Blogstöckchen (tag) – Mein digitales Leben

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Ob man dem „Kind“ den Namen Blogstöckchen gibt, oder die modernere Bezeichnung „tag“ wählt, ist nebensächlich. Hauptsache man hat etwas Freude daran, sich des Themas: „Digitales Leben“ anzunehmen. Es sollen keine Memoiren werden, sondern eine Aktion, an der sich alle BloggerInnen beteiligen können.

Aufgehoben habe ich das Stöckchen bei Erbse vom Vegan Beauty Blog www.kosmetik-vegan.de. Die nicht-römischen Wege führten über Rainers Portal und Alex. Nun denn. In der Folge hier im „Neusprech“ tag einige tiefe Einblicke in mein digitales Leben.

Mein wichtigstes „Instrument“ im Netz

Ich zähle dazu mal E-Mail. Vieles im alltäglichen Leben läuft per E-Mail. Natürlich Blogs (meine eigene und viele, die ich lese). Daher zählt fast zwangsläufig ein Feedreader dazu.

Die letzte heruntergeladene App auf dem Smartphone

Das war ein Kopfschmerztagebuch, welches ich aber auch recht schnell wieder verworfen habe. Ideal sind sie alle nicht. Ich bin zwar ein technisches „Spielkind“ aber auf dem Smartphone ist soweit alles, was ich brauche. Ich guck da nicht immer nach neuen Sachen.

Meine Gerätschaften

Smartphone LG G2, Asus Transformer Tablet und Tastatur,Rechner: Packard Bell Imedia S1 300, Bildschirm: HYUNDAI X224W D-Sub,22″ 5ms Widescreen LCD, Drucker: Canon MG5600. Laptop. Die Gurke ist so lahm, da ziehe ich nur noch mal die Daten runter. Übrigens: Auch wenn es schon reizvoll und schön wäre. Ich muss nicht immer das neueste an Gerätschaften haben. Wichtig ist mir, dass sie funktionieren nach den aktuellen Maßstäben. Gerade bei Smartphones habe ich auch schon die Vorgängerversion genommen, wenn aktuell ein neues Gerät erschienen ist.

Accessoires

Da beim Smartie ja fast alles nur noch Onscreen geht, hab ich eine Hülle mit klappbarem „Deckel“. Für das Tablet habe ich eine „Hülle, wo ich es mit angeschlossener Tastatur gut handhaben und mitnehmen kann. Wirklich sehr praktisch. Ich hab mir die aber ein bissel  zerstört. Da werde ich eine neue brauchen.

Morgenritual

Meiner Frau guten Morgen sagen > Bad > Kaffee. Ohne Kaffee am Morgen geht mal gar nichts. Gerne auch still. Weitere „Rituale“ habe ich glaube ich nicht.

Persönlicher Social-Tipp

Ich finde es schön, immer möglichst netiquette zu sein. Höflichkeit und Respekt im Netz sind ein wichtiger Stützpfeiler. Auch in Zeiten von Online-Petitionen und Shit-Storms sollte man bestrebt sein, sich diesem fragwürdigen Fingerzeige- und Anschwärze-Hype nicht anzuschließen. Streit und Konflikte können sicher mal vorkommen, aber man kann sich auch respektvoll und konstruktiv streiten. Nur, weil man keinen echten face to face Kontakt im WWW hat, ist das kein Freibrief für Trolle, Flamer oder Hater.

Websites, die ich oft besuche

Neben dem General-Anzeiger und einem Rundgang auf den eigenen Projekten, gehe ich täglich auf die Rolle. Und es kommen wöchentlich auch mal neue Seiten hinzu. Andere scheiden auch mal wieder aus. So ein Tag ist ja schließlich endlich.

Online-Shopping

Na klar. Ob ich mich als Fan bezeichnen würde?  Ich nutze die Möglichkeit des bequemen Einkaufs gerne. Alleine für Tintenpatronen für den Drucker. Wenn man real in einen Markt fährt, besteht ja immer die Gefahr, dass die passenden Patronen nicht da sind. Wir verschenken auch gerne mal Gutscheine. Immer noch besser, als was zu kaufen, dass dann letztendlich nicht richtig ist. Das muss auch nicht zwangsläufig amazon sein. Darf auch mal ein jüngerer oder neuer Shop sein. Schlechte Erfahrung musste ich bisher nicht machen.

Old School oder New School

Eigentlich bin ich ein technisches Spielkind. Aber ich kann mich auch zurückhalten. Muss also nicht auf Teufel komm raus, jedes neue Handy haben…… Im Netz denke ich auch eher „new school“ zu sein. Dem Gesichts buch verweigere ich mich immer noch. Demnach muss ich ein paar Punkte abziehen. Ein großer Teil der Kommunikation geht über das Smartphone, Messenger, Mail. Ich bin vielleicht nicht so firm, wie die Kiddies, die damit groß werden, aber ich komme zurecht. Ich lese zwar am Wochenende unsere Tageszeitung noch on Papier, aber nutze in der Woche das Online Angebot. Ich muss nicht jeder Neuerung nachlaufen, auch wenn sie mich interessiert, aber ich würde mich mal in „New Scholl“ einsortieren.

Letzter Tag komplett offline

Das waren Ende letzten Jahres sogar ein paar Wochen. OK, die waren gezwungener Maßen, aber ich habe das Tablet auch länger nicht angerührt, obwohl ich theoretisch gekonnt hätte. Praktisch wäre es aber schon Murks gewesen. Einen komplett Internetfreien Tag habe ich in der Regel nur selten. Wenn ich mit der Frau mal ein Wochenende weg bin. Da bringe ich es u.U. sogar fertig, das Smartphone auszuschalten.

Digitaler Wunsch für die Zukunft

Ich sage mal, was die Kommunikationsmöglichkeiten angeht, ist ein guter Stand erreicht. Mal abgesehen davon, ob und was alles von irgendwelchen „Geheimdiensten“ belauscht wird. Ich wünsche mir bessere und „abhörsichere“ Möglichkeiten, seine Daten im Netz auslagern zu können und so von überall darauf zugreifen zu können. Also ein Speicher mit entsprechenden Anwendungen, der wirklich sicher ist. Das mag ein frommer Wunsch. Vielleicht bin ich in dem Punkt aber auch zu skeptisch und Drop Box und „Drive“ genügen diesen Ansprüchen bereits. Ich wünsche mir noch viele digitale Neuerungen. Ich finde es sehr spannend, solange Persönlichkeitsrechte unangetastet bleiben.

Wer Lust hat, das Stöckchen aufzuheben. Bitte sehr. Ich freue mich auf eure Meinungen und Ansichten und lade sehr herzlich zum diskutieren ein.

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Hans

Ich bin 1961 geboren und ein großes Interesse gilt dem Bloggen, Foren und dem Internet mit vielen seiner vielfältigen Facetten. Über das Bloggen kann man unter anderem viele interessante und tolle Menschen kennen lernen.

9 KommentareIch freue mich über jeden Kommentar

  • Wenn man real in einen Markt fährt, besteht ja immer die Gefahr, dass die passenden Patronen nicht da sind.

    Mein Drucker meldet ja schon ewig zuvor an, dass man neuen Toner bereit halten sollte. Also noch genug Zeit online zu bestellen. Dummerweise hatte ich zu diesem Zeitpunkt viel nach Fernbedienungen in Bedienungsanleitungen gesucht und oft aus versehen die ganze Bedienungsanleitung anstatt nur die einzelne Seite ausgedruckt. Da war schwupps die Patrone leer. Und als Versandhändler brauchte ich dringend eine neue. Und was soll ich sagen. Im Offline Laden war alles mögliche zu haben … nur mein Toner war gerade ausverkauft. :-(

    • Servus Rainer,
      Ich wusste einen Markt, der meine Patronen hatte. Offensichtlich war mein Drucker zu exotisch. und der Markt war eine Ecke weg. Nun habe ich einen neuen Drucker. Und ich bestelle nur noch online. Die Lauferei wegen Tinte spare ich mir. ;-)

  • Hallo Hans,
    es ist schon Wahnsinn, was wir mittlerweile alles digital machen. Die Netiquette finde ich im Internet auch sehr wichtig. Freut mich, dass ich bei Deiner „Rolle“ mit dabei bin.
    Viele Grüße und ein schönes Wochenende
    Claudia

    • Hallo Claudia,
      ja, manchmal schon kaum zu glauben, was uns alle beschert wird heute. Und das uns, als Generation, die wir noch ohne den ganzen Technik und Digitalkram groß geworden sind. Aber gerne doch ;-)
      HG Hans

  • Hallo Hans,
    vielen Dank, dass du bei mir im Blog den Artikel kommentiertest und deine Stöckchen-Teilnahme verlinktest. So war es gleich auf der Hand, hierher zu kommen, zu lesen, zu teilen und zu kommentieren :).

    Also ich finde es auch sehr spannend, was wir heutzutage alles digital haben. Ohne das eigentliche Internet wäre alles nichts und es ist doch sehr praktisch, zum Beispiel über die Mail und Co. zu kommunizieren. Dank unseren Blogs haben wir echte Leserschaft, die einem treu bleiben kann.

    Ich kaufte mir irgendwann mal 1999/2000 rum den eigenen PC, auch ziemlich modern damals und begann, mich mit der Materie PC und später auch AOL-Internet zu beschäftigen. Das war noch alle sehr mühsam, denn stets brach die Verbindung ins Internet ab und man sass wortwörtlich im Dunkeln. Heute passiert so was fast nie und dafür bin ich dem digitalen Fortschritt sehr dankbar.

    Ich bin auch sehr selten komplett offline und vermisse immer das Internet, wenn ich meine Freizeit habe. Also so kann es auch schon weitergehen. Du hast mich ja im Artikel verlinkt – Danke dafür und ich müsste mal schauen, wo der Pingback bleibt.

    • Hallo Alex,
      mein erster Rechner? Der lief auf MS DOs mit Windows 3.1 Ich meine es wären 11 Installationsdisketten gewesen. Ich hatte da einen gut ausgestatteten Rechner mit einer 250 MB Festplatte. Da bekäme man heute nicht mal das Betriebssystem drauf im Zeitalter von Terrabyte.

      Wenn wir im Urlaub sind, versuche ich schon aus dem Netz zu bleiben. Aber beim „eben mal E-Mails checken“ bleibt es ja oftt nicht. Nu ja,dann ist es eben so.
      HG Hans

  • ALEX:

    Das war noch alle sehr mühsam, denn stets brach die Verbindung ins Internet ab und man sass wortwörtlich im Dunkeln.

    Ich hatte mit meinem Amiga 1200 damals in den späten 1990er keine Probleme ins Internet zu kommen. Ich hatte dann aber mal einen gebrauchten PC gekauft oder bekommen … mit dem bin ich aber nicht ins Internet gekommen. Keine Ahnung … ich habe das nicht hingekommen. Den habe ich dann verkauft oder zurückgegeben. Ich weiß nicht mehr genau wie ich an den kam.

    Später hatte ich dann einen Windows PC. Damit hatte ich auch keine Probleme. Allerdings hatte ich ein illegales US Robotics HST 14.4 Moden. Vielleicht deswegen. 14.4 konnte hatte man nur bei Verbindung mit anderen HST 14.4 Modems … damals brauchte mal das für gewisse Sachen. Damals musste die Teile noch eine Postzulassung haben. Ein Bekannter allerdings, der ein schnelleres Modem hatte, der hatte enorme Geschwindigkeitsprobleme. Vielleicht musste man damals Glück haben wo man wohnte.

    HANS:

    mein erster Rechner? Der lief auf MS DOs mit Windows 3.1 Ich meine es wären 11 Installationsdisketten gewesen.

    Meiner C64 und dann Amiga 500. :-)

  • Hallo Hans,

    interessanter Tag. Der Begriff läuft mir diese Woche zum zweiten mal über den Bildschirm. Hm, mal schauen, vielleicht greife ich den Tag die Tage mal auf und gebe meine Antworten zum besten.

    Ein bisschen Digital sind wir ja heutzutage irgendwie alle, oder? Selbst meine nicht mehr ganz jungen Eltern rennen mit einem Smartphone durch die Gegend und haben einen riesen Spaß dabei.

    Online-frei gibt es bei mir auch eher selten. Im nächsten Urlaub werden wir das aber mal durchziehen und weniger online sein. Wo wir da hin wollen gibt es auch nicht überall Netz oder WLAN – um so besser. ;-)

    LG Thomas

    • Hallo Thomas,
      ich höre oder lese den Begriff bisher auch seltener. Aber ob „tag“ oder „Blogstöckchen“. Das Thema war es wert, daran teilzunehmen. Meine Mutter hatte auch ein Smartphone und der Rechner war heilig. Meiner Schwiegermutter (87) ist das alles zu suspekt. O-Ton (übersetzt ins Hochdeutsche) Früher gab es das alles nicht. ;-) Aber, das digitale hat schon ganz schön Vorzüge, die ich nicht missen möchte.
      HG Hans

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