Blogger brauchen eine Zielgruppe?

WebmasterFriday(1)(1)

Heute wird ein durchaus interessantes Thema von Martin in den Ring geworfen. Ein Thema, dass mitunter für kontroverse Meinungen sorgen kann. Wer einen Blog hat, möchte vermutlich irgendwann auch Kommentierer, also Lese, mit denen er interagieren kann. Logo, sonst müsste man ja kein Blog haben.

Nun stellt sich mitunter die Frage nach der Zielgruppe. Stellt sie sich zwingend? Ok, mal noch in der Rohfassung gesagt. Jeder, den ich auf irgendeine Art erreiche und der sich dafür interessiert, was ich so blogge, ist mir sehr herzlich Willkommen. Heißt das jetzt, dass „alle“ meine Zielgruppe ist? Oder muss ich noch verfeinern und sagen; Alle, die interessiert sind? Nicht so richtig, oder?

Ich leiste mir mal den Luxus, ohne eine fest definierte Zielgruppe zu bloggen. Jetzt werden vielleicht viele Experten (Blogger-Gurus) die Hände virtuell über dem Kopf zusammen schlagen und möglicherweise sagen; Das geht aber nicht. Ohne eine feste Zielgruppe wirst Du niemals Erfolg haben. Ich habe ja einen weiteren Themenblog, der sich dem Thema Diskussionsforen widmet: www.foren-liste.de. Dort scheint eine klare Festlegung, der anzusprechenden Personen zu sein. Ich sage mal scheint, weil auch dort Menschen etwas sagen können, die selber kein Forum haben. Ich werde vielleicht für den Blog, aus seinem Blickwinkel schreiben.

Eine Zielgruppe zu finden mag gerechtfertigt und wichtig sein, wenn man mit der Bloggerei sein Geld verdienen möchte, oder wenn man von dort etwas verkaufen möchte. Da mag es zielführend sein, der Zielgruppe (potentielle Kunden) interessante Informationen und etwas zum klicken anzubieten.

Der Erfolg eines Blogs hängt von der Zielgruppe ab (?)

Da ich keine feste Zielgruppe habe, hängt er für mich auch nicht davon ab. Ich bin soweit zufrieden, wobei nach oben ja immer Luft ist und ich mich über jeden neuen Leser, Besucher und Kommentierer freue. Und das, obwohl ich einen Allround-Blog führe, der thematisch nicht völlig fest gelegt ist. Wenn ich Freunde oder Nachbarn treffe, unterhalten wir uns über alles mögliche und grenzen uns beim Talk im Treppenhaus auch nicht thematisch ein. Ich glaube, niemand von uns wird behaupten, erfolglos zu sein. Ja, OK, ist ein nicht so ganz ernst zu nehmender Vergleich.

Jetzt kommen wieder die „Experten“ ins Spiel, die da gerne mal erzählen (wieso hätte ich beinahe „predigen“ geschrieben?), dass Blogs, die zu breit streuen, nicht wirklich funktionieren, weil es kaum jemanden gibt, der sich für alles interessiert. Stimmt. Ich selber interessiere mich ja nicht für alles. Ich schreibe hier im Blog=Weblog=Webtagebuch nur über Themen, die mich berühren, mich angehen oder mich aus unterschiedlichen Gründen interessieren. Ich erlaube meinen Lesern sich auch nur mit dem zu befassen, was wiederum sie interessiert.

Manche Blogger-SEO-Gurus-Spezialisten meinen sogar, dass Themenfokussiert mit Zielgruppe besser sei für das Ranking bei Google. Bei thematischen Seiten, die ihren Besuchern und Kunden gute Informationen und qualitative Beiträge liefern wird es auch so sein, dass Google sie lieb hat, aber warum sollte man als privater Allrounder mit guten Inhalten weniger geliebt werden?

Ich schreibe aus dem Bauch heraus und hoffe, den einen oder anderen zu erreichen. Ist natürlich alles auch kein Selbstläufer und ich bin ehrlich dankbar über jede, der mich besucht. Reale“ Beziehungen und Freundschaften sind auch kein Selbstläufer.

Zielgruppenanalyse ist das Non plus Ultra (?)

Andere schwören unbedingt auf eine handfeste und fundierte Zielgruppenanalyse und all die tollen Tools und Möglichkeiten, die man dafür hat. Ja, die Möglichkeiten habe und nutze ich der Gestalt, dass ich natürlich beobachte, ob Themen gar nicht ziehen. Dann lass ich sie weg. Das schöne ist, meine Analyse kostet mich nichts. Ich habe sogar sowas wie eine Kernaussage: „Gedanken bloggen über Dies und Das„. Ein jeder ist mir herzlich Willkommen. Also, Zielgruppenanalyse ist etwas für kommerzielle Blogger.

Um mich nicht miss zu verstehen. Für die Kommerzer mag es unheimlich wichtig sein, ihre Zielgruppe sehr genau zu kennen. Dann wird sich der Aufwand, diese zu erkunden und zu analysieren, lohnen. Jetzt kommen noch mal die ganzen Experten, die ich übrigens zum großen Teil schätze, aber deren Meinung ich in diesem Falle nicht teile. Nur wer sich auf seinem Gebiet zum „Experten“ mache, hat Aussicht auf Erfolg. Nun, wenn ich hier im Weblog=Webtagebuch über meine persönlichen Befindlichkeiten schreibe, meine Gedanken äußere. Wer soll da ein größerer Experte sein?

Vielleicht mag sich das hier und da etwas „abgehoben“ geklungen haben. Ist nicht meine Absicht. Ich sehe für mich als privater Blogger hier nicht die Notwendigkeit einer glasklaren Zielgruppe. Es mag länger dauern, Besucherzahlen zu erreichen, die ich hätte, wenn ich die ultimative Nische gefunden hätte. Aber die Menschen, die hier her kommen und sich mit einbringen sind mir wichtig. Jeder einzelne.

Und schließlich

Ich bin nicht die Eierlegende Wollmilchsau, aber ich schreibe, was mich bewegt. Ich blogge mit Herzblut und mit viel Leidenschaft im Rahmen meiner persönlichen Möglichkeiten. Sollte ich damit nun überhaupt keinen erreichen können, dann denke ich noch mal über mein Konzept nach. Bis dahin freue ich mich über jeden Besucher und über jeden Kommentar.

Dieses Thema wurde übrigens von www.webmasterfriday.de/blog/habt-ihr-eine-zielgruppe, also von Martin in den Ring geworfen, damit sich alle Blogger ihre webmaster-friday-gemeinsam-bloggenGedanken machen, und darüber bloggen sollen. Also ran an den Blog.

Bitte aber meine herzliche Einladung zum Meinung da lassen nicht vergessen.

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Hans

Ich bin 1961 geboren und ein großes Interesse gilt dem Bloggen, Foren und dem Internet mit vielen seiner vielfältigen Facetten. Über das Bloggen kann man unter anderem viele interessante und tolle Menschen kennen lernen.

41 KommentareIch freue mich über jeden Kommentar

  • Hallo Hans,
    ich sehe das ähnlich wie du. Wer mit seinem Blog etwas verkaufen will, braucht natürlich eine vernünftige Vorstellung von seiner Zielgruppe. Nur dann kann er Inhalte anbieten, die seine Zielgruppe = potentielle Käufer interessiert und anlockt. Aber auf einem privaten Blog schreibt man über das, was einen selber interessiert und schaut dann, wen das vielleicht auch noch interessieren könnte. Also eigentlich genau andersrum :-)
    Viele Grüße
    Ann-Bettina

    • Hallo Ann-Bettina,
      ja, als einer, der was verkaufen möchte, macht es Sinn, seine potentiellen Kunden einkreisen zu können.
      HG Hans

  • Ohne eine feste Zielgruppe wirst Du niemals Erfolg haben.

    Mhhhh … bei dir und Lothars Av100 schaue ich gezielt vorbei. Also beides Gemischtwarenläden … ich bin offen für vieles, aber ich will nicht ständig nur über ein bestimmtes Thema lesen.

    Themenblogs bekommen vielleicht einfacher Backlinks, weil es leichter ist mal zu einem Blog zu linken, der ein Thema behandelt als zu einem Blog, in dem mal rein zufällig zum gleichen Thema gebloggt wurde. Durch mehr Links kommen diese Blogs wohl eher in die Google-Sonne. Ist zumindest meine Theorie.

    • Hallo Rainer,
      für Themen- oder kommerzielle Blogs mag es aber auch leichter sein, die Gruppenmitglieder zu finden.
      Obwohl als verkaufender Blogger/Portalbetreiber sich stoisch an eine Gruppe zu richten. Ich hab eben das Beispiel bemüht, dass ich (mal angenommen) BHs verkaufe. Sich dann an die Gruppe Metzger zu wenden scheint wenig erfolgreich. Aber es könnte auch eine Metzgerin treffen, oder der Metzger ist mit einer Frau verheiratet. Also, sie gänzlich außer acht zu lassen ?

      Mal unäbhängig davon, wie jeder „Erfolg“ für sich beschreibt. Ich denke, man kann auch ohne feste Zielgruppe schönen Erfolg haben. Ich nutze Themenblogs, aber ein breiteres Themenspektrum ist mir grundsätzlich auch lieber. Also wenn Zielgruppe, dann „Alle“
      HG Hans

  • Moin Hans,

    schön geschrieben. Ich denke, eine Zielgruppe kann man suchen – was bei Leuten die mit ihrem Blog Geld verdienen wollen auch Sinn machen kann. Man kann sich aber auch von der Zielgruppe finden lassen, ohne jetzt viel Aufwand und in Analysen zu stecken. Nur, der Weg ist sicherlich länger und wenn man vom finanziellen Erfolg seines Blogs abhängig ist nicht zielführend.

    Für Spaß- und Hobbyblogger wie uns, sieht das doch ein wenig entspannter aus. Wer kütt, der kütt – auch wenn ich selber schon versuche meine Leser an bestimmten Stellen einzusammeln. Nur betreibe ich ja auch einen Themenblog, wenn auch mit mehreren Themen. Dies hat aber den Vorteil, das man auch viele Quellen ohne großen Aufwand anzapfen kann.

    LG Thomas

    • Hallo Thomas,
      bei einem Themenblog seh ich das eigentlich, dass durch den Fokus auf ein bestimmtes Thema, sich die Zielgruppe automatisch definiert. Ich werde wohl auf meinem anderen Blog auch aus der dortigen Sicht mal schreiben. Für mich ergeben sich nämlich schon eine Weile lang, interessante Folgerungen.
      LG Hans

  • Moin Hans,
    also für mich klingt es nicht „abgehoben“, sondern ganz im Gegenteil birgt es ja das, was deine Leserschaft anspricht, ein mehr oder weniger breites Spektrum an persönlichen Meinungen. Auch „Gemischtwarenläden“, wie Rainer Safferthal es treffend in seinem Kommentar bezeichnet, haben meiner Meinung nach eine Zielgruppe, wofür man zwar keine Analyse benötigt oder sonstigen SEO betreiben muss, aber es ist eine ganz bestimmte Zielgruppe. Wichtig ist doch nur, das man regelmäßig und authentische Beiträge erstellt und Leser zum wiederkommen bewegt und was noch ganz toll wäre, wenn diese eben auch noch verlinken.
    Ich komme gerne wieder, weil ich deinen Schreibstil mag und deine Meinung sehr schätze.
    Einen schönen Wochenausklang und ein ebenso schönes Wochenende
    HG Ede

    • Moin Ede,
      eine Zielgruppenanalyse würde ich sicher auch machen, wenn ich meine Brötchen mit dem Blog verdienen wollte. Dafür halte ich einen Gemischtwaren-Blog übrigens weniger geeignet, weil man da ja wenig als Fachmann oder Experte glänzen kann. Ich freue mich immer über deine Kommentare und den Zuspruch. Es zeigt ja, dass ich dich und andere auf irgend eine Weise mal „eingefangen“ habe. Wie und wo sei jetzt mal dahin gestellt.

      Der Punkt Authentizität und Leidenschaft zählt auch meiner Auffassung mehr, als das Festlegen einer klar definierten Zielgruppe. Hauptsache, man hat seinen Spaß und treue Leser. Danke sehr herzlich und HG
      Hans

  • Hallo Hans,

    bin witzigerweise vor kurzem über webmasterfriday gestolpert, als ich darüber nachgedacht und geforscht habe, wie ich meine Aktiviäten im Netz bekannter machen kann. Und prompt diese Umfrage. Habe echt überlegt, ob ich mich als „Zielgruppendesinteressierte“ outen soll :-)

    Und mich sehr über deinen Artikel gefreut, stoßen wir doch ins gleiche Horn. Hach, man ist halt doch nicht so ganz allein auf der Welt…
    (Was aber ja doch auch irgendwie echt schade ist, oder? Echtes Außenseitertum ist im global vernetzen Zeitalter so kaum noch möglich :-))

    Gruck bestimmt mal wieder bei dir vorbei,
    fröhliche Grüße, Katharina

    • Hallo Katharina,
      danke sehr herzlich für deinen Besuch und deinen Kommentar. Ich wäre heuchlerisch würde ich sagen, ich freute mich nicht, dass wir in dem Punkt ins gleiche Horn stoßen. In diesem Falle kann ich übrigens auf den Anreiz, Außenseiter zu sein, verzichten. Suchen wir uns eben was anderes ;-)
      Ich freu mich, wenn du wieder mal rein schaust.
      HG Hans

  • Ich glaube auch das es gewaltige Unterschiede gibt innerhalb der Website Führung.

    Wenn es ein Blog ist auf privater ebene oder eben ein Blog für Kommerzielle zwecke.
    Wobei ich glaube das die privaten Blogs einfach erfolgreicher sind, weil sie einfach eine persönliche Note mit ins spiel bringen und dort nur Sachen gepostet mit dem der Blogger selbste Erfahrung Sammeln konnte.

    Die Zielgruppe im privaten Blog Bereich ist meiner Meinung abhängig davon was er schreibt, wie er es schreibt und unter Umständen auch wann er es schreibt.

    • Hallo Nicole,
      ich stimme zu, wenn wir mit erfolgreicher, zwischenmenschliche und tiefere Gespräche meinen. Das ist bei kommerziellen Blogs so wohl nicht – oder bnur sehr selten – der Fall. Da kommt es möglicher Weise auf „Masse“ und Klickraten u.ä. an. Danke für Deinen Besuch und Kommentar
      HG Hans

  • Hallo Hans,

    jep deiner Meinung ;-)
    Das Herz muss beim Bloggen dabei sein. Es gibt viele Blogger die kein Geld damit verdienen oder „verkaufen“. Warum auf ein Thema beschränken, wenn es sooo viele tolle Berichte zu schreiben.
    LG Tanja

    • Hallo Tanja,
      danke für Dein Feedback. Es gibt sicher auch Gründe dafür, sich thematisch zu beschränken. Möglicherweise hat man dann auch eine klare Zielgruppe. Ob es eine „scheinbar“ oder „tatsächliche“ klare Gruppe ist, darüber mache ich mir gerade eine zwei Gedanken, die ich später an andrer Stelle schreibe.
      Einen schönen Tag noch
      LG Hans

  • Hallo Hans,
    das ist wirklich witzig, letztes Jahr bin ich mal gefragt worden, ob man nicht nur bestimmte Kategorien in meinem Blog abonnieren könne, weil ich über so unterschiedliche Themen schreibe. Gestern hat jemand zu mir gesagt, man könne mich nicht einsortieren, weil die Themen so unterschiedlich seien und es wäre besser, mich zu spezialisieren. Meine Antwort war so ähnlich wie Deine, ich blogge nur privat und schreibe über Dinge, die mich interessieren. Da ich ein paar Stammleser habe, die auch kommentieren, reicht mir das so. Beruflich würde ich das beim Bloggen auch anders machen. Aus meiner Sicht müssen private Blogger keine spezielle Zielgruppe haben.
    Viele Grüße
    Claudia

    • Hallo Claudia,
      das ist ja interessant, dass du mal darauf angesprochen wurdest. Ich sehe auch keinen Nachteil darin, sich mit seinem Themenfeld breiter aufzustellen. So richtig konnte ich den glücklicher Weise – und ich bin da auch seeeehr dankbar – hier noch nicht fest stellen. Ich habe auch nicht den Eindruck, das dies bei Dir sein könnte. Auf dass wir unseren Spaß am Bloggen noch lange haben. Und auf dass wir immer unsere Stammleser und gerne immer wieder neue haben.
      LG Hans

  • Hallo, Hans!

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es keinen Blog gibt, der nicht wirklich auf eine (unsichtbare) Zielgruppe hin bloggt oder nicht ein (unsichtbares) Kernthema hat.
    Mein Kellerblog ist beispielsweise eigentlich auch ein Mischmaschblog – dennoch wird man dort nur drei-vier Themen finden, die sich thematisch verknüpfen lassen und sich immer wiederholen.
    Wenn ich so bei dir herumstöbere, ist es ähnlich. Du hast deine Kernthemen, über die du dir immer wieder Gedanken machst, weil sie dich beschäftigen.

    Der Unterschied ist: Ein Themenblog mit Gewinn- oder zwingender Erfolgsabsicht wird von Anfang an die Themen und die Zielgruppe definieren und anschließend permanent herumoptimieren.
    Allroundblogger zäunen das Pferd von hinten auf, probieren, testen, posten und irgendwie kristallisieren sich ganz von allein Kernthemen und eine nicht näher bestimmbare Zielgruppe („Irgendwie die Leute, die sich irgendwie für genau meinen Kram interessieren, auch wenn ich keine Ahnung habe, was zum Geier die gemeinsam haben“) heraus. Alles natürlich und organisch.
    Aber keineswegs erfolglos.

    Und mir macht beides großen Spaß ^^

    • Hallo Evanesca,
      ich gebe dir recht, dass ich die Themenpalette natürlich nicht ganz so breit streue. Von daher gesehen „ergibt“ sich in der Tat möglicherweise eine Zielgruppe, beziehungsweise, sie kristallisiert sich immer mehr heraus. Ich habe auch einen Beitrag von meinem Themenblog zu diesem Thema geschrieben. Dort habe ich ja „quasi“ eine klare(re) Zielgruppe. Die aktiveren Diskussionen und Kommentare habe ich aber hier.
      Aber, das aller wichtigste hast du ja auch gesagt. Wichtig ist, wir haben Spaß am Schreiben.
      Ich wünsche ihn Dir und uns allen weiterhin. Vielen Dank für Dein Vorbeikommen und Deinen Kommentar.
      LG Hans

  • Ich habe ähnliche Ansichten. Um ein wirklich erfolgreicher Blogger zu werden.. sollte man wahrscheinlich seine Zielgruppe genau kennen und genau Artikel für diese schreiben. Google mal Zielgruppe .. zig Blogs haben darüber schon gebloggt. hmm mache ich aber nicht. Heute schreibe ich über Zielgruppe und morgen vielleicht über ein tolles Suppenrezept und übermorgen mache ich Pause. Oder eben auch ganz anders. Dies ist der große Vorteil wenn man mit dem Bloggen kein Geld verdienen muss… man kann ganz entspannt sein.
    lg

    • Hallo Karin,
      danke für dein Feedback. Ich sage mal so. Wenn man für sich eine Zielgruppe definieren kann, schadet das nicht. Ich täte mich schwer. OK, das Alter könnte ich evtl. eingrenzen. Ein sehr junger Mensch wird vielleicht keine so große Freude an den Themen haben. Ansonsten: full ack. Sehen wirs entspannt und bewahren wir uns die Freude und den Spaß. Pflegen wir die Kontakte zu den Stammlesern, damit sie im Fanclub bleiben.
      HG Hans

  • Hallo Hans,

    ohne großes SEO-Wissen oder sonstiger spezieller Kenntnisse, plaudere ich jetzt einfach mal aus meinem Erfahrungsschatz.

    Ich betreibe insgesamt 2 Blogs. Einer davon ist ein absoluter Nischenblog, – ein ABSOLUTER! Dort stelle ich definitiv einmaligen Content bereit, sofern möglich auch regelmäßig. Im Hintergrund laufen SEO-Tools, die Seite ist weitestgehend Keyword-optimiert und hat validen Programmcode. Ergebnis: ca. 120 Klicks im Monat bei ca. 70%tiger Absprungrate.

    Mein zweiter Blog ist eher so der Rewe-Markt. Ein paar Texte (eigene), ein paar Zitate, irgendwas mit Fotografie, Blogparaden und Blogstöckchen … – ein richtiger Gemischtwarenladen. Was mich interessiert, beschäftigt und / oder mir Spaß macht, kommt da rein. Im Gegensatz zu meinem Nischenblog veröffentliche ich hier definitiv weder an fixe Themen gebunden, Keyword-optimiert oder gar Zielgruppen-orientiert. SEO? Naja, so’n bisschen mit dem YOAST-Plugin. Das umschreiben auf validen Code habe ich mir ebenfalls gespart. Ergebnis: Im Februar waren es (gerade geschaut) bislang 646 Klicks bei einer Absprungrate von ca. 37%.

    Also, lange Rede – kurzer Sinn: Ich habe mit meiner Nicht-Optimierung und Nicht-Zielgruppenanalyse viel mehr Zeit fürs bloggen selbst. Abgesehen davon, dass die befüllte Nische des ersten Blogs tatsächlich sehr klein ist, scheint die Philosophie im Zweiten recht gut zu funktionieren. Ich blogge für mich und will damit keinen Pfennig Geld verdienen. Und meine Interessen haben augenscheinlich auch andere Interessenten! Ich sehe hier also keine Sekunde Handlungsbedarf!

    Liebe Grüße,
    Patrick

    • Hallo Patrick,
      danke herzlich für Dein Feedback. Das ist doch so viel wert, wenn wir entspannt bloggen und uns unterhalten können. Ich hab ja auch noch eoin Themenblock, dass ich recht regelmäßig mit Inhalt fülle. Hier meine tages-gedanken sind aber aktiver in den Kommentaren. Und das, obwohl? ich für den anderen Blog eine klare Zielgruppe habe. Ich schließe mich kurzum an. Es ist schön, ohne (großen) Druck aus dem Bauch raus bloggen zu können, ohne Analysen und ohne „Handlungsbedarf“ just for fun.
      Lieben Gruß Hans

  • Hallo Hans,
    also ich kann als Beispiel meinen Hauptblog Internetblogger.de nehmen und dort blogge ich bei Weitem nicht über alles, was es so gibt und nur über die Themen, die mich selbst interessieren und das sind sehr wenige und nicht alles breit gestreut.

    Die Absprungrate ist derzeit bei guten 8 Prozent, also kann ich davon ausgehen, dass die Stammleser im Blog das bekommen, was sie auch interessiert. Völlig fremde Themen kann ich im Blog nicht aufnehmen und es muss internet-affin bleiben, denn sonst verliere ich die Leser vielleicht.

    Eine Zielgruppenanalyse habe ich nie gemacht und ich brauche das alles nicht. Ich fang an, zu meinen Themen zu bloggen und wenn sich ein Blog herumgesprochen hat, weiss jeder Stammleser, mit welchen Themen er im Blog erfreut werden wird. Ob ich nun mein Taschengeld mit dem Blog verdiene oder nicht, sei erstmals dahingestellt. Meine Zielgruppe ist auch in meinem Blogger-Netzwerk auf Google Plus und auch bei meinen Social Friends, denn ich auch versuche, nur die zu adden, die über meine Themen selbst am Bloggen sind. Also dreht es sich schon ein bisschen um den bestimmten Leserkreis, den ich gerne beibehalten möchte.

    Warum ich bei dir auf den Blogs lese, weil mich eben ein paar Themen interessieren, wo ich dann meistens auch kommentiere.

    • Hallo Alex,
      danke für dein Feedback und, dass dich manches zum kommentieren anregt. Ich möchte übrigens gar nicht in Abrede stellen, dass es Blogger gibt, die sich unbedingt mit Zielgruppenanalysen beschäftigen sollten. Ich bin derzeit froh, dass ich es nicht muss.
      HG Hans

  • Ich scheiße auch auf Zielgruppen und dazugehörige Analysen und schreibe auch am liebsten über das was ICH will :) Wen es interessiert, der liest es sich durch — schön! Wen(n) nicht, dann nicht — auch okay :)

    • Hallo Danny,
      danke Für Deinen Besuch und Kommentar. Lass mal die anderen und Profi-Blogger analysieren. Derweil schreiben wir schon mal wieder einen Blogbeitrag für unsere Leser. ;-)
      LG Hans

  • Egal, ob man das nun als Zielgruppe oder Kernthema auffasst, es ergibt sich ja notwendig aus den Inhalten eine bestimmte Zahl von Personen, die das „eher“ interessiert. Aber auch die werden jetzt nicht mit jedem Beitrag unbedingt etwas anfangen können. Umgekehrt bekommt man über Suchmaschinen viele Zufallstreffer, die man zu einem hohen Anteil nicht als Stammgäste halten können wird, weil sie sich eben außerhalb dieses Zufallstreffers nicht für das Thema insgesamt interessieren.

    Ich kenne einige Blogs, die teilweise krampfhaft versuchen, ihren Lesern die Inhalte auf dem Silbertablett zu servieren und nur noch das zu schreiben, was denen wahrscheinlich gefällt. Das geht aber meinesachtens auf die Qualität und verengt oft die Thematik unnötig. Ich finde es auch ganz erfrischend, auf einem Blog mal mit einem Thema konfrontiert zu werden, zu dem ich sonst nie gefunden hätte. Und wenn’s mich gar nicht interessiert, lese ich eben drüber hinweg.

    • Hallo Michi,
      krampfhaft nur das zu schreiben, was anderen gefällt wird nicht funktionieren. Die Leser sind ja auch mal wegen der Inhalte des jeweiligen Bloggers gekommen. Dass sich hier und da auch mal Wünsche umsetzen lassen, sei unbenommen. Nicht jedem kann und muss alles gefallen. Freue mich aber auch immer wieder, wenn ich jemand neu begrüßen kann. In dem Sinne danke ich herzlich für deinen Kommentar und grüße herzlich
      Hans

  • Hallöchen

    Also du brauchst dir eine Sorgen machen das bei dir keiner lesen kommt wenn ich mir alleine die Kommentare zu diesem Beitrag anschaue. :-)
    Ich habe auch keine Zielgruppe ich blogge was mir in die Hand kommt heute ein Produkttest morgen vieleicht wieder eine Buchvorstellung oder doch ein Kuchenrezept. Ich möchte nicht in eine Schubslade gesteckt werden und ich bin glücklich. Danke für deinen super Bericht Hans,

    Liebe Grüße Monihttps://www.tages-gedanken.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif

    • Hallo Moni,
      danke von Herzen für Deinen Kommentar. Ich bin da wirklich auch immer sehr dankbar, wenn fleißig kommentiert wird. Wir alle wünschen uns das ja. Wer lässt sich schon gerne in eine Schublade stecken? Also, bleiben wir mal schön draußen.
      Lieben Gruß Hans

  • Was für eine Frage. Alle Blogs haben doch eine Zielgruppe, nämlich die Internetnutzer – oder etwa nicht? Egal, wer da in dem WWW-Universum und egal wo und was schreibt – das Mitteilungsbedürfnis hat immer eine Zielgruppe. Ob es sich um ein bestimmtest Thema handelt oder einfach über unterschiedliche Themen berichtet wird – ist wieder eine andere Frage.

    Das/der Blog von swapy.de hat auch kein bestimmtest Thema. Die Zielgruppe allerdings sind in erster Linie die Mitglieder der Tauschbörse. Schließlich werden hier einige Wettbewerbe und Gewinnspiele veranstaltet, über Auszeichnungen berichtet und über Updates rund um die Community informiert. Darüber hinaus dient der swapy-Blog zum Aufbau einer positiven Unternehmensreputation und zur Kommunikation mit anderen Bloggern, Internetnutzer und Leser. Allerdings muss man an dieser Stelle erwähnen, dass ein Blog ohne Inhalte keine Zielgruppe der Welt erreicht.
    Zum Thema: sollte ein Blog sich auf ein Thema spezialisieren oder nicht?
    Das hängt von der Zielrichtung eines Blogs ab. Sicherlich finde ich Fachblogs besser, wenn ich ein bestimmtest Thema such. Doch am meisten unterwegs bin ich auf Blogs mit unterschiedlichen Themen, weil man sich hier eher inspirieren lässt und auch neue Idee für eigene Vorhaben gewinnen kann.

  • Also mir geht es ganz ähnlich. Ich habe auch einen Blog und keine Zielgruppe. Für mich ist jeder Leser und jeder Kommentar schon ein Erfolg. Auch wenn meine Stammlesergruppe etwas klein ist, bin ich voll zufrieden.https://www.tages-gedanken.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cool.gif

    • Hallo Ludwig,
      die Gruppe kann ja wachsen und reifen. Weißt ja, Rom und bauen und so weiter ;-)
      Jeder einzelne Besucher und Kommentierer ist ein ganz wichtiger. Um so schöner, dass du dich auch darüber freust.
      HG Hans

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