ich bin keiner, der aufgeblähte Blog-Beiträge befürwortet, aber gegen nützliche Informationen ist nichts zu sagen. Wenn ich sie kenne, dann lese ich drüber. Es wird aber vermutlich Leser geben, die sie dankbar annehmen. Von daher ist das doch gut. Aber notorische „Kritiker“ wird es immer geben.
      LG Hans

  • Hallo Ulrike,

    … Aber die Blogger, die meinen Blog besuchen, sind mir ganz wichtig. Denn das sind diejenigen, die verstehen, wie schön ein Like ist und wie gespannt ich auf Kommentare warte.;)

    Editieren
    Das mit den Kommentaren kann ich ja nachvollziehen, aber was bringt, Dir ein Like? Wenn Du ein „Social-Media-Plugin“ nutzt, dann finde ich, persönlich, ist dies keine besonders erstrebenswerte Aufmerksamkeit. Viel spannender ist es doch zu erleben, ob Deine Leser auch dann ein Share, Like, Plus oder was es sonst noch alles so gibt vergeben, wenn sie sich selbst etwas anstrengen müssen, um Deine Webseite „sozial zu belobigen“.

    ich selbst nutze keine dieser Plattformen und biete meinen Besuchern keine Möglichkeit mit einem unbedachten Klick ein „Like“ zu vergeben. Trotzdem wird auch meine Webseite manchmal „geteilt“. Eine Art der Anerkennung, die ich für wesentlich aufrichtiger halte, weil derjenige oder diejenige sich auch etwas Mühe geben mussten

    • Hallo Ingo,
      aktuell habe ich keins aktiv. Ich erwäge es aber, wenn soweit absehbar ist, dass WP 4.2.2 nun bugfrei ist.

      //Nachtrag 11:22: hab nun mal eines drin. Mal sehen, ob es reibungslos tut

      //Nachtrag 19:00: sorry, aber vorerst wieder rausgenommen. Scheint noch Probleme mit 4.2.2 oder der Spam-Bee zu haben. Sobald es was aktuelles/aktualisiertes gibt, versuche ich es nochmal

  • Moin Hans,

    lesen tue ich beides gerne – sowohl die Prinzessin als auch den Professor. Es gibt Blogs, die selbst mit scheinbar oberflächlichen Beiträgen unterhalten können. Hängt vielleicht aber auch vom Thema ab.

    Bei mir hat das Bloggen eher einen Anreiz gegeben von der Oberflächlichkeit weg zu kommen. Wenn ich mir unsere alten Reiseberichte so ansehe – meine Güte – die würde ich heute so nicht mehr schreiben. Daher werden die auch, nach und nach, aufgewertet. Damals war es noch ein Reisetagebuch, wo wir einfach erzählt haben, was wir an einem Tag erlebt haben. Heute habe ich selber aber den Anspruch, dem Leser auch weiterführende Infos mit zu geben – auch wenn es nur ein gute paar Links sind.

    In den sozialen Medien ist das mit der Oberflächlichkeit sehr gut zu beobachten. Es entsteht kaum mal eine tiefergehende Diskussion. In öffentlichen Bereichen dort driften die oft schneller im Niveau ab oder versanden in der Oberlächlichkeit. Das es auch anders geht, zeigen mir ein paar (geschlossene) Gruppen, wo sehr ausgesuchte Leute richtig tiefgreifend diskutieren.

    LG Thomas

    • Hallo Thomas,
      ich glaub, jeder passt seinen Schreibstil im Laufe der Jahre etwas an und ich bin überzeugt, dass die frühen Reiseberichte bestimmt auch lesbar und informativ waren. Ja es gibt glücklicherweise einige Ausnahmen, wo auch „vernünftige“ Gespräche statt finden. Ich kenne diese aber nur bei Google+. Schönen Sonntag und LG Hans

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