Gutes Benehmen und Netiquette

WebmasterFriday(1)(1)

Gutes Benehmen und Netiquette? Das sollte doch „eigentlich“ selbstverständlich sein, werden einige sagen. Ich gehöre unbedingt dazu. Dass dem aber nicht immer so ist, erleben wir doch beim Metzger, Bäcker und Supermarkt, oder aber auch im Chat, in Foren und in den sozialen Netzwerken, wozu ja auch Blogs gehören.

Das Thema: „Gutes Benehmen und Netiquette“ ist übrigens das dieswöchige Thema beim WebmasterFriday.

Kann man das von alleine oder muss man das lernen?

Wenn ein Kind nichts zum orientieren hat, wie soll es da wissen, was höflich ist? Lebt ein Elternhaus ein nettes und höfliches Miteinander, dann wird schon rude-151093_640etwas hängen bleiben. Auch das Rüstzeug, dass man im Kindergarten und in der Schule mitbekommt, sollte eigentlich verdeutlichen, dass es Werte gibt, und man mit Höflichkeit durchaus besser fährt. Ob das heute in den Schulen noch so funktioniert, da können doch schon mal Zweifel aufkommen.

Zusammenfassung des Benehmens: die eigene Würde zu bewahren, ohne die Freiheit anderer zu zerstören.
Sir Francis von Verulam Bacon (1561 – 1626), englischer Philosoph

“real life” und „Internet“? Hängt das miteinander zusammen? Sind Menschen, die offline nett sind, auch automatisch netiquette? Und umgekehrt?

Ich sage mal so. Ist ein Mensch vom Grunde her höflich, lieb und nett, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass er sich im Internet zu benehmen weiß vermutlich größer. (Diese Angabe ist natürlich ohne Gewähr.) Das schreiben von Nachrichten in Netzwerken, Foren und Blogs wird sich langfristig angenehmer gestalten, wenn man sich zu benehmen weis. Manch einer mag sich darüber auch wenig Gedanken machen. Er sollte aber einkalkulieren, dass ihm das mal zum Verhängnis werden kann.

Zu Weilen erlebt man im WWW schon eine raue Gangart und einen ruppigen Ton. Fast etwas verwunderlich, da sich die Kommunikation ja zu einem nicht gerade kleinen Teil in das Datennetz verschiebt. Und ob sich da ein „Stinkstiefel-Image“ auszahlt? Da muss ich mal den……. fragen. Ich kenne also virtuell mal mindestens eine Person, die offensichtlich Anspruch an diesen Titel anmeldet. Ob eine gescheite Antwort käme, wenn ich fragen würde, ob sie (die Person) im realen Leben auch so ist? Aber natürlich ist es im Netz in der Anonymität scheinbar einfacher, frech zu sein.

Gibt es Regeln, die grundsätzlich gelten?

Ja. Die vom Leben geschriebenen Regeln des guten Benehmens sollten wir wie gesagt beim aufwachsen (Eltern, Familie, Schule u.s.w.) schon mitbekommen haben. Sie sind auch lebenslang gültig! Natürlich gibt es da auch unterschiedliche Standpunkte, aber so gravierend sind die schon nicht, als dann man für die Menschheit völlig untauglich wäre.

Manieren sind wichtiger als Gesetze. Genaugenommen hängen die Gesetze sogar weitgehend von ihnen ab. Mit dem Gesetz kommen wir nur hier und da in Berührung. Die Umgangsformen sind es, die uns erbittern oder besänftigen, verderben oder läutern, erheben oder erniedrigen, verrohen oder sublimieren. Wie die Luft, die wir atmen, wirken sie unaufhörlich auf uns ein, ohne daß wir uns dagegen wehren können oder es auch nur bemerken.
Edmund Burke (1729 – 1797), irisch-englischer Staatsmann und romantischer Denker

Im WWW ist es vielleicht auch ein Nachahmen. Daher ist es erstrebenswert, immer ein gutes Vorbild zu sein. Für einen grundsätzlich gepflegten Umgang miteinander gibt es eine Netiquette. Die einzelnen Netzwerke reglementieren das Verhalten jeweils noch gesondert.. Es mag so sein, dass mit Dauer der Unterhaltungen im Netz, die Kommunikation etwas lässiger wird. Dann ist jeder für sich in der Verantwortung es nicht zu übertreiben. Auch mal bedenken, dass Rechtschreibung und Ausdrucksweise dazu gehören. Oder das man den multiplen Satzzeichengebrauch (drängeln) besser unterlässt. Mit Ausdrucksweise ist nicht der Netzjargon (>> klick <<) zu verstehen, der wohl dazu gehört. Ich hab heute noch hier und da Probleme damit, aber deswegen ist er ja nicht schlecht.

Etwas mehr Feingefühl möchte manchem wünschen, der Spaß an bissigen Kommentaren hat. Leicht ist die Grenze dessen, was man „ertragen“ kann und will, überschritten. Eine „Regel, die sich bewährt: „Erst denken, dann posten“. Trolle sollten immer daran denken, dass man sie oft schnell enttarnt, und dann gibt es den ><((((°> (roten Hering – siehe dazu: www.foren-liste.de/2013/04/25/forentrolle-und-andere-stoerenfriede). Trollen zahlt sich also meist auch nicht aus.

Ich kenne einen Menschen, der sich „privat“ erzogen und anständig verhält, das Netz aber dazu nutzt zu frotzeln. Er ist gerne sarkastisch oder ironisch, was doch zu kontroversen Debatten führt, die auch schon mal außerhalb jeglicher Kinderstube laufen. Er benimmt sich „eigentlich“ nicht schlecht, aber es entwickelt sich aus Provokationen, und wird auch billigend in Kauf genommen.

Und schließlich

Ich denke, wer sich im Netz gut benehmen kann, der kann das (erst recht) auch im realen Leben. Der umgedrehte Fall könnte leichter anders aussehen. Mancher mag da in eine virtuelle Rolle schlüpfen, und die Webgespräche als Ventil nutzen, sich mal ab zu reagieren. Ich kenne persönlich nur den einen, der ein Netznörgler, privat aber ein netter ist. Daher bleibt meine Ansicht eine Ansicht.

Der Deutsche Knigge-Rat hat mal einen „Social-Media-Knigge“ (Benimmtipps) unter dem Titel:
Freundschaft auf den ersten Klick? Stilvolle Kontaktpflege durch soziale Medien“ herausgegeben (www.knigge-rat.de/themen_social_media.html). Einen Passus würde ich mal gerne hier zitieren. Zeigt er doch, dass man das nicht so lapidar abtun sollte.

Bauen Sie keine fiktive Identität auf. Nicht nur Freunde, auch potentielle Geschäftspartner und Arbeitgeber recherchieren im Internet. Rainer Wälde für den Deutschen Knigge-Rat

Das Thema diese Woche war übrigens ein Vorschlag von Sylvia von jaellekatz.de

Wie seht ihr das?
Ist gutes Benehmen ein muss?
Oder darf es im Netz auch mal „deftiger“ zugehen?
Nimmt man gutes Benehmen vom „Leben mit ins Netz“ und umgekehrt? Freue mich auf Eure Ansichten.

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Hans

Ich bin 1961 geboren und ein großes Interesse gilt dem Bloggen, Foren und dem Internet mit vielen seiner vielfältigen Facetten. Über das Bloggen kann man unter anderem viele interessante und tolle Menschen kennen lernen.

16 KommentareIch freue mich über jeden Kommentar

  • Gutes Benehmen ist für mich sehr wichtig und zeigt auch irgendwie, dass man dem Menschen gegenüber Respekt hat. Da mache ich keinen Unterschied zwischen Internet und „echtem Leben“. Ich mag es zum Beispiel überhaupt nicht, wenn jemand Schimpfwörter benutzt und bin teilweise entsetzt, wenn ich höre, wie so manche 13jährige sich in der Straßenbahn unterhalten. Dafür hätte ich früher – zu Recht – mindestens zwei Wochen Hausarrest bekommen. Ich denke, wer gutes Benehmen an den Tag legt, hat es im Leben auch etwas einfacher, denn man wird automatisch auch von anderen respektiert. Frei nach dem Motto „Wie man in den Wald hinein ruft… „. Ich denke, dass ich meinen Mitmenschen mit gutem Benehmen gegenüber trete und das erwarte ich auch von anderen. Man kann ja seine negative Meinung äußern, aber es kommt immer auf den Tonfall an. Wo man sowas lernt? Ich kann nur von mir sprechen: Bei mir hängt es viel damit zusammen, dass ich das Glück hatte, in einem 4-Generationen-Haus aufzuwachsen. Da hatte man automatisch Respekt vor den Älteren und hätte sich gar nicht getraut, sich komplett daneben zu benehmen.

    • Hallo Sarah, herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Respekt ist da ein Zauberwort. Bringe ich dem meinem Gegenüber (auch im Internet) entgegen, dann mach ich den kaum unhöflich an. Ich sehe das auch so. Man kann sich streiten, oder unterschiedliche Auffassungen vertreten, ohne dass man direkt jegliche Form des Anstandes sausen lässt. Freundlichkeit zahlt sich letzten Endes aus. Natürlich kann jeder mal einen schlechten Tag haben, und mal über die „Strenge“ schlagen, aber auch das lässt sich mit ein zwei klärenden Worten ja aus der Welt schaffen. Neben: „bitte“ und „danke“ tun auch Worte wie „entschuldige“ nicht weh.
      LG Hans

  • Hallo Hans,
    also ich sehe es so, dass man beim Netzwerken lieber freundlich bleiben sollte. So macht es mehr Spass und bringt auch wirklich etwas. Schlechtes Benehmen ist aber im Netz gang und gäbe, in den Foren, dem Social Media und sonst wo.

    Jeder ist für sich selbst verantwortlich und muss selber wissen, wie er sich zu benehmen hat. Ich habe bei dieser Aktion auch mitgemacht und werde nach einigen Tagen noch einige Verlinkungen im Artikel setzen. Jetzt erstmals abwarten, bis sich weitere BloggerInnen dazu gesellen.

    • Hallo Alex, und danke herzlich für Dein Feedback. Ich würde nicht so weit gehen, und sagen: schlechtes Benehmen ist gang und gäbe, aber es tritt natürlich immer wieder mal auf. Und so ein Stänkerer hinterlässt ja mehr „Eindruck“ als einer, der die leisen Töne bevorzugt. Ich finde gerade in der deutschen Blogger-Szene kann man sich nicht beschweren. (Gibt natürlich überall Ausnahmen) Mal laut denke: Ob da die Streitkultur drunter leidet, was man eventuell annehmen könnte? Ich denke nein, denn es lässt sich auch höflich ausgedrückt gut streiten. Und Höflichkeit bedeutet ja nicht, jedes Wort auf die Goldwaage legen zu müssen.
      HG Hans

  • […] Der Hans schreibt bei den Tages-Gedanken, dass die Wahrscheinlichkeit höher ist, sich im Internet zu benehmen, wenn man das auch im “echten Leben” kann. Und er hat Recht, dass das geschriebene Wort einem tatsächlich mal zum Verhängnis werden. Deshalb sollte man sich das auch mal überlegen, was man da schreibt. […]

  • Hallo Hans,
    Ich selbst finde ein Anstands- und respektvolles Benehmen überall wichtig, sei es nun im „real Life“ oder auch online. Ich bringe meinen Kindern immer bei das man jedem Menschen gegenüber einen gewissen Grundrespekt entgegen bringen sollte. Ich selbst handhabe es gleich, egal ob derjenige nun gerade vor einem steht, am anderen Ende des Telefons oder sich vor irgenteinem Rechner befindet. Ich selbst möchte ja schliesslich auch ordentlich behandelt werden und dazu gehören für mich einfach die Anstandsregeln, die ich als Kind schon gelernt habe dazu.
    Liebe Grüße
    Petra

    • Hallo Petra .
      Lieben Dank für Deine Rückmeldung. Die Anstandsregeln, die wir mal gelernt haben, sind ja auch gut. Wie hieß es mal? „Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem andren zu.“
      Schönes Adventswochenende Dir und Deinen Lieben.

  • Hallo Hans,
    ich bin ja manchmal erstaunt, wie schnell in Foren manchmal gestritten wird, da denke ich, ist die Schwelle deutlich niedriger als im realen Leben. Viele, die in einem Meeting oder einem anderen Treffen kaum den Mund aufmachen würden, sind dort schnell am posten. Wobei ich weiterhin feststelle, dass sich andererseits eine Art „Kuschelkultur“ breitmacht, die jeden, der eine eigene – und ein wenig abweichende Meinung hat – gleich aussortiert.
    Da Normen immer weniger eine Rolle zu spielen scheinen, gibt es auch zum „guten Benehmen“ kaum Regeln. (Ich sitze manchmal für Zeitung in Gerichtsverfahren herum, da sind manchmal Umgangsformen, da kann ich nur den Kopf schütteln. Himmel hilf.)
    viele Grüße
    Sylvia

    • Hallo Sylvia, herzlichen Dank für Deinen Kommentar. „Rotzlöffel“ findet man überall. Leider. Foren sind da wirklich speziell, und wenn manch einer nach der Maxime: Erst denken, dann poste, schreiben würde, liefe manche „Diskussion“ gesitteter ab. Es bringt nichts, mit Wut im Bauch zu antworten. Ich denk, ein paar „regelnde“ Grundsätzlichkeiten wie Danke, bitte usw. gäbe es schon. Aber man erfährt auch immer wieder mal, dass es Menschen gibt, die sich diese Basics nicht merken können oder wollen.
      Ein schönes Wochenende und LG Hans

  • Mir verdirbt der Umgangston, den manche Leute im Internet „pflegen“ wirklich die Lust am Schreiben. Vor allem in den Sozialen Netzwerken ist es ganz schlimm. Da tobt quasi der Mob. Manchmal denke ich, dass es zu viele gibt, die von vornherein Eskalation im Sinn haben. Aber das ist quatsch. Viele gehen in eine Diskussion in dem unumstößlichen Be- oder Selbstbewusstsein, dass sie allein diejenigen sind, die Bescheid wissen. Die Meinung der anderen interessiert gar nicht.

    Übrigens würde ich die Sozialen Netzwerke keineswegs mit Blogs gleichsetzen. Ich fühle mich sogar ein bisschen in meiner Ehre als Blogger verletzt, wenn ich mit manchen Leuten, die da ihr Unwesen treiben, auf eine Stufe gesetzt werde. In Blogs geht es im Allgemeinen weitaus gesitteter zu.

    Aber leider gibt’s Ausnahmen. Kürzlich las ich einen Hassartikel über eine FAZ-Journalistin. Die Frau wurde in diesem Blog derart beleidigt und beschimpft, dass ich mich beim Lesen schütteln musste. Und es gab jede Menge Zustimmung. Dieser Blog zählt zu den meistgelesenen Hassblogs in diesem Land. Wir erlauben uns, solche Dinge unter dem Begriff „freie Meinungsäußerung“ zu führen und die Leute gewähren zu lassen. Obwohl ich ein überzeugter Demokrat bin, weiß ich nicht, ob das wirklich so gut für unsere Gesellschaft ist.

    Ob es wirklich sein kann, dass es in unserem Land so viele Menschen gibt, denen der Frust die Galle überkochen lässt und die ihr Mütchen abkühlen, in dem sie an allen möglichen Stellen ihre Duftmarken hinterlassen? Ich bin da einigermaßen ratlos.

    Übrigens interessant, dass du gleich zwei britische Philosophen zitierst. Ich finde es heute noch interessant, wie sehr die Briten auf ihre Sprache achten. Das hat zwar auch nachgelassen aber Manieren (zu denen ich auch die Sprache zähle) spielte auf der Insel schon immer eine bedeutende Rolle. Mögen die Untaten und Grausamkeiten in der Geschichte noch so krass gewesen sein, auf die Sprache und auf Manieren wurde stets geachtet. Und ich finde das persönlich auch gut. Was freilich nicht bedeutet, dass nicht auch mir schon mal die Hutschnur durchgegangen wäre.

    Ich habe gestern Abend lange Fernsehen geguckt. Wir haben uns darüber heute schon (via Blog) unterhalten. Es war furchtbar, was bei Twitter abgegangen ist. Wenn Lanz diese fiesen Sätze über sich lesen würde (was ich nicht hoffen will), der Mann hätte kein schönes Weihnachtsfest. Und zwar nicht nur deshalb, weil die Anzahl der Schmähtweets so hoch war, dass er wahrscheinlich bis nach Neujahr dafür brauchen würde, um alle zu lesen.

    Man soll miteinander auch streiten. Es gibt unterschiedliche Meinungen und die soll man sich mitteilen. Aber bitte alles in einer vernünftigen Art und Weise. Wenn wir uns in der Familie oder mit Freunden streiten (was ja auch vorkommen soll) schaffen wir es meistens ja auch, ohne blutige Nasen auseinanderzugehen.

    • Hallo Horst, und danke für dein Statement. Streiten ist gut und wichtig. Eine angemessene Form und etwas Stil, sprich Höflichkeit ebenso. Ein gutes Streitgespräch kann so interessant, so bereichernd sein, und wenn man immer einen guten Kompromiss findet, bei dem die beteiligten Parteien gleichwertig raus gehen, dann ist es doch wunderbar. Niemand darf sich als Verlierer fühlen. Also ein fauler Kompromiss taugt nicht.

      Woher mag das kommen, dass gerade in Foren die Leute gerne auf W/Richtigkeit ihrer Meinung pochen? Eine Meinung zu haben ist gut, dazu zu stehen zeigt auch Rückgrad. Einzuräumen, dass man sich geirrt hat, ist für mich ein Zeichen der Stärke. Aber es ist auch schön, dass es selbst im Internet rühmliche Ausnahmen gibt.

      Kurz: Was das ganze gegen Markus Lanz angeht? Ich wünsche Journalisten, dass sie selber nie mal in eine Situation kommen, in der sie dann von Kollegen so zerrissen werden, oder wo Internetnutzer Hähme und Spott über sie verbreiten. Kritik kann man auch respektvoll und mit Niveau anbringen, ohne persönlich werden zu müssen. Vielleicht? zieht das aber nicht genug Leser an.
      HG Hans

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